<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><rss version="2.0" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Nachrichten aus der  EvH RWL</title><description>Aktuelle Nachrichten und Termine aus der EvH RWL</description><link>https://www.evh-bochum.de/</link><language>de</language><pubDate>Mon, 17 Aug 2026 09:00:00 +0200</pubDate><generator>Contao Open Source CMS</generator><atom:link href="http://:/share/nachrichten-efh-bochum.xml" rel="self" type="application/rss+xml" /><item><title>Hallo Erstsemester! Alle Infos für den Studienstart</title><description><![CDATA[<p>Willkommen an der EvH Bochum! Hier finden Erstsemester-Studierende alle Informationen zum Studienstart - von der E-Woche über die Ersti-Fahrt bis hin zur Stundenplanung.</p>]]></description><link>https://www.evh-bochum.de/erstsemester-infos.html</link><pubDate>Mon, 17 Aug 2026 09:00:00 +0200</pubDate><guid>https://www.evh-bochum.de/erstsemester-infos.html</guid><media:content url="https://www.evh-bochum.de/files/images/slider/2025%20Studieren%201%20Kachel.jpg" type="image/jpeg" /></item><item><title>Noch freie Studienplätze: Wintersemester 2026/27</title><description><![CDATA[<p>Für das Wintersemester 2026/27 sind an der EvH Bochum noch Studienplätze für die Bachelor-Studiengänge <a href="https://www.evh-bochum.de/ba_pdfk.html">Pädagogik der frühen Kindheit</a> sowie <a href="https://www.evh-bochum.de/ba_gemeindepaedagogik_diakonie.html">Gemeindepädagogik und Diakonie</a> frei. Sie werden über die Stiftung für Hochschulzulassung („Hochschulstart“) über ein sogenanntes Losverfahren vergeben.</p> <h2>Wer kann teilnehmen?</h2> <ul> <li>Alle, die sich zuvor noch nicht auf einen Studienplatz in diesem Studiengang beworben haben, also Bewerber_innen, die im regulären Verfahren für die abgegebenen Bewerbungen in anderen Studiengängen keine Zusage bekommen und im Serviceverfahren noch keine 12 Bewerbungen abgegeben haben oder</li> <li>ganz „neue“ Interessierte, die sich zuvor noch gar nicht über Hochschulstart beworben hatten. Diese müssten sich im Portal von Hochschulstart, dem DoSV („Dialogorientiertes Serviceverfahren“) <a href="https://hochschulstart.de/bewerben-beobachten/registrierung">registrieren</a>. Alle anderen nutzen ihren bereits vorhandenen DoSV-Account (<u>Achtung</u>: eine <a href="https://hochschulstart.de/bewerben-beobachten/registrierung">Mehrfachregistrierung</a> im DoSV ist nicht zulässig!).</li> </ul> <h2>Welche Studiengänge nehmen am Losverfahren teil?</h2> <p>Im DoSV-Bewerbungsportal können Sie die über die <a href="https://dosv.hochschulstart.de/bewerber/studienangebote/6760;jsessionid=EF13990FF1221D71BB019F3535F635D4346C1D4DC0B0E5C2394A26E9B69AF21B?wvTWpj5ntYuGZPgR_opNvSBlvUC6hFVcsI9j4UGnvbbkJCuqSTk7B9rtlmlbDFFyC6c8xl9JN_ytqHV4wTGKOby389pEEW9uJ2wJJgz2XNvkOQp6x03xzAMrpg8Nvny03Z9NRJE3RvKfqJd0wgzI7ZQF1cqpx_Sm3hWkU1MjL7yappBQKY5xgt02qljgSg6CkvFHrXm=0">Studienangebotssuche</a> finden. Durch Betätigen des Filters „Nur Studienangebote anzeigen, die am Losverfahren teilnehmen“, kann die Studienangebotsliste auf die Studiengänge begrenzt werden, die von den Hochschulen für das Koordinierte Nachrücken / Losverfahren vorgesehen wurden.</p> <h2>Wann kann ich mich bewerben?</h2> <ul> <li>Bewerber_innen ohne Zusage im regulären Verfahren: <strong>25. bis 27. August 2026</strong></li> <li>Neue Interessierte: <strong>25. August </strong><strong>bis 30. September 2026</strong></li> </ul> <h2>Wie erfahre ich, ob ich im Losverfahren eine Zusage erhalten habe?</h2> <p>Wenn für eine Ihrer Bewerbungen im DoSV eine Zulassung ermittelt wurde (Status „zugelassen“), erhalten Sie darüber eine Benachrichtigung per E-Mail. Pro Bewerber_in ist maximal eine Zulassung möglich. Alle weiteren Informationen kommen danach von der EvH Bochum.  </p>]]></description><link>https://www.evh-bochum.de/artikel/2026-losverfahren-wise.html</link><pubDate>Mon, 17 Aug 2026 08:13:00 +0200</pubDate><guid>https://www.evh-bochum.de/artikel/2026-losverfahren-wise.html</guid><media:content url="https://www.evh-bochum.de/files/images/hochschule/Nachrichten/2026/2026_Kachel_IO.png" type="image/png" /></item><item><title>Wissensfestival: Geistesblitz Bochum am 25.9.</title><description><![CDATA[<p><strong>Am Freitag, den 25. September 2026, verwandelt sich die Bochumer Innenstadt in einen Ort für Wissenschaft zum Mitmachen: Mit „Geistesblitz Bochum – Das Wissensfestival rund um das Haus des Wissens“ lädt der UniverCity Bochum e.V. gemeinsam mit über 40 Partnerinnen und Partnern aus Wissenschaft, Stadt und Zivilgesellschaft dazu ein, Forschung dort zu erleben, wo Menschen zusammenkommen: Mitten in der Bochumer Innenstadt. Von 16 bis 22 Uhr erwarten Besucherinnen und Besucher kostenfreie Talks, Ausstellungen, Experimente, Mitmachaktionen und mehr an verschiedenen Orten im Bochumer Zentrum. Das vollständige Programm ist nun online! </strong></p> <p><strong>Wissenschaft zum Entdecken – kostenlos und ohne Ticket </strong></p> <p>Solarautos selber bauen, in einer Wissenschaftsshow die Welt der Physik bestaunen, am eigenen Körper erleben, wie sich das Älterwerden anfühlt, oder queere Kunst entdecken: Beim Geistesblitz Bochum warten über 80 Programmpunkte darauf, die Bochumer Innenstadt für einen Abend zum Ort des Entdeckens und Ausprobierens zu machen.</p> <p>Das Programm spannt dabei einen weiten Bogen: Besucherinnen und Besucher können sich unter anderem mit den Chancen und Herausforderungen rund um Künstliche Intelligenz beschäftigen, den Wandel Bochums und des Ruhrgebiets erkunden, Fragen rund um Nachhaltigkeit, gesellschaftliche Teilhabe, Diversität und Einsamkeit diskutieren oder in die spannende Welt von Naturwissenschaft und Technik eintauchen. Dabei bleibt es nicht beim Zuhören: Bei Experimenten und Mitmachstationen können Groß und Klein selbst aktiv werden, Ausstellungen eröffnen neue Perspektiven und Vorträge sowie Gesprächsformate laden zum Austausch ein.</p> <p>„Bochum ist eine Stadt, in der an vielen Orten geforscht, gelehrt und an den Fragen unserer Zukunft gearbeitet wird. Mit Geistesblitz Bochum wird dieses Wissen mitten in unserer Innenstadt für alle sichtbar und erlebbar — dort, wo mit dem Haus des Wissens gerade ein neuer Ort dafür entsteht. Besonders freut mich, dass hier so viele Einrichtungen gemeinsam zeigen, was Bochum als Wissensstadt ausmacht: Neugier, Austausch und die Bereitschaft, Zukunft gemeinsam zu gestalten&#34;, sagt Jörg Lukat, Oberbürgermeister der Stadt Bochum.</p> <p>„Beim Geistesblitz Bochum möchten wir zeigen, wie vielfältig Wissen in Bochum ist und vor allem, wie viel Spaß es macht, selbst Teil davon zu sein. Dafür verlassen Wissenschaft und Forschung ganz bewusst ihre gewohnten Orte und kommen mitten in die Stadt“, bestätigt Lisa König, Geschäftsführerin des UniverCity Bochum e.V.</p> <p>Das Festival richtet sich sowohl an Familien mit Kindern als auch an Erwachsene, ganz unabhängig davon, ob sie selbst studiert haben oder einfach neugierig auf aktuelle Forschung sind. Wer Lust hat, neue Dinge auszuprobieren und mit spannenden Menschen ins Gespräch zu kommen, hat beim Geistesblitz an jeder Ecke etwas zu entdecken!</p> <h2>Programm online</h2> <p><strong>Das vollständige Programm mit ausführlichen Beschreibungen der einzelnen Angebote, Uhrzeiten und einer Übersichtskarte der Festivalorte <a href="https://www.geistesblitz-bochum.de/programm">ist hier abrufbar.</a> </strong></p> <h2>Fünf Themenwelten laden zum Entdecken ein</h2> <p>Das Festival lädt dazu ein, die Vielfalt der Bochumer Wissenslandschaft zu entdecken. In fünf Themenwelten können Besucherinnen und Besucher Fragen, die unsere Gesellschaft und unseren Alltag prägen, aus unterschiedlichen Blickwinkeln erleben: Folgende Themenwelten laden zum Erkunden ein:</p> <ul> <li>Die Themenwelt <strong>Von Gestern Richtung Morgen </strong>richtet den Blick auf den Wandel Bochums. Auf dem Husemannplatz und im Blue Square finden Ausstellungen, Vorträge und Gesprächsangebote statt, die dazu einladen, das Gestern unserer Stadt neu zu betrachten und gemeinsam über das Morgen nachzudenken.</li> <li>Die Themenwelt <strong>Vielfalt trifft Nachhaltigkeit </strong>zeigt auf dem Rathausvorplatz und im Rathaus, dass Nachhaltigkeit weit über Klima- und Umweltschutz hinausgeht. Nachhaltigkeit stellt auch Fragen nach sozialer Gerechtigkeit und unserem Zusammenleben.</li> <li>Die Themenwelt <strong>Einsamkeit und Grenzen überwinden </strong>fragt in der Quartiershalle nach gesellschaftlicher Teilhabe, Diversität und unterschiedlichen Perspektiven auf unser Zusammenleben.</li> <li>Die Themenwelt <strong>KI, aber sozial! </strong>richtet in der Stadtbücherei Bochum den Blick auf die Chancen und Herausforderungen Künstlicher Intelligenz für unseren Alltag.</li> <li>Die Themenwelt <strong>MINT für die Zukunft </strong>zeigt in der Technischen Hochschule Georg Agricola sowie im Deutschen Bergbau-Museum Bochum, wie spannend Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik sein können. Vor allem dann, wenn man selbst experimentiert.</li> </ul> <h2>Die Innenstadt wird zum Festivalgelände</h2> <p>Das Wissensfestival Geistesblitz Bochum macht die Innenstadt selbst zum Erlebnisraum. Das Programm verteilt sich auf mehrere Orte in der Innenstadt, die nur wenige Gehminuten voneinander entfernt sind.An folgenden acht Orten findet Programm statt:</p> <ul> <li>Blue Square (Kortumstraße 90, 44787 Bochum)</li> <li>Deutsches Bergbau-Museum Bochum (Am Bergbaumuseum 28, 44791 Bochum)</li> <li>Husemannplatz, 44787 Bochum</li> <li>Quartiershalle der KoFabrik (Stühmeyerstraße 33, 44787 Bochum)</li> <li>Rathaus und Rathausvorplatz (Willy-Brandt-Platz 2-6, 44787 Bochum)</li> <li>Stadtbücherei Bochum (Gustav-Heinemann-Platz 2-6, 44787 Bochum)</li> <li>Technische Hochschule Georg Agricola (Herner Str. 45, 44787 Bochum)</li> </ul> <p>Alle Angebote sind kostenfrei, und der weitaus größte Teil des Programms ist ohne Anmeldung zugänglich – einfach vorbeikommen. Lediglich für die Baustellenführungen über das Haus des Wissens und das Gesprächsformat „Let&#39;s talk! Wissenschaft LIVE&#34; ist eine vorherige Anmeldung nötig, da die Plätze begrenzt sind. Ergänzt wird das Festival durch ein Begleitprogramm vom 21. bis 25. September mit Workshops der Stadtbücherei Bochum, Kursen der Volkshochschule und dem MINT-Spürnasen-Programm der THGA; auch diese Angebote sind anmeldepflichtig.</p> <p>Alle Informationen zur Anmeldung stehen unter www.geistesblitz-bochum.de. <strong>Gemeinschaftsprojekt für Wissenschaft und Stadtgesellschaft </strong>Geistesblitz Bochum ist ein Gemeinschaftsprojekt des <strong>UniverCity Bochum e.V. </strong>und seiner Mitgliedseinrichtungen sowie zahlreicher weiterer Partnerinnen und Partner aus Wissenschaft, Bildung, Kultur, Stadtverwaltung und Zivilgesellschaft. Ziel des Festivals ist es, Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen, wissenschaftliche Themen anschaulich zu vermitteln und zu zeigen, welchen Beitrag Wissen und Forschung für das Zusammenleben und die Zukunft unserer Stadt leisten. Eine vollständige Übersicht aller beteiligten Institutionen ist dieser Pressemitteilung beigefügt. Weiterführende Informationen sind auf www.univercity-bochum.de zu finden. <strong>Über den UniverCity Bochum e.V. </strong>Der <strong>UniverCity Bochum e.V. </strong>ist der institutionsübergreifende Wissensverbund in Bochum. Gemeinsam gestalten 17 Mitgliedseinrichtungen aus Hochschulen, außeruniversitärer Forschung, Stadt und Wirtschaft die Wissensstadt Bochum. Ziel des Netzwerks ist es, Wissen sichtbar zu machen, Kooperationen zwischen Wissenschaft, Kommune, Wirtschaft und Stadtgesellschaft zu fördern und Menschen miteinander in den Dialog zu bringen. Mit partizipativen Projekten und Veranstaltungsformaten schafft der UniverCity Bochum e.V. Räume, in denen wissenschaftliche Erkenntnisse gemeinsam diskutiert und für die Stadtgesellschaft wirksam werden.</p> <h2>Die EvH Bochum beim Geistesblitz 2026</h2> <p>Die EvH Bochum beteiligt sich mit mehreren Angeboten an unterschiedlichen Standorten am Programm:</p> <h3><strong>Auf dem Rathausvorplatz</strong></h3> <p>16:00-22:00 Uhr</p> <ul> <li><strong>Mitmachstation: </strong>LEGO® – Bau mit bunten Bricks! <br><em> Dr. Hendrik Baumeister (EvH Bochum) und Bunte Steine Bochum e. V.<br><br></em>Damit das Haus des Wissens ein gelungener Ort für alle wird, sind schon viele tolle Highlights eingeplant. Es gibt aber bestimmt noch einiges, an das noch nicht gedacht wurde. Aktionen, Spannung, Spaß… was wünschst DU DIR, was möchtest DU dort machen? Forschen, lernen, spielen? Bau uns Deine Ideen als LEGO® Modelle, damit das Haus des Wissens auch ein bunter Ort für DICH werden kann!</li> </ul> <h3><strong>Stadtbücherei Bochum</strong></h3> <p>16:00-22:00 Uhr</p> <ul> <li><strong>Plakatausstellung: Wie Bochum zu KI forscht<br></strong><br>Die Hochschullandschaft in Bochum kennt die unterschiedlichsten Fächer und Schwerpunkte, die sich trotz gelebter Interdisziplinarität nicht immer berühren. Es gibt jedoch regelmäßig große und wichtige Querschnittsthemen, so auch Fragen rund um die Potenziale und Grenzen künstlicher Intelligenz, die alle bewegen. Die Plakatausstellung „Wie Bochum zu KI forscht“, zeigt die Vielfalt der KI-Forschung an den Bochumer Hochschulen. Entdeckt Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede der Bochumer Forschungslandschaft zu Künstlicher Intelligenz und kommt darüber ins Gespräch.</li> </ul> <h3><strong>In der Quartiershalle (Kofabrik)</strong></h3> <p>16:00-18:00 Uhr</p> <ul> <li><strong>Mitmachstation</strong>: <strong>Digitaler Barrierencheck im Alltag<br></strong><em>Kompetenzzentrum Studium und Lehre (EvH Bochum)<br><br></em>Wie barrierefrei ist das Internet wirklich? An unserer interaktiven Station erlebt ihr den Unterschied zwischen „Worst Case“ und „Best Case“ digitaler Barrierefreiheit. Testet selbst, wie sich Webseiten mit einem Screenreader bedienen lassen, und erfahrt, welchen Hürden Menschen mit Beeinträchtigungen im digitalen Raum begegnen. Entdeckt, warum barrierefreie Gestaltung allen Nutzer*innen zugutekommt und wie schon kleine Veränderungen die digitale Teilhabe verbessern können.</li> </ul> <p>16:00-18:00 Uhr</p> <ul> <li><strong>Mitmachstation: Und plötzlich ist man alt! Perspektivwechsel durch Alterssimulation!<br></strong><em>Dr. Franziska Proskawetz &amp; Team (EvH Bochum)<br><br></em>Wie fühlt es sich an, wenn Beweglichkeit, Sehvermögen und Feinmotorik im Alter nachlassen? Dieses Angebot ermöglicht es, mithilfe von Alterssimulationsanzügen typische altersbedingte körperliche Veränderungen selbst zu erleben. Gewichte, Gelenkbandagen, Spezialbrillen und Handschuhe erschweren alltägliche Bewegungen und machen sichtbar, welche Barrieren älteren Menschen begegnen. Das Angebot lädt dazu ein, die eigene Wahrnehmung zu schärfen, Verständnis zu entwickeln und über eine altersfreundliche Gestaltung von Alltag, Pflege und Gesellschaft ins Gespräch zu kommen.</li> </ul> <p>16:00-22:00 Uhr</p> <ul> <li><strong>Qunst* – Künstlerische Arbeiten aus und mit queeren Perspektiven inkl. Infostand<br><br></strong>Die Ausstellung zeigt Fotografien, Malerei und Installationen, die sich mit queeren Perspektiven und Lebensrealitäten auseinandersetzen. Die Arbeiten von LGBTQIA+-Studierenden und Ehemaligen eröffnen persönliche und gesellschaftliche Blickwinkel auf Identität, Gemeinschaft und Räume der (Un)Sichtbarkeit.</li> </ul> <p><br>16:30-17:15 Uhr</p> <ul> <li><strong>Vortrag: Deine Geschichte zählt: Der Sozial-Wissenschaftladen erklärt partizipative Forschung und Erfahrungsexpertise<br></strong><em>Elisa Zander &amp; Kevin Sachs-Seifert (Sozial-Wissenschaftsladen, EvH Bochum)<br><br></em>Der <a href="https://www.evh-bochum.de/science-shop.html" target="_blank" rel="noopener">Sozial-Wissenschaftsladen (SoWiLa)</a> der EvH Bochum zeigt, wie Forschung gemeinsam mit Menschen entstehen kann. Erfahrt, was Erfahrungsexpertise und partizipative Forschung bedeuten und warum persönliche Erfahrungen für Forschung wertvoll sind. Kurze Leitfragen laden dazu ein, die eigene Erfahrungsexpertise zu entdecken und ins Gespräch zu kommen. Studentische Projekte zeigen, wie partizipative Forschung praktisch umgesetzt wird. Im Anschluss beantwortet das SoWiLa-Team Fragen und lädt ein, Eure Gedanken und Erfahrungen an einer Pinnwand mit anderen zu teilen. Am <strong>Infostand</strong> erfahren Interessierte außerdem mehr über aktuelle Projekte und die Idee hinter dem SoWiLa.</li> </ul> <p>18:30-19:15 Uhr</p> <ul> <li><strong>Vortrag: Lonely at Home? Einsamkeit zwischen individuellem psychischem Leid und demokratischer Resonanz<br></strong><em>Prof. Dr. </em>Ç<em>inur Ghaderi (EvH Bochum)<br><br></em>Einsamkeit ist mehr als nur allein zu sein. Sie kann krank machen und sogar gefährlicher für die Gesundheit sein als Rauchen oder Übergewicht. Psychologin Prof. Dr. Çinur Ghaderi zeigt, was Einsamkeit mit unserer Psyche macht, welche Risiken sie birgt und warum sie heute so viele Menschen betrifft. Der Vortrag beleuchtet Einsamkeit als individuelles psychisches Leid und fragt zugleich, was passiert, wenn Menschen sich gesellschaftlich nicht mehr gesehen oder gehört fühlen. Ein Blick auf aktuelle Forschung und eine Perspektive auf Einsamkeit zwischen persönlicher Erfahrung und demokratischer Resonanz.</li> </ul> <p>19:30-20:15 Uhr</p> <ul> <li><strong>Vortrag: Wie gelingt der Umgang mit Diversität in Kita und OGS?<br></strong><em> Sylvia Nienhaus (EvH Bochum)<br><br></em>Fachkräfte in der Praxis müssen bestehende Vorurteile zunehmend überdenken, um für eine gleichberechtigte Teilhabe an Bildung zu sorgen. Denn die Gruppe der Kinder im Alter zwischen 0-10 Jahren wird immer diverser. Über die gemeinsame Arbeit mit Fachkräften aus der Praxis zielt das Projekt „Diversitätssensibles Handeln in Kita und OGS“ auf eine diversitätssensible Zukunft in Kindertagesstätten und Offenen Ganztagsgrundschulen ab. Der Vortrag zeigt, wie die aktuelle Situation ist und eröffnet einen Raum zur Diskussion von Ideen zur Gestaltung eines zukunftsfähigen Umgangs mit Diversität.</li> </ul>]]></description><link>https://www.evh-bochum.de/artikel/2026-geistesblitz-bochum.html</link><pubDate>Mon, 17 Aug 2026 08:00:00 +0200</pubDate><guid>https://www.evh-bochum.de/artikel/2026-geistesblitz-bochum.html</guid><media:content url="https://www.evh-bochum.de/files/images/hochschule/Nachrichten/2026/20260925_Geistesblitz_Programm_kachel.jpg" type="image/jpeg" /></item><item><title>Mission neu gedacht: EvH-Studierende ausgezeichnet</title><description><![CDATA[<p>Der Begriff „Mission“ triggert: Bei vielen Menschen löst er eine starke Abwehrreaktion aus. Denn er ist historisch geprägt durch Kolonialismus, Machtgefälle und Unterdrückung. „In der Vergangenheit ist viel falsch gelaufen und die eigentlich positive Botschaft wurde bis heute verfälscht“, sagt Sarah Gatawis, die an der EvH Bochum studiert. In ihrer Abschlussarbeit hat sie sich damit auseinandergesetzt, wie moderne Mission gelingen kann, was sie heute überhaupt bezweckt und welche Lehren sich aus ihrer problematischen Geschichte ziehen lassen. Dafür wurde die 24-Jährige jetzt vom Verband Evangelischer Diakonen-, Diakoninnen- und Diakonatsgemeinschaften in Deutschland e.V. (<a href="https://www.vedd.de/">VEDD</a>) ausgezeichnet.</p> <p>„Mission hatte im historischen Kontext problematische Ausmaße. Das muss man ganz klar so benennen“, sagt Sarah Gatawis ernst. „Der eigentliche Auftrag, den Glauben oder die Zuwendung zu den Menschen zu bringen, hat sich sehr schnell mit Herrschaft und Zwang vermischt. Es ist also genau das Gegenteil von dem eingetreten, was die gute Nachricht eigentlich bezwecken will“, erklärt die gebürtige Hernerin, die an der EvH „Gemeindepädagogik und Diakonie“ studiert hat und nun noch einen Doppelbachelor in „Sozialer Arbeit“ absolviert.</p> <p><img src="https://www.evh-bochum.de/files/images/hochschule/Nachrichten/2026/202608_EvH_Bochum_VEDD_Abschlussarbeit_Sarah_Gatawis_web.jpg" alt="" width="400"><br><em>Sarah Gatawis will Menschen mit unterschiedlichen Glaubensvorstellungen miteinander in den Austausch bringen. Für die Studierende stehen Nächstenliebe, Dialog und die gute Nachricht im Mittelpunkt. (© EvH Bochum)</em></p> <p>Gleichzeitig trage auch ein individualisierter Lebensstil dazu bei, dass Mission heute eher negativ eingestuft werde: „In unserer Gesellschaft ist ein Voneinander-Lernen nicht mehr so wichtig. Die Leute sagen eher ‚das ist mein Leben‘ und ‚ich finde selbst meinen Weg‘, anstatt sich auf andere Positionen einzulassen und in den Austausch zu kommen.“</p> <p>Wie kann Mission im modernen Sinn trotzdem noch funktionieren? „Ich verstehe Mission noch immer als einen wichtigen Teil des kirchlichen Auftrags“, sagt die Studierende, die ihren Glauben schon immer als wichtigen Teil ihres Lebens versteht. „Wir sind auf die Welt gesandt, um für unsere Mitmenschen einzutreten und auch dass wir davon erzählen können, was uns begeistert und was uns guttut.“ Dafür hat die Studierende die Idee von den „Plaudertischen“ entwickelt: Mitten im öffentlichen Raum laden sie Menschen dazu ein, miteinander ins Gespräch zu kommen – über den Alltag, persönliche Fragen oder den Glauben – auf Augenhöhe miteinander ins Gespräch kommen, statt Überzeugungsarbeit.</p> <p>Damit Mission künftig so funktionieren kann, fordert Sarah Gatawis einen kritischeren Umgang, mehr Reflexion und einen neuen ganzheitlichen Ansatz: „Es geht nicht darum, in andere Länder zu reisen und die Menschen von meinem Glauben zu überzeugen. Unser Auftrag findet vielmehr im Hier und Jetzt statt, er lautet: Liebe Deine Mitmenschen! Seid füreinander da – und zwar über das reine Reden hinaus! Im Mittelpunkt steht also nicht die Mitgliedergewinnung, sondern die gute Nachricht weiterzutragen, z. B. mit diakonischen oder seelsorgerischen Angeboten.“<br><br></p> <p><strong>In ihrer Bachelorarbeit hat Sarah Gatawis Kriterien für eine moderne Mission entwickelt: </strong></p> <ul> <li><strong>Ganzheitlichkeit:</strong> Mission nimmt Menschen mit ihren spirituellen, persönlichen und sozialen Bedürfnissen gleichermaßen wahr und verbindet Glauben mit gelebter Nächstenliebe.<br><br></li> <li><strong>Freiheit:</strong> Glaube darf niemals erzwungen oder mit Vorteilen verknüpft werden, sondern setzt die freie Entscheidung jedes Menschen voraus.<br><br></li> <li><strong>Reflexion von Macht:</strong> Wer über den Glauben spricht, sollte sich bestehender Machtverhältnisse bewusst sein und darauf achten, dass Begegnungen auf Augenhöhe stattfinden.<br><br></li> <li><strong>Mehrperspektivität:</strong> Mission bedeutet, unterschiedliche Sichtweisen ernst zu nehmen, Fragen zuzulassen und gemeinsam nach Antworten zu suchen, statt fertige Wahrheiten vorzugeben.<br><br></li> <li><strong>Kontextsensibilität:</strong> Mission berücksichtigt unterschiedliche Lebenswelten und eröffnet einen „Third Space“, in dem Menschen ihren Glauben frei und im eigenen kulturellen Kontext entwickeln können. Ebenso muss auch das westliche Christentum als kontextuell verstanden werden. Ein gelebter christlicher Glaube bedeutet also nicht die Annahme von westlicher Kultur als die „richtige Art“, den Glauben zu leben.<br><br></li> <li><strong>Dialog:</strong> Mission versteht sich als offener Austausch, bei dem beide Seiten voneinander lernen können, anstatt einander überzeugen zu wollen.<br><br></li> </ul> <h2>Weiterlesen?</h2> <p>Die Bachelorarbeit <strong>„Triggerpunkt Mission. Zur Entwicklung eines Begriffs und aktuelle Konsequenzen für die Gemeindepädagogik“</strong> ist <a href="https://www.vedd.de/service/praemierte-abschlussarbeiten/">hier auf der Website des VEDD</a> kostenlos abrufbar.</p> <p><em><img src="https://www.evh-bochum.de/files/images/hochschule/Nachrichten/2026/202608_EvH_Bochum_VEDD_Abschlussarbeit_Sarah_Gatawis2_web.jpg" alt="" width="300"><br><br>Wie ist Mission heutzutage zu verstehen? Damit hat sich Studentin Sarah Gatawis von der EvH Bochum in ihrer prämierten Abschlussarbeit auseinandergesetzt. <br>(© EvH Bochum)</em></p> <p style="text-align: right;"><br><em>Bochum, den 20.08.2026</em></p>]]></description><link>https://www.evh-bochum.de/artikel/2026-presse-vedd-preis-abschlussarbeit.html</link><pubDate>Wed, 12 Aug 2026 13:56:00 +0200</pubDate><guid>https://www.evh-bochum.de/artikel/2026-presse-vedd-preis-abschlussarbeit.html</guid><media:content url="https://www.evh-bochum.de/files/images/hochschule/Nachrichten/2026/202608_EvH_Bochum_VEDD_Abschlussarbeit_Sarah_Gatawis_web_kachel.jpg" type="image/jpeg" /></item><item><title>Studierwerkstatt unterstützt bei der Abschlussarbeit</title><description><![CDATA[<p>Die Abschlussarbeit wartet nicht auf den Semesterstart. Auch in der vorlesungsfreien Zeit tauchen Fragen auf: Unterstützung bietet die Studierwerkstatt der EvH Bochum mit einer <strong>offenen Online-Gruppensprechstunde rund um die Abschlussarbeit</strong>. Ab dem 12. August können Studierende <strong>jeden Mittwoch von 15 bis 16 Uhr</strong> dazukommen und ihre Fragen und Anliegen besprechen. Die Sprechstunde ist als offenes Angebot gedacht: Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist flexibel möglich.</p> <p>Wie gehe ich beim Schreiben am besten vor? Wie komme ich mit meinem Thema weiter? Und was mache ich, wenn ich beim wissenschaftlichen Arbeiten gerade feststecke? Ob eine konkrete Frage zum eigenen Schreibprozess, Unsicherheiten beim wissenschaftlichen Arbeiten oder einfach der Wunsch nach einem kurzen Austausch – die Studierwerkstatt bietet Raum, Anliegen zu klären und mit der Abschlussarbeit weiterzukommen.</p> <p><strong>Wann?</strong><br>Mittwochs, 15 bis 16 Uhr</p> <p><strong>Alle Termine im Überblick:</strong><br>12.08.2026, 19.08.2026, 26.08.2026, 02.09.2026, 09.09.2026, 16.09.2026, 23.09.2026</p> <p><strong>Wo?</strong><br>Online über Zoom: <a href="https://evh-bochum-de.zoom-x.de/j/67501109842">https://evh-bochum-de.zoom-x.de/j/67501109842</a><br>Meeting-ID: 675 0110 9842</p>]]></description><link>https://www.evh-bochum.de/artikel/2026-gruppensprechstunde-abschlussarbeit-presse.html</link><pubDate>Tue, 11 Aug 2026 08:22:00 +0200</pubDate><guid>https://www.evh-bochum.de/artikel/2026-gruppensprechstunde-abschlussarbeit-presse.html</guid><media:content url="https://www.evh-bochum.de/files/images/slider/Header_Ausschreibungen_2025.jpg" type="image/jpeg" /></item><item><title>Absolvierendenfeier mit neuem Rekord</title><description><![CDATA[<p>So viele wie noch nie zuvor feierten jetzt gemeinsam den erfolgreichen Abschluss an der Evangelischen Hochschule Bochum (EvH Bochum): Rund 700 Gäste kamen in der Bochumer Lukaskirche zusammen, um den Absolvierenden des Sommersemesters 2026 zu gratulieren. Damit war die Altenbochumer Kirche bis auf den letzten Platz besetzt. Der Großteil der 260 Absolvierenden hat die Bachelorstudiengänge „Soziale Arbeit“ oder „Heilpädagogik und Inklusive Pädagogik“ studiert. Bei den Master-Studierenden verzeichnet „Management in sozialwirtschaftlichen und diakonischen Organisationen“ die meisten Abschlüsse.<br><strong><br>Mit Herz, Haltung und Kompetenz</strong><br><br>Auf die neuen Absolvierenden warten verantwortungsvolle Aufgaben im Sozial-, Bildungs- und Gesundheitswesen, sagt Prorektor Dirk Nüsken in seiner Festrede: „Die Arbeit mit Menschen, mit dem was ihr Leben erschwert, aber auch mit den Träumen und Ziele von Menschen, birgt für viele unserer Studierenden etwas Sinnstiftendes. Etwas, dass sie motiviert, und nach einer solchen Profession, die mit und für Menschen wirkt, streben lässt. Als Hochschule haben wir versucht, Ihnen kritische Reflexion und Wissenschaftlichkeit als wichtige Grundlagen mitzugeben. Jetzt stehen Sie vor großen Herausforderungen, aber sie haben auch die Chance, unsere gesellschaftliche Zukunft mitzugestalten. Wir alle freuen uns mit Ihnen!“  </p> <p>An dem feierlichen Gottesdienst nahmen Familien und Freund_innen der Absolvierenden sowie Angehörige der Hochschule teil. Hochschulseelsorgerin Brigitta Haberland und Diakonin Dr. Britta Lauenstein führten durch den Festakt. Die musikalische Begleitung teilten sich dieses Mal Kirchenmusiker Hans-Christian Tacke und das Chorprojekt der EvH, geleitet von Franziska Schaeben von der Evangelischen Popakademie Witten.<br><br><strong>Bestens gerüstet</strong></p> <p>Eine aktuelle Befragung unter den Absolvierenden zeigt: Wer an der EvH Bochum studiert hat, schätzt vor allem die Praxisnähe und die vielen Wahlmöglichkeiten im Lehrangebot sowie die gute Betreuung durch Lehrende und die Beratungsangebote am Campus. Rund 83 Prozent der Befragten bewerten ihr absolviertes Studium mit „gut“ oder „sehr gut“. 95 Prozent geben an, dass sie die Hochschule weiterempfehlen würden.</p> <p><em> </em><em><a href="https://www.evh-bochum.de/files/images/hochschule/Nachrichten/2026/202608_EvH_Bochum_Absolvierende_SoSe2026.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img src="https://www.evh-bochum.de/files/images/hochschule/Nachrichten/2026/202608_EvH_Bochum_Absolvierende_SoSe2026_web.jpg" alt="" width="300" height="200"></a> <a href="https://www.evh-bochum.de/files/images/hochschule/Nachrichten/2026/202608_EvH_Bochum_Absolvierende_SoSe2026_2.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img src="https://www.evh-bochum.de/files/images/hochschule/Nachrichten/2026/202608_EvH_Bochum_Absolvierende_SoSe2026_2_web.jpg" alt="" width="300"></a></em></p> <p><a href="https://www.evh-bochum.de/files/images/hochschule/Nachrichten/2026/202608_EvH_Bochum_Absolvierende_SoSe2026_3.jpg" target="_blank" rel="noopener"><em><img src="https://www.evh-bochum.de/files/images/hochschule/Nachrichten/2026/202608_EvH_Bochum_Absolvierende_SoSe2026_3_web.jpg" alt="" width="300"></em></a></p> <p><em>Fachkräfte für eine starke Gesellschaft:</em> <em>Die Absolvierenden der EvH Bochum feierten ihren Abschluss mit so vielen Gästen wie noch nie. (©EvH Bochum)</em></p> <h2><br>Absolvierende Sommersemester 2026 nach Studiengängen:</h2> <ul> <li>Elementarpädagogik/Kindheitspädagogik (B.A.): 8<br>(jetzt: Pädagogik der frühen Kindheit)</li> <li>Gemeindepädagogik und Diakonie (B.A.): 8</li> <li>Gesundheits- und Pflegemanagement (B.A.): 5</li> <li>Heilpädagogik und Inklusive Pädagogik (B.A.): 51</li> <li>Management in sozialwirtschaftlichen und diakonischen Organisationen (M.A.): 4<br>(jetzt Management, Ethik und Transformation sozialer Organisationen)</li> <li>Pflegepädagogik (B.A.): 3</li> <li>Pflegewissenschaft (B.A.): 2</li> <li>Soziale Arbeit (B.A.): 171</li> <li>Soziale Inklusion: Gesundheit und Bildung (M.A.): 7</li> </ul>]]></description><link>https://www.evh-bochum.de/artikel/2026-sose-absolvierende.html</link><pubDate>Mon, 03 Aug 2026 09:43:00 +0200</pubDate><guid>https://www.evh-bochum.de/artikel/2026-sose-absolvierende.html</guid><media:content url="https://www.evh-bochum.de/files/images/hochschule/Nachrichten/2026/202608_EvH_Bochum_Absolvierende_SoSe2026_kachel.jpg" type="image/jpeg" /></item><item><title>Aktuell: Baumaßnahmen &amp; Öffnungzeiten Mensa</title><description><![CDATA[<h2>Baumaßnahmen:</h2> <p>In der vorlesungsfreien Zeit werden an der EvH Bochum Bauarbeiten durchgeführt, um die Entwässerung zu optimieren und die Gebäude besser gegen die Folgen von Starkregen und Überflutungen zu schützen.</p> <p>Während der Bauphase vom <strong>03.08.2026 bis voraussichtlich 25.09.2026</strong> ist der Haupteingang der Hochschule gesperrt. Der blaue Fristenbriefkasten ist ebenfalls außer Betrieb und wird abgedeckt.</p> <p>Bitte nutzen Sie in der Zeit die Nebeneingänge der Hochschule z.B. im Seminargebäude S. Hier wird auch der Ersatz-Fristenbriefkasten aufgestellt.</p> <h2>Mensa &amp; Cafeteria:</h2> <p>In der vorlesungsfreien Zeit gelten angepasste Öffnungszeiten:</p> <ul> <li>Die Cafeteria bleibt in der Zeit vom <strong>08. bis einschließlich 25.09.2026</strong> geschlossen.</li> <li>Die Mensa ist in diesem Zeitraum von <strong>08:00 bis 14:00 Uhr</strong>, freitags bis <strong>13:30 Uhr</strong>, geöffnet. Das Brötchen- sowie das To-go-Angebot erhalten Sie während dieser Zeit ebenfalls in der Mensa.</li> </ul> <p>Bitte beachten: In der Zeit vom <strong>24.08. bis 03.09.2026 </strong>kann das AKAFÖ leider nur ein eingeschränktes Mittagsangebot bereitstellen.</p>]]></description><link>https://www.evh-bochum.de/artikel/aktuell-baumassnahmen-oeffnungzeiten-mensa.html</link><pubDate>Fri, 31 Jul 2026 10:16:00 +0200</pubDate><guid>https://www.evh-bochum.de/artikel/aktuell-baumassnahmen-oeffnungzeiten-mensa.html</guid><media:content url="https://www.evh-bochum.de/files/images/hochschule/Nachrichten/2026/2026_Bauma%C3%9Fnahmen_Haupteingang2.jpg" type="image/jpeg" /></item><item><title>PATIENCE: Neue Erkenntnisse aus der Praxis</title><description><![CDATA[<p><strong>Warum fühlen sich manche ältere Patientinnen und Patienten nach einem Unfall gut begleitet – und andere nicht? Was braucht es, damit Behandlung, Pflege und Entlassung wirklich reibungslos ineinandergreifen?</strong></p> <p>Mit diesen Fragen beschäftigt sich das <a href="https://www.evh-bochum.de/projekt-patience.html"><strong>Forschungsprojekt PATIENCE</strong></a> an der EvH Bochum im Verbund mit der <a href="https://www.fh-muenster.de/de/studium/index?utm_source=Google&amp;utm_medium=CPC&amp;utm_campaign=Google+%5BS%5D+Studieng%C3%A4nge+FHMS&amp;utm_id=20995921819&amp;utm_term=fachhochschule+m%C3%BCnster+studieng%C3%A4nge+%28phrase%29&amp;conv=3b809b7bd4557cd0&amp;gad_source=1&amp;gad_campaignid=20995921819&amp;gclid=EAIaIQobChMI08mFv73olQMVWz8GAB18ES7REAAYASAAEgJZbPD_BwE">FH Münster (FHMS)</a>, den <a href="https://www.bg-kliniken.de/">BG Kliniken</a> und dem <a href="https://www.bg-kliniken.de/universitaetsklinikum-bergmannsheil-bochum/">BG Universitätsklinikum Bergmannsheil in Bochum</a>. Erste Ergebnisse zeigen: Für ältere Menschen nach einem Unfall sind nicht nur die medizinische Behandlung und die Pflege entscheidend. Ebenso wichtig sind verständliche Informationen, feste Ansprechpartner_innen, eine gute Abstimmung zwischen den Berufsgruppen und eine frühzeitige Planung der Zeit nach dem Krankenhausaufenthalt.</p> <p>Diese Erkenntnisse stellte <strong>Svenja Schäfer (EvH Bochum)</strong> jetzt auf den Wissenschaftstagen der BG Kliniken in Tübingen vor. Grundlage ihres Vortrags waren Interviews mit älteren Patient_innen, die nach einem Unfall behandelt wurden. „Die Befragungen machten deutlich, welche Erfahrungen Betroffene während ihres Klinikaufenthalts machen und an welchen Stellen sie Verbesserungsbedarf sehen“, sagt Svenja Schäfer. „Die Aussagen liefern uns wichtige Hinweise darauf, wie die Versorgung stärker an den Bedürfnissen der Patient_innen ausgerichtet werden kann.“</p> <p>Ergänzt wurde diese Perspektive durch einen Beitrag von <strong>Nils Boelmann (FH Münster)</strong>. Er zeigte, dass Pflegefachpersonen die vielfältigen Herausforderungen älterer, unfallverletzter Menschen zwar wahrnehmen – etwa Schmerzen, Mobilitätseinschränkungen oder kognitive Veränderungen –, diese im oft hektischen Klinikalltag jedoch nicht immer als zusammenhängendes Gesamtbild erfasst werden können. Eine Advanced Practice Nurse (APN) könnte hier eine koordinierende Rolle übernehmen und die Versorgung über Berufsgruppen hinweg stärken.</p> <p>Vorgestellt wurden die Ergebnisse bei den Wissenschaftstagen der BG Kliniken, die den Austausch zwischen Forschung und klinischer Praxis fördern. Das PATIENCE-Projekt nutzte die Wissenschaftstage, um erste Erkenntnisse mit Fachleuten verschiedener Berufsgruppen zu diskutieren. Die ersten Erkenntnisse zeigen: Eine gute Versorgung älterer Unfallpatient_innen hängt nicht nur von medizinischer Expertise ab, sondern ebenso von Kommunikation, Koordination und einem gemeinsamen Blick auf die Bedürfnisse der Betroffenen.</p> <p><img src="https://www.evh-bochum.de/files/images/hochschule/Nachrichten/2026/20260618_BG-Wissenschaftstage_%C2%A9Boelmann_FHMuenster.jpg" alt="" width="300"><br><em>Posterpräsentation und Austausch (v.l.): Nils Boelmann von der FH Münster und Svenja Schäfer von der EvH Bochum stellten das PATIENCE-Projekt bei den Wissenschaftstagen der BG Kliniken vor. (© FH Münster/Nils Boelmann)</em></p>]]></description><link>https://www.evh-bochum.de/artikel/2026-patience-bg-wissenschaftstage.html</link><pubDate>Tue, 14 Jul 2026 09:20:00 +0200</pubDate><guid>https://www.evh-bochum.de/artikel/2026-patience-bg-wissenschaftstage.html</guid><media:content url="https://www.evh-bochum.de/files/images/hochschule/Nachrichten/2026/20260618_BG-Wissenschaftstage_%C2%A9Boelmann_FHMuenster_web.jpg" type="image/jpeg" /></item><item><title>Mehr als Studium &amp; Skills: ISP geht zu Ende</title><description><![CDATA[<p>So viele Teilnehmende aus so vielen unterschiedlichen Kulturen gab es bisher noch nie: Mitte Juli ist das „International Semester Programme“ (kurz ISP) an der EvH zu Ende gegangen. Insgesamt acht Studierende aus fünf Ländern absolvierten erfolgreich ein Studiensemester in Bochum – fünf von ihnen kamen aus Ländern des Globalen Südens, vier Teilnehmende wurden mit dem Erasmus+-Programm der EU gefördert, vier weitere durch die Unterstützung des „COME IN“-Programms, das von der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) finanziert wird.</p> <p>An der feierlichen Abschlussfeier nahmen Lehrende, Gäste und EvH-Studierende teil. Es war ein Event, das gleichermaßen von Freude und Wehmut geprägt war: „Wehmut angesichts des Abschieds von so vielen Freundschaften und lieben Menschen“ (Rümeysa, Türkei) – „lieben Menschen, die zuhören und ihre Perspektiven und Meinungen teilen“ (Zuzana, Tschechien) – und von „einer zweiten Familie, die immer an meiner Seite ist“ (Kesya, Indonesien). Aber auch Freude darüber, ein Semester voller „großartiger Lehrveranstaltungen und Exkursionen mit Theorien, Wissen und bewährten Verfahren, die man mit nach Hause nimmt“ (Rivo, Indonesien), verbracht zu haben.</p> <p>Alle Teilnehmenden betonten, wie bereichernd und interessant die Seminare und Exkursionen waren: „Aus Deutschland nehme ich die Schönheit der Vielfalt, die Kraft der Inklusion und die Erkenntnis mit, dass uns unterschiedliche Kulturen gemeinsam stärker machen”, sagt Jerutson aus Sri Lanka. Doch die wertvollsten Erfahrungen ergaben sich aus den persönlichen Begegnungen: „Ich kam in der Hoffnung, ein neues akademisches Umfeld zu erleben, aber ich nehme neue Freundschaften, unterschiedliche Perspektiven und all das Wissen mit nach Hause”, bilanziert Chloe aus Südafrika. Teilnehmerin Rana aus der Türkei ergänzt: „Das Wichtigste, was ich mitnehme, ist nicht nur der Wissenszuwachs, sondern die Begegnung mit Menschen, die den eigenen Blick auf die Welt verändern. Ich bin mit Fragen hier hergekommen und gehe mit einem erweiterten Horizont, wertvollen Verbindungen und einem Herzen voller Dankbarkeit.“</p> <p>Genau das mache das ISP zu einem Erlebnis, das mir die Augen geöffnet und meine Sicht auf die Welt verändert habe, meint Jerutson. Es bot außerdem die „Chance, eine neue Version meiner selbst zu entdecken”, meint Kesya. Während „ich lerne, wer ich bin und was ich als Nächstes tun möchte”, so Yunike aus Indonesien.</p> <p>Vertreter der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) und des Oikos-Instituts der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) sowie Dirk Nüsken, Prorektor für Internationalisierung an der EvH, betonten den enormen Wert dieser Erfahrungen, da sie die Sichtweisen der Teilnehmenden prägen und ihr weiteres Studium sowie ihren beruflichen Werdegang beeinflussen. Gemeinsam mit den Lehrenden hoben sie die Neugier und Wissbegier der diesjährigen Gruppe hervor und ermutigten die Teilnehmenden, sich diesen Forschergeist sowie die Kultur des respektvollen, aber kritischen Austauschs zu bewahren. Dank eines selbstgestalteten Videos der studentischen Hilfskräfte, die die Studierenden während des gesamten Semesters begleitet hatten, erhielten alle einen Einblick in die inspirierenden Veranstaltungen und unterhaltsamen Freizeitaktivitäten, die die Gruppe in diesem Jahr gemeinsam erlebt hatte.</p> <p><strong>Was ist das ISP?</strong></p> <p>In dem englischsprachigen Lehrprogramm können Studierende von internationalen Partnereinrichtungen ein komplettes Semester an der EvH Bochum studieren. In dieser Zeit sammeln sie 30 Credit Points, die sie sich in der Heimat anrechnen lassen können – „und natürlich viele wertvolle Erfahrungen und Freundschaften fürs Leben“, ergänzt Chris Lafleur-Klän vom International Office.</p> <p><a href="https://www.evh-bochum.de/programme-2027.html"><strong>Jetzt mehr erfahren und 2027 dabei sein!</strong></a></p> <p><strong><img src="https://www.evh-bochum.de/files/images/hochschule/Nachrichten/2026/20260716_ISP_Closing_Ceremony_web.jpg" alt="" width="500"><br></strong><em>(© EvH Bochum)</em></p> <h2>ISP 2026 Closing Ceremony</h2> <p>With that, another iteration of the “International Semester Programme” has concluded with the biggest group of participants to date. A total of 8 participants from 5 countries successfully studied at EvH Bochum throughout the summer semester, with five students joining from countries of the Global South. Four of them came via the EU’s Erasmus+ programme, with another four joining thanks for COME IN support, financed by the United Evangelical Mission (UEM).</p> <p>Yesterday’s Closing Ceremony was packed with lecturers, guests and local students who wanted to be part of seeing off our international participants. It was an occasion marked by joy and sadness in equal measure: The sadness of leaving behind so many “friendships and kind people” (Rümeysa, Türkiye) - “kind people, people who are listening and share their perspectives and opinions” (Zuzana, Czech) – “a second family who is always beside me” (Kesya, Indonesia). But also the joy of celebrating a semester full of “great classes and visits [with] theories and knowledge and best practices [to] bring back home” (Rivo, Indonesia).</p> <p>All the participants stressed how meaningful and interesting the seminars and excursions were: “From Germany, I take with me the beauty of diversity, the power of inclusion and the lesson that different cultures make us stronger together” (Jerutson, Sri Lanka). However, consistently, the most valuable learnings came from the personal encounters: “I arrived hoping to experience a new academic environment but I will take home with me the friendships I made, the different perspectives and all the knowledge.” (Chloe, South Africa), or as Rana (Türkiye) put it: “My biggest take away is not only about gaining knowledge – it is about meeting people who change the way you see the world. I came here with questions, and I leave with a wider perspective, meaningful connections and a heart full of gratitude. This is what made the ISP “an eye opener that changed the way I see the world” (Jerutson) with the chance to discover “a new version of myself” (Kesya) where “I am learning what I am and what I want to do next” (Yunike, Indonesia).</p> <p>The representatives of the United Evangelical Mission (UEM) and the Oikos institute of the Evangelical Church of Westphalia (EKvW), as well as the vice-rector for internationalization, stressed the incredible value of these experiences as shaping the participants’ perspectives and informing their studies and work going forward. Along with the lecturers, they highlighted the curious and inquisitive nature of this year’s group and encouraged them to maintain their spirit of inquiry and respectful, but critical discussion. Thanks to a beautifully cut video from the programme’s student assistants, who supported the students throughout the semester, everyone got an insight into the inspiring events and fun extracurricular activities that the group got to share this year.</p>]]></description><link>https://www.evh-bochum.de/artikel/2026-isp-closing-ceremony.html</link><pubDate>Tue, 14 Jul 2026 09:05:00 +0200</pubDate><guid>https://www.evh-bochum.de/artikel/2026-isp-closing-ceremony.html</guid><media:content url="https://www.evh-bochum.de/files/images/hochschule/Nachrichten/2026/20260716_ISP_Closing_Ceremony_web_kachel.jpg" type="image/jpeg" /></item><item><title>Master Management: Praxis und Wissenschaft im Dialog</title><description><![CDATA[<p>Kann ein Mitarbeitenden-Gespräch wirklich etwas verändern? Und was braucht es, damit Beschäftigte und Führungskräfte nicht nur ein Formular abhaken, sondern tatsächlich miteinander in den Austausch und zu passenden Lösungen kommen? Mit diesen Fragen begann an der EvH Bochum ein ungewöhnlicher wissenschaftlicher Dialog.</p> <p>Ausgangspunkt war ein Artikel von <a href="https://daniel-craffonara.de/"><strong>Daniel Craffonara</strong></a>, Coach für Entwicklung, Führung und Organisationskultur sowie Geschäftsführer einer Non-Profit-Organisation im Bereich Nachhaltigkeit und Klimaschutz. In der <a href="https://if-weinheim.de/systhema/systhema"><strong>Fachzeitschrift „Systhema“</strong></a> beschreibt er, wie sich klassische Mitarbeitenden-Gespräche mit systemischen Fragen weiterentwickeln lassen. Statt ausschließlich über Leistungen oder Ziele zu sprechen, eröffnen Fragen wie „Was vermutest Du, wie Deine Kolleg*innen Dich in der alltäglichen Arbeit erleben?“ oder „Welche Aufgaben würdest Du gerne abgeben, wenn alles möglich wäre?“ neue Perspektiven und helfen dabei, gemeinsam Lösungen zu entwickeln.</p> <p><img src="https://www.evh-bochum.de/files/images/hochschule/Nachrichten/2026/20260630_EvH_Bochum_MAMA_Publikation3_Craffonara_web.png" alt="" width="500"><br><em>Daniel Craffonara (Mitte) in der Diskussion mit Master-Studierenden. (©EvH Bochum)</em></p> <p><strong>Selbst- und Fremdwahrnehmung abgleichen</strong></p> <p>„Systemisch geführte Gespräche bringen Mitarbeitende dazu, sich selbst zu reflektieren und nicht nur von der Führungskraft zu hören, wie sie gesehen werden. Und auch die Führungskräfte werden dazu angeregt, ihr Verhalten zu hinterfragen“, erklärt Craffonara. „So lassen sich Selbst- und Fremdwahrnehmung besser miteinander abgleichen und Herausforderungen gemeinsam bearbeiten, statt Lösungen einfach von oben vorzugeben.“</p> <p>Im Seminar des <strong>Masterstudiengangs „Management, Ethik und Transformation sozialer Organisationen“</strong> nahmen die Studierenden diese Ideen jedoch nicht einfach hin. Unter der Leitung von <strong>Prof. Dr. Alexandra Lehmann</strong> verglichen sie sie mit ihren Erfahrungen aus unterschiedlichen sozialen Organisationen – und stellten fest: Gute Ideen stoßen im Arbeitsalltag manchmal an Grenzen. „In der Diskussion mit den Studierenden, die alle bereits in der Praxis tätig sind, stellten wir schnell fest: Dort, wo die Leitfäden schon gut ausgearbeitet und die Mitarbeitenden zufrieden mit der Durchführung der Gespräche sind, wird ein systemisches Umarbeiten gar nicht als notwendig angesehen. Und dort, wo die Leitfäden wenig ausgearbeitet sind, fehlt gleichzeitig die Unternehmenskultur, die ein systemisches Umarbeiten sinnvoll machen würden“, erklärt Prof. Dr. Alexandra Lehmann.</p> <p><strong>Wunschdenken vs. Realität</strong></p> <p>Masterstudentin <strong>Anna-Lena Blechschmidt</strong>, die bei einer Berufsgenossenschaft arbeitet, fasst es so zusammen: „Es kann sehr schwer sein, in eine Welt, die nicht systemisch geprägt ist, den Gedanken der systemischen Gesprächsführung einzubringen. Die Realität und die Organisationskultur sehen oft anders aus – auch wenn die Idee an sich überzeugt.“ Gemeinsam mit ihren Kommiliton_innen verfasste sie daraufhin eine wissenschaftliche Erwiderung. „Unser Artikel ist kein Gegenentwurf, sondern eine Ergänzung“, betont sie.</p> <p>Dass daraus schließlich ein persönliches Treffen mit dem Autor entstand, war alles andere als selbstverständlich. Craffonara nahm die Einladung der Hochschule gerne an – und zeigte sich offen für die kritischen Rückfragen. „Für mich war es sehr spannend, Menschen aus ganz anderen Arbeitskontexten kennenzulernen“, sagt er. Die Skepsis der Studierenden könne er gut nachvollziehen: „Natürlich ist es nicht überall gleich einfach, systemisches Denken in Organisationen einzubringen. Manche stehen an einem ganz anderen Punkt.“</p> <p>Im gemeinsamen Gespräch wurde schnell deutlich: Ein einzelner neuer Gesprächsleitfaden macht noch keine neue Organisation. Genau das hatten Prof. Dr. Alexandra Lehmann und die Studierenden in ihrem Artikel herausgearbeitet. Craffonara stimmt zu und wirbt dennoch dafür, den ersten Schritt zu gehen. „Wenn man immer nur den großen Berg sieht, fängt man gar nicht erst an. Ich würde empfehlen, zunächst im eigenen Team systemischer zu arbeiten und zu schauen, was daraus entsteht. Hin und wieder mal systemische Fragen zu stellen, kann ein ganz einfacher und wirkungsvoller erster Schritt sein.“</p> <p><img src="https://www.evh-bochum.de/files/images/hochschule/Nachrichten/2026/20260630_EvH_Bochum_MAMA_Publikation6_Blechschmidt_web.png" alt="" width="250"><br><em>Die Masterstudentin Anna-Lena Blechschmidt bringt ihre Praxiserfahrung in die Diskussion und den Fachartikel ein. (©EvH Bochum) </em></p> <p><strong>Mut zur Veränderung</strong></p> <p>Auch Anna-Lena Blechschmidt nimmt aus dem Austausch vor allem Mut mit. Systemische Mitarbeitenden-Gespräche seien „ein wertvolles Tool, um sich selbst und Arbeitsabläufe zu reflektieren – und für Führungskräfte ein Ort des gegenseitigen Dazulernens“. Das Entscheidende sei, dass sie nicht als zusätzliche Belastung empfunden würden. „Wir sind ohnehin alle überlastet. Deshalb braucht es Zeit und Freiräume, damit man sich ehrlich auf solche Gespräche vorbereiten kann.“ Besonders bereichernd war für die Studierenden auch die gemeinsame wissenschaftliche Veröffentlichung. „Man erlebt Selbstwirksamkeit, weil man etwas schafft, das tatsächlich wahrgenommen wird“, sagt Blechschmidt. „Dadurch haben wir gemerkt, dass viel mehr möglich ist als das, was wir aus unserem Arbeitsalltag kennen.“</p> <p>Vielleicht ist genau das die wichtigste Erkenntnis dieses Projekts: Wissenschaft endet nicht mit einer Veröffentlichung. Sie beginnt dort, wo unterschiedliche Erfahrungen aufeinandertreffen, Fragen zugelassen werden und aus verschiedenen Perspektiven neue Ideen entstehen.</p> <h2><br>Weiterlesen?</h2> <ul> <li>Ursprungsartikel: Craffonara, D. (2025): Mitarbeiter*innengespräche systemischer gestalten. In: Systhema, Jg. 39, Heft 2, 119-127. (s. auch: <a href="https://if-weinheim.de/systhema/systhema-2025#c3541">https://if-weinheim.de/systhema/systhema-2025#c3541</a>; 21.05.26)<br><br></li> <li>Antwortartikel: Lehmann, A. / Studierende des Master-Studiengangs „Management in sozialwirtschaftlichen und diakonischen Einrichtungen“ an der Evangelischen Hochschule in Bochum (in Druck): Systemische Mitarbeiter*innengespräche in der praktischen Reflexion. In: Systhema, Jg. 40, Heft 2.</li> </ul>]]></description><link>https://www.evh-bochum.de/artikel/2026-mama-publikation-ma-gespraeche.html</link><pubDate>Mon, 13 Jul 2026 18:00:00 +0200</pubDate><guid>https://www.evh-bochum.de/artikel/2026-mama-publikation-ma-gespraeche.html</guid><media:content url="https://www.evh-bochum.de/files/images/hochschule/Nachrichten/2026/20260630_EvH_Bochum_MAMA_Publikation3_Craffonara_web_kachel.png" type="image/png" /></item><item><title>NRWege: EvH vergibt Stipendien für Geflüchtete</title><description><![CDATA[<p>Die EvH Bochum vergibt <strong>NRWege-Stipendien</strong> an geflüchtete Studierende mit guten Leistungen, die Unterstützung zur Sicherung ihres Lebensunterhaltes benötigen. Die Stipendien werden im Rahmen des Projektes <a href="https://www.mkw.nrw/themen/wissenschaft/wissenschaftsfoerderung/programmausschreibung-nrwege-ins-studium">NRWege ins Studium</a> mit Mitteln des Ministerium für Kultur und Wissenschaft (MKW) des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.</p> <h2>Aktuelle Ausschreibung: Wintersemester 2026/27</h2> <p>Bewerben können sich geflüchtete Studierende aller Fachrichtungen, die im Wintersemester 2026 an der EvH Bochum studieren – auch Studieneinsteiger_innen, die unmittelbar vor der Aufnahme ihres Studiums stehen.</p> <p><strong>Bitte beachten: Bewerbungsschluss ist der 10. August 2026.</strong></p> <h2>Weitere Informationen &amp; Bewerbung</h2> <p>Alle weiteren Informationen finden Sie in diesen Dokumenten:</p> <ul> <li><a href="https://www.evh-bochum.de/files/Dateiablage/internationales/files/2026/Ausschreibung_NRWege-Stipendien.pdf">Ausschreibung (pdf)</a></li> <li><a href="https://www.evh-bochum.de/files/Dateiablage/internationales/files/2026/Bewerbungsformular_NRWege-Stipendien_web.pdf">Bewerbungsformular (pdf) </a></li> <li><a href="https://www.evh-bochum.de/files/Dateiablage/internationales/files/2026/Hinweise_fuer_Stipendien-Bewerber_innen.pdf">Hinweise für Bewerber_innen (pdf)</a></li> </ul> <h2>Sie haben Fragen?</h2> <p><strong>Melden Sie sich gerne bei </strong></p> <ul> <li><strong>Monika Hörr <br>International Office<br>+49 234/36901-142 <br><a href="mailto:international@evh-bochum.de">International@EvH-Bochum.de</a></strong><strong><br><br></strong></li> </ul>]]></description><link>https://www.evh-bochum.de/artikel/2026-nrwege.html</link><pubDate>Mon, 13 Jul 2026 12:16:00 +0200</pubDate><guid>https://www.evh-bochum.de/artikel/2026-nrwege.html</guid><media:content url="https://www.evh-bochum.de/files/images/hochschule/Nachrichten/2026/2025_Refugees_Kachel.jpg" type="image/jpeg" /></item><item><title>2. Forschungssymposium der Bochumer HAW</title><description><![CDATA[<p>Nach der erfolgreichen Premiere im Jahr 2024 geht das <strong>Forschungssymposium der Bochumer Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW)</strong> in die zweite Runde. In diesem Jahr lud die <a href="https://www.thga.de/">Technische Hochschule Georg Agricola (THGA)</a> als Gastgeberin ein, um gemeinsam mit der EvH Bochum und der <a href="https://www.hochschule-bochum.de/">Hochschule Bochum</a> den wissenschaftlichen Austausch über Fach- und Hochschulgrenzen hinweg gezielt zu stärken. Das diesjährige Motto: „Forschung verbindet – Mit Wissen Zukunft gestalten“.</p> <p>Die etablierte Veranstaltung schuf eine zentrale Plattform für die Bochumer HAW, um anwendungsorientierte Forschung in ihrer ganzen Breite sichtbarer zu machen, wertvolle Expertise in der Region zu vernetzen und neue Impulse für die Zukunft zu setzen. Dabei wurde nicht nur die große thematische Vielfalt und Innovationskraft der beteiligten Institutionen deutlich, sondern es wurden auch ganz gezielt gemeinsame inhaltliche und methodische Anknüpfungspunkte herausgearbeitet.</p> <p>„Forschung an unseren Hochschulen lebt vom direkten Transfer in die Praxis und dem Mut, echte Innovationskraft im Schulterschluss zu entwickeln“, begrüßte Prof. Susanne Lengyel, Präsidentin der THGA, die Gäste. „Das Symposium zeigt eindrucksvoll, dass wir die drängenden Fragen unserer Zeit – von der Energiewende bis zum digitalen Wandel – nur beantworten können, wenn wir über den eigenen Tellerrand hinausblicken. Als Gastgeberin freuen wir uns darauf, kluge Köpfe zusammenzubringen und gemeinsam Innovationsmotoren für Bochum und die Region zu sein.“</p> <p>Das vielfältige Programm bot den mehr als 150 Teilnehmenden neben Fachvorträgen auch politische und strategische Einblicke in die Forschungslandschaft. Als Impulsgeberinnen am Vormittag beleuchteten Jagoda Josch (Referentin und Koordinatorin Wissenschaft und Stadt Bochum) sowie Andrea Kienle (Leitung der Abteilung Forschung im Ministerium für Kultur und Wissenschaft) die Bedeutung der HAW-Forschung für die Stadtgesellschaft und das Land Nordrhein-Westfalen.</p> <p><strong>Jagoda Josch</strong> von der Stadt Bochum hob hervor, wie eng Wissenschaft und Stadt aufeinander angewiesen sind, um neue Ideen aufzugreifen und in die Umsetzung zu bringen. „Forschung verbindet neugierige Menschen“, sagte sie und betonte die treibende Kraft und den Mehrwert wissenschaftlicher Zusammenarbeit über institutionelle und gesellschaftliche Grenzen hinweg.</p> <p><strong>Andrea Kienle</strong>, Leiterin der Abteilung Forschung im Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW, ordnete die Entwicklung der HAW-Forschung in Nordrhein-Westfalen hochschulpolitisch ein und machte deutlich, wie dynamisch sich die Forschung an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in den vergangenen Jahren weiterentwickelt hat. Zugleich ermutigte sie die Forschenden, auch anspruchsvolle Förderformate wie DFG-Anträge in den Blick zu nehmen. In den anschließenden wissenschaftlichen Sessions präsentierten Forscherinnen und Forscher aktuelle Projekte aus den zukunftsweisenden Clustern „Ressourcen &amp; Nachhaltigkeit“, „Soziales &amp; Gesundheit“ sowie „Informatik &amp; Data Science“. Dass das Format in diesem Jahr eine deutlich gewachsene Struktur und Professionalität aufweist, spiegelt sich auch in der wissenschaftlichen Dokumentation wider: Erstmals erscheint zur Veranstaltung ein eigener Abstractband mit offizieller ISBN-Nummer, herausgegeben von der Hochschule Bochum.</p> <p><strong>Prof. Michael Prange</strong>, Vizepräsident für Forschung, Entwicklung und Transfer der THGA, sieht in dieser konsequenten Weiterentwicklung eine Bestätigung des eingeschlagenen Weges: „Unsere Forschung hat in den vergangenen Jahren massiv an Tiefe und Relevanz gewonnen, nicht zuletzt getrieben durch das Promotionsrecht über das Promotionskolleg NRW. Mit dem zweiten Symposium etablieren wir ein echtes Netzwerk-Kraftwerk. Wir profileren das Format deutlich klarer, lassen die Programmpunkte enger ineinandergreifen und stiften ganz konkret neue Kooperationen an – genau dafür haben wir in diesem Jahr auch Formate wie das Science Speed Dating integriert.“</p> <p><strong>Prof. Dr. Dirk Nüsken</strong>, Prorektor für Forschung, Transfer und Internationales der Evangelischen Hochschule Bochum (EvH Bochum) ergänzt: „Unser Forschungssymposium lebt einerseits von seiner Vielfalt. Diese zeigt sich in den Studiengängen bzw. wissenschaftlichen Disziplinen, denen die Themen und Forschungsfragen entspringen. Im Rahmen des Symposions bringen wir Nachwuchswissenschaftler_innen miteinander in Kontakt und bieten ihnen die Möglichkeit ihre Netzwerke zu erweitern und sich auch von anderen Forschungsthemen und -zugängen anregen zu lassen. Darüber hinaus eint uns als Bochumer HAW unser Forschungsinteresse für das Ruhrgebiet und die Region. Das Leben der Menschen hier mit seinen ökologischen, technischen und sozialen Aspekten inspiriert zahlreiche unserer Forschungsfragen und lässt uns als HAW aus Bochum anwendungsbezogene Forschung auch regional relevant und sichtbar machen.“  </p> <h2>Ausgezeichnete Forschungsposter</h2> <p>Ein zentrales Herzstück und der emotionale Beleg für den Leitgedanken „Forschung verbindet“ war die umfangreiche Postersession am Nachmittag. In insgesamt 60 Postern präsentierten Wissenschaftler_innen aller Karrierestufen ihre Projekte. Das Spektrum reichte von Gesundheits- und Sozialforschung über Nachhaltigkeits- und Mobilitätsthemen bis hin zu Informatik, Robotik und angewandten Technologien. Gerade hier wurde greifbar, wie unterschiedlich die einzelnen Projekte im Detail sind – und wie viele überraschende inhaltliche und methodische Verbindungen dennoch zwischen ihnen bestehen. Die Postersession bot idealen Raum für intensiven Austausch und neue Kooperationen.</p> <p><strong>Als beste wissenschaftliche Poster des Jahres 2026 wurden ausgezeichnet:</strong></p> <ul> <li>Vera Lehmkuhl (EvH Bochum): Wanderverhalten aus der Sicht von Menschen mit Demenz. Eine ethnografische Untersuchung in stationären Altenpflegeeinrichtungen.</li> <li>Janna Leimann (HSBO): MUTSPRUNG.</li> <li>Malin Chrzon (THGA): Vom Monitoring zum Indikator: Biodiversitätsentwicklung im Industrieumfeld messbar und sichtbar machen.</li> </ul> <p><img src="https://www.evh-bochum.de/files/images/hochschule/Nachrichten/2026/20260610_HAW_Forschungssymposium_poster_web%C2%A9THGA.png" alt="" width="500"><br><em>Angewandte &amp; ausgezeichnete Forschung (v.l.): Prof. Dr. Dirk Nüsken mit Vera Lehmkuhl, Promovierende der EvH Bochum und Gewinnerin der Postersession (©THGA).</em></p>]]></description><link>https://www.evh-bochum.de/artikel/2026-presse-forschungssymposium-haw.html</link><pubDate>Tue, 23 Jun 2026 09:36:00 +0200</pubDate><guid>https://www.evh-bochum.de/artikel/2026-presse-forschungssymposium-haw.html</guid><media:content url="https://www.evh-bochum.de/files/images/hochschule/Nachrichten/2026/20260610_HAW_Forschungssymposium_kachel%C2%A9THGA.png" type="image/png" /></item><item><title>Interview: 3 Fragen an Adelheid Ruck-Schröder</title><description><![CDATA[<p><strong>Seit 2025 ist Adelheid Ruck-Schröder im Amt – jetzt besuchte die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen erstmals die EvH Bochum, um sich mit der Hochschulleitung über aktuelle Entwicklungen und die weitere Zusammenarbeit auszutauschen. Dabei kam die Theologin auch mit vielen Studierenden aus den unterschiedlichen Fachbereichen ins Gespräch. Im Interview spricht sie darüber, was Hochschule und Kirche voneinander lernen können und warum es für Studierende wichtiger denn je ist, eine professionelle Haltung zu entwickeln. <br><br></strong><strong>Wenn wir auf unsere gemeinsame Zukunft blicken: Was wünschen Sie sich von der Zusammenarbeit zwischen Kirche und Hochschule in den kommenden Jahren?</strong></p> <p>Ich wünsche mir einen fachlichen Austausch über die besondere Expertise, die an der Hochschule vertreten ist und die für Kirchenentwicklung und die Profilierung der Stimme der Kirche in der Gesellschaft fruchtbar gemacht werden kann, etwa durch Kommunikation über Forschungsvorhaben und Forschungsfreisemester.</p> <p><strong>Die EvH Bochum engagiert sich stark für soziale Gerechtigkeit, Chancengleichheit und Diversität. Welche Bedeutung hat die Hochschule für die westfälische Kirche in diesem Zusammenhang?</strong></p> <p>Diese Frage zielt meines Erachtens darauf ab, als Kirche und Hochschule voneinander zu lernen: Was ist Ihr Beitrag, welche Aspekte erforschen Sie, wie kommen diese Themen in den Modulen der Studiengänge vor? Interessant ist für die Westfälische Kirche, wie sich das Engagement der EvH am Ende auf die tatsächliche Praxis in den von der EvH ausgebildeten kirchlichen Berufen auswirkt.</p> <p><strong>Wenn Sie unseren Studierenden einen Gedanken mit auf den Weg geben könnten –welcher wäre das?</strong></p> <p>Ich halte es für einen spannenden und notwendigen Prozess, eine eigene berufliche Identität in sozialen und gesundheitlichen Berufen auszubilden. Es gilt, im Verlauf des Studiums sprachfähig zu werden: Wie verstehen Sie für sich als Person das evangelische Mindset auf dem Weg in Ihren Beruf? Wie beschreiben Sie das spezifische Profil Ihres angestrebten Berufsziels und wie kann Ihrer Meinung darin das christliche Menschenbild profiliert sichtbar werden? Auf dem Weg, das herauszufinden, wünsche ich Ihnen Gottes Segen!<br><br><img src="https://www.evh-bochum.de/files/images/hochschule/Nachrichten/2026/202606_EvH_Bochum_Besuch_Ruck-Schroeder1.png" alt="" width="600"></p>]]></description><link>https://www.evh-bochum.de/artikel/2026-presse-besuch-ruck-schroeder.html</link><pubDate>Mon, 15 Jun 2026 09:41:00 +0200</pubDate><guid>https://www.evh-bochum.de/artikel/2026-presse-besuch-ruck-schroeder.html</guid><media:content url="https://www.evh-bochum.de/files/images/hochschule/Nachrichten/2026/202606_EvH_Bochum_Besuch_Ruck-Schroeder2_kachel.png" type="image/png" /></item><item><title>LRK: Positionspapier für Wissenschaftsfreiheit</title><description><![CDATA[<p><strong>In einem gemeinsamen Positionspapier wehren sich die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften solidarisch gegen Eingriffe in Wissenschaftsfreiheit und Hochschulautonomie. Die LRK HAW NRW (Landesrektorenkonferenz Nordrhein-Westfalen) ist der freiwillige Zusammenschluss der Leitungen der Universitäten und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in NRW, der als zentrale Interessenvertretung die hochschulpolitische Zusammenarbeit stärkt und den Wissenschaftsstandort weiterentwickelt. <br></strong></p> <h2>Positionspapier der LRK HAW NRW:</h2> <p>In einem gegenwärtig aufgeheizten gesellschaftlichen Klima populistischer Polarisierung und Polykrisen stehen auch Hochschulen zunehmend unter Druck. Nicht nur ökonomische Herausforderungen gehören dazu, sondern auch wissenschaftsfeindliche Tendenz und Angriffe von extremistischen Kräften, insbesondere von rechts.<br><br>Freie Wissenschaft ermöglicht Erkenntnisfortschritte, die die Grundlage für Innovationen bilden und damit die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft, unseres Wohlstands und unseres demokratischen Rechtsstaats sichern. Wir stehen vor der Notwendigkeit einer umfassenden, nachhaltigen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Transformation. Dafür sind wir sowohl auf forschungsbasierte technische und soziale Innovationen als auch auf informierte, mutige und verantwortungsvolle politische Entscheidungen angewiesen. Wir als Hochschulen für <br>Angewandte Wissenschaften leisten hierzu einen wesentlichen Beitrag! Dafür brauchen wir geeignete Rahmenbedingungen.<br><br>Verantwortliche politische Entscheidungen sind auf zuverlässiges Wissen angewiesen. Dieses entsteht, indem neue Ideen, Forschungsfragen und Forschungsansätze verfolgt und ihre Ergebnisse intersubjektiv und kritisch, im freien und fairen Austausch unter Wissenschaftler:innen überprüft werden. Das Grundrecht auf Wissenschaftsfreiheit schützt diesen Prozess und macht informierte politische Entscheidungen erst möglich. Wir sind besorgt, dass sich Wissenschaftsfeindlichkeit, Fake News, Verschwörungserzählungen und Desinformationen zunehmend ausbreiten, Einfluss auf politische Entscheidungsträger:innen gewinnen und so demokratische Entscheidungsprozesse und die Zukunft unserer Gesellschaft gefährden. Wir sind außerdem besorgt, weil Angriffe auf Forscher:innen und Forschungsgebiete und Eingriffe in die Wissenschaftsfreiheit zunehmen. Dagegen verteidigen wir unsere Hochschulen als Orte des freien, fairen und kritischen wissenschaftlichen Diskurses. Wir leisten solidarische Unterstützung, wenn einzelne Forscher:innen, Forschungsbereiche, Hochschulen oder Hochschulleitungen Ein- oder Angriffen ausgesetzt sind.<br><br>Die Freiheit der Wissenschaft, im Sinne ihrer Unabhängigkeit von politischer, ideologischer oder einseitiger wirtschaftlicher Steuerung, stellt sicher, dass neue Einsichten auch dann gewonnen und vertreten werden können, wenn sie bestehenden Interessen widersprechen. Mit Hilfe der Wissenschaft entsteht belastbares Wissen über natürliche, technische, soziale und ökonomische Zusammenhänge. Das ist notwendig, um in komplexen Krisen (Klima, Ressourcenknappheit, Demografie etc.) nachhaltige Lösungen zu finden und handlungsfähig zu bleiben.<br><br>Hochschulen sind Orte, an denen junge Menschen nicht nur Fachwissen erwerben und als künftige Fachkräfte die wirtschaftlichen Grundlagen unserer Gesellschaft sichern, sondern sich auch zu freien und verantwortlichen Personen bilden, die zukünftig unsere demokratische Gesellschaft tragen und gestalten werden. Dies kann nur gelingen, wenn junge Menschen lernen, kritisch zu denken, sich ihres eigenen Verstandes zu bedienen und Kontroversen mit Argumenten im freien und fairen Diskurs auszutragen.</p> <p><img src="https://www.evh-bochum.de/files/images/hochschule/Nachrichten/2026/2026_LRK_NRW_Gruppe.png" alt="" width="500"><br>© Hochschulen NRW/Krüger</p>]]></description><link>https://www.evh-bochum.de/artikel/2026-presse-lrk-positionspapier-wissenschaftsfreiheit.html</link><pubDate>Sun, 14 Jun 2026 15:07:00 +0200</pubDate><guid>https://www.evh-bochum.de/artikel/2026-presse-lrk-positionspapier-wissenschaftsfreiheit.html</guid><media:content url="https://www.evh-bochum.de/files/images/hochschule/Nachrichten/2026/2026_LRK_NRW_Gruppe_kachel.png" type="image/png" /></item><item><title>Praxisprojekt: Ein Stück Heimat pflanzen</title><description><![CDATA[<p>Tomaten, Bohnen, Chilipflanzen und jede Menge frische Kräuter bringt Ibrahim Sausan in die lockere Erde. Der Junge aus Syrien füllt so nach und nach das erste große Hochbeet an der Flüchtlingsunterkunft „Auf der Heide 32“ in Bochum. Beim Aussähen und Pflanzen wird er unterstützt von vielen engagierten Studierenden der EvH Bochum, die hier ihr Praxisprojekt umsetzen. „Wir wollen grüne Orte schaffen, an denen die Menschen sich begegnen und das Leben in der Flüchtlingsunterkunft aktiv mitgestalten können“, erklärt Christopher Moyzio, der an der EvH „Heilpädagogik und Inklusive Pädagogik“ studiert. Grünräume gelten schon lange als wichtige Gesundheitsressourcen und „Urban Gardening“ wird erfolgreich als Maßnahme zu Stressabbau und Teilhabeförderung für geflüchtete Menschen angewendet. Zur Umsetzung der Idee hat das Umweltamt der Stadt Bochum insgesamt acht Hochbeete zur Verfügung gestellt, die an einem sonnigen Tag Anfang Mai befüllt werden.</p> <p>Nabila, eine der geflüchteten Frauen in der Unterkunft, freut sich sehr über die Hochbeete. Es sei ein Stück Heimat, direkt vor der Tür frische Kräuter für Tees und zum Kochen zu haben. „Geflüchtete Menschen können durch Fluchtgründe und -erfahrungen, aber auch bei und nach der Ankunft zahlreichen belastenden Situationen ausgesetzt sein“, sagt Dr. Hendrik Baumeister, Professor für „Inklusive Quartiersentwicklung“, der das Projekt betreut. „Es bestehen hohe und langfristige Risiken für die psychische Gesundheit und aus unserer Sicht somit sozialarbeiterischer, gesundheitlicher sowie heil- und inklusivpädagogischer Handlungsbedarf.“</p> <p>Schon an Tag 1 trägt das Projekt der Studierenden Früchte: Die Bewohner_innen der Unterkunft kommen zusammen, um zu helfen und gemeinsam zu kochen. Mit den Kindern bemalen die Studierenden Steine und basteln kleine Verschönerungen für die neue Gartenlandschaft. All das trägt insgesamt dazu bei, die Atmosphäre auf dem Gelände zu verbessern. Das freut auch den Träger der Unterkunft, PlanB Ruhr, und die zuständigen Sozialarbeiter_innen Patrizia Croitoru und Firat Bulgurcu, die übrigens selbst beide an der EvH studiert haben. „Alle waren sofort Feuer und Flamme“, sagt Prof. Baumeister. „Über ihre Offenheit und guten Willen, so ein Garten-Projekt mit uns aufzubauen und umzusetzen, haben wir uns sehr gefreut.“</p> <p>Wie es mit den zarten Pflänzchen jetzt weitergeht? „Wir haben schnell gemerkt, wie willkommen dieses Projekt ist“, sagt Hendrik Baumeister. „Die Menschen haben schon bei den Planungen tatkräftig mitgewirkt. Da sind wir sehr zuversichtlich, dass die Beete schnell von den Bewohner_innen und insbesondere von den Kindern angenommen, gepflegt, beerntet und wieder bestellt werden.“</p> <p><img src="https://www.evh-bochum.de/files/images/hochschule/Nachrichten/2026/202605_EvH_Bochum_Hochbeete_Baumeister_web.png" alt="" width="400"><br><em>Schaffen mit ihrem Hochbeete-Projekt grüne Begegnungsorte (v.l.n.r.): Prof. Dr. Hendrik Baumeister von der EvH Bochum, Christopher Moyzio, Ibrahim Sausan und Johanna Skrzypczak. (© EvH Bochum)</em></p> <h2>Unterstützung mit Substanz</h2> <p>Das Praxisprojekt wurde in Kooperation mit der <a href="https://www.bochum.de/Startseite"><strong>Stadt Bochum</strong></a>, dem <a href="https://www.gafoeg.de/arbeitsmarktprojekte/oeffentlich-gefoerderte-beschaeftigung/tafelgarten-bochum/"><strong>Tafelgarten der GAFÖG</strong></a> und dem sozialen Träger <a href="https://planb-ruhr.de/"><strong>PlanB Ruhr</strong></a> entwickelt und umgesetzt. Weiterer Dank gilt benachbarten Akteuren im Quartier wie <strong>Bäckerei Schmidtmeier</strong>, dem <strong>Baustoffhandel Bauking</strong> und <strong>REWE Lenk</strong>. Zudem freut sich das Projekt über Material, Pflanzen und Saatgut von <strong>Dehner Garten-Center Witten</strong>, <strong>Hagebaumarkt Ziesak</strong>, <strong>Bauhaus Hofstede</strong> und <strong>Schley’s Blumenparadies</strong>.</p>]]></description><link>https://www.evh-bochum.de/artikel/2026-presse-praxisprojekt-hochbeete.html</link><pubDate>Mon, 08 Jun 2026 16:20:00 +0200</pubDate><guid>https://www.evh-bochum.de/artikel/2026-presse-praxisprojekt-hochbeete.html</guid><media:content url="https://www.evh-bochum.de/files/images/hochschule/Nachrichten/2026/202605_EvH_Bochum_Hochbeete_Baumeister_kachel.png" type="image/png" /></item><item><title>Forschungsprojekt KoNtAkT: Pflege neu denken</title><description><![CDATA[<p>Wie gelingt gute Pflege in einer Zeit, in der die medizinischen Anforderungen immer komplexer werden und sich gleichzeitig die Pflegeberufe verändern? Mit dieser Frage beschäftigte sich seit Ende 2024 das <strong>Forschungs- und Entwicklungsprojekt „Kooperative Neugestaltung für Akzeptanz im Team: Implementierung hochschulisch qualifizierter Pflegefachpersonen“ – kurz KoNtAkT</strong>. Am 20. Mai 2026 präsentierten das <a href="https://www.evb-gesundheit.de/klinikumevb"><strong>Klinikum Ernst von Bergmann</strong></a> in Potsdam und die EvH Bochum im Rahmen einer Abschlussveranstaltung zentrale Erkenntnisse und Ergebnisse des Projekts.</p> <p>Im Mittelpunkt stand die Frage, wie hochschulisch qualifizierte Pflegefachpersonen besser in bestehende Pflegeteams integriert werden können – und wie davon letztlich Patientinnen und Patienten profitieren. Das Projekt wurde über 18 Monate hinweg vom <a href="https://www.bmftr.bund.de/DE/Home/home_node.html">Bundesministerium für Forschung Technologie und Raumfahrt (BMFTR)</a> gefördert und gemeinsam von Forschenden der EvH Bochum sowie Pflegeexpert_innen des Klinikums Ernst von Bergmann umgesetzt. Ziel war es, neue Wege der Zusammenarbeit zwischen beruflich und akademisch qualifizierten Pflegefachpersonen zu entwickeln und praktisch zu erproben.</p> <p>„Die Anforderungen in der Pflege haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert“, erklärte <strong>Prof. Dr.</strong> <strong>Dieter Heitmann</strong> von der EvH Bochum. „Pflege wird wissenschaftlicher, komplexer und interdisziplinärer. Gleichzeitig braucht gute Versorgung funktionierende Teams. Genau hier setzte das Projekt an.“ Immer mehr Pflegefachpersonen entscheiden sich inzwischen für ein Pflegestudium. Sie bringen zusätzliche wissenschaftliche Kompetenzen mit, etwa im Bereich Pflegeforschung, Qualitätsentwicklung oder evidenzbasierter Versorgung. In der Praxis ist jedoch oft noch unklar, wie diese erweiterten Kompetenzen sinnvoll in bestehende Teamstrukturen eingebunden werden können.</p> <p>„Pflege entwickelt sich stetig weiter – fachlich, wissenschaftlich und im Hinblick auf die Anforderungen im Klinikalltag. Deshalb ist es wichtig, unterschiedliche Kompetenzen im Team sichtbar zu machen und sinnvoll zusammenzuführen“, sagt <strong>Kathleen Gernandt</strong>, Pflegedirektorin des Klinikum Ernst von Bergmann. „Das Projekt hat gezeigt, wie wertvoll der Austausch zwischen beruflich und akademisch qualifizierten Pflegefachpersonen sein kann. Davon profitieren nicht nur die Teams, sondern vor allem auch unsere Patientinnen und Patienten.“</p> <p>„Unser Ziel war nie ein Gegeneinander verschiedener Ausbildungswege, sondern ein besseres Miteinander“, ergänzte <strong>Johannes Wünscher</strong>, Projektleiter am Klinikum Ernst von Bergmann. „Denn am Ende profitieren vor allem die Patient_innen davon, wenn Kompetenzen im Team optimal zusammenwirken.“ Im Rahmen des Projekts wurden unter anderem Workshops, Gesprächsformate und praxisnahe Entwicklungsansätze erarbeitet. Dabei standen die Erfahrungen der Pflegeteams selbst im Mittelpunkt. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen künftig helfen, Versorgung weiterzuentwickeln und die Zusammenarbeit im Klinikalltag zu stärken.</p> <p>Für Patient_innen kann das bedeuten: Pflege wird fachlich gezielter, sicherer und stärker an aktuellen Erkenntnissen ausgerichtet. Akademisch qualifizierte Pflegefachpersonen können beispielsweise dabei unterstützen, neue pflegerische Erkenntnisse schneller in die Versorgung zu übertragen oder komplexe Versorgungssituationen gezielt zu analysieren. „Eine moderne Pflege braucht unterschiedliche Kompetenzen und Perspektiven“, betonte Johannes Wünscher. „Wenn Teams gut zusammenarbeiten und Wissen sinnvoll gebündelt wird, verbessert das unmittelbar die Versorgung der Menschen.“</p> <p>Die Abschlussveranstaltung bot Fachvorträge, Workshops und Austauschformate für Pflegefachpersonen, Leitungskräfte sowie Forschungsinteressierte. Vorgestellt wurden dabei zentrale Ergebnisse des Projekts sowie konkrete Ansätze für die praktische Umsetzung im Klinikalltag. Mit dem Projekt unterstrichen das Klinikum Ernst von Bergmann und die Evangelische Hochschule Bochum zugleich ihren Anspruch, Pflege aktiv weiterzuentwickeln und neue wissenschaftliche Erkenntnisse frühzeitig in die Versorgung zu integrieren – zum Vorteil der Patient_innen in Potsdam und Brandenburg.</p> <p><img src="https://www.evh-bochum.de/files/images/hochschule/Nachrichten/2026/202605_KEvB_KoNtAkT_Projektabschluss_Team.png" alt="" width="400"><br><em>Trotz räumlicher Distanz zwischen Bochum und Potsdam arbeitete das Projektteam Hand in Hand, um die Pflege der Zukunft neu zu denken. (©KEvB)<strong> </strong></em></p> <p><strong>Pressekontakt</strong><br>Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>E-Mail: <a href="mailto:presse@klinikumevb.de">presse@klinikumevb.de</a></p>]]></description><link>https://www.evh-bochum.de/artikel/2026-kontakt-projektabschluss.html</link><pubDate>Wed, 20 May 2026 14:39:00 +0200</pubDate><guid>https://www.evh-bochum.de/artikel/2026-kontakt-projektabschluss.html</guid><media:content url="https://www.evh-bochum.de/files/images/hochschule/Nachrichten/2026/202605_KEvB_KoNtAkT_Projektabschluss_kachel.png" type="image/png" /></item><item><title>Diversity-Konferenz: Chancen trotz vieler Krisen</title><description><![CDATA[<p>Am Deutschen Diversity-Tag setzen Unternehmen und Institutionen bundesweit Zeichen für eine vorurteilsfreie Arbeitswelt, Inklusion und Vielfalt. Der Aktionstag am 19. Mai fördert die Wertschätzung aller Menschen unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion, Behinderung oder Alter. Schon einen Tag zuvor fand an der EvH Bochum eine große Diversity-Konferenz zum Thema <strong>„Konfliktlinien aufbrechen: Diversität und Soziale Arbeit in der Polykrise“</strong> statt. In Kooperation mit dem <a href="https://www.diakonie-rwl.de/">Diakonischen Werkes Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. (Diakonie RWL)</a> bietet die Hochschule die Konferenz seit vielen Jahren als Zertifikatskurs „Basisqualifikation für eine diversitätssensible, professionelle Praxis“ für soziale Berufe an. Rund 200 Teilnehmende kamen zusammen, um sich in Vorträgen und Workshops auszutauschen und gemeinsam Strategien für die tägliche Arbeit zu entwickeln – gegen Vorurteile und Hass und für mehr Zusammenhalt und Vielfalt.</p> <p><strong>Polykrise? Was ist das?</strong></p> <p>„Die Krisen in unserer Gesellschaft nehmen zu: wirtschaftlich, sozial, ökologisch, politisch“, erklärt Prof. Dr. Lorenz Narku Laing. Der Rassismusforscher hat die Tagung gemeinsam mit Prof. Dr. Cinur Ghaderi an der EvH organisiert. „Wir versuchen, Lösungsansätze zu erarbeiten und diesen Krisen zu begegnen. Wie können wir Rassismus bekämpfen? Wie können wir dabei helfen, dass Populismus und Sexismus nicht zunehmen? Und wie können wir für mehr sozialen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft sorgen?“</p> <p>Ein wirksames Mittel sei, erst einmal zu verstehen, was Rassismus überhaupt ist, wie er funktioniert und in welchen Ausprägungen er unsere Gesellschaft beeinflusst. Darum drehte sich auch die vielbeachtetet Key-Note von Gastredner Prof. Dr. Karim Fereidooni. Der Experte von der Ruhr-Universität Bochum sprach zum Thema „Antimuslimischer Rassismus und Antisemitismus in der Gesellschaft und in der Schule“. Er warnt: „Der Begriff ‚Kultur‘ ist inzwischen leider ein Sprachversteck für ‚Rasse‘ geworden.“ In Aussagen wie „die ‚afrikanische Kultur‘ ist anders“ oder die ‚islamische‘ Kultur gehört hier nicht hin, werde so der eigentliche Rassismus verschleiert. Dabei seien Bildungsgrad oder Einkommen irrelevant, wenn es um die Einstellung zu Diversität geht. „Auch ist es kein Generationenkonflikt, kein Kampf von alt gegen jung: Viele Statistiken zeigen, dass auch ein hoher Anteil junger Menschen rechte Parteien wählt oder Aussagen zustimmt wie ‚Muslime bleiben lieber unter sich‘.“</p> <p><img src="https://www.evh-bochum.de/files/images/hochschule/Nachrichten/2026/202605_EvH_Bochum_Diversity-Tagung_Karim_Fereidooni_web.jpg" alt="" width="400"><br><em>Prof. Dr. Karim Fereidooni präsentiere in seiner Key Note aktuelle Studien, die das Erstarken von Rassismus und Antisemitismus untermauern. (© EvH Bochum)</em></p> <p><strong>Wie lassen sich Konflikte aufbrechen?</strong></p> <p>Die Erfahrungen zeigen: Interkulturelle Kontakte auf Augenhöhe sind ein gutes Mittel, damit Menschen sich neu begegnen und Vorurteile abbauen können, sagt Oberkirchenrätin Henrike Tetz von der Evangelischen Kirche im Rheinland. „Hürden abbauen, ist anstrengend – aber es lohnt sich. Durch Informationen, Empathie und Möglichkeiten zum Perspektivwechsel können wir ‚Aha-Effekte‘ erzeugen, die positive Energie freisetzen und Begegnungen schaffen, die Spaß machen.“</p> <p>Für soziale Berufe ergeben sich daraus Fragen wie „Wie können Menschen stärken, Vorbilder schaffen, Strukturen verändern, aber auch dafür sorgen, dass Chancen, Möglichkeiten und Geld umverteilt werden?“ sagt Prof. Laing. Wie das konkret in der Praxis gelingen kann, diskutierten und erprobten die Teilnehmenden in den vielen Workshops der Diversity-Konferenz, u. a. zu Extremismusprävention in sozialen Medien oder Lösungsansätzen aus der Antidiskriminierungsarbeit.</p> <p><img src="https://www.evh-bochum.de/files/images/hochschule/Nachrichten/2026/202605_EvH_Bochum_Diversity-Tagung1.JPG.jpg" alt="" width="400"></p> <p><img src="https://www.evh-bochum.de/files/images/hochschule/Nachrichten/2026/202605_EvH_Bochum_Diversity-Tagung_Laing.jpg" alt="" width="400"><br><em>Austausch zwischen Hochschule und Praxis: Prof. Dr. Lorenz Narku Laing sprach auf der Diversity-Konferenz über Lösungsansätze für eine diversitätssensible Soziale Arbeit. (EvH Bochum) </em></p>]]></description><link>https://www.evh-bochum.de/artikel/2026-diversity-tagung.html</link><pubDate>Wed, 20 May 2026 13:39:00 +0200</pubDate><guid>https://www.evh-bochum.de/artikel/2026-diversity-tagung.html</guid><media:content url="https://www.evh-bochum.de/files/images/hochschule/Nachrichten/2026/202605_EvH_Bochum_Diversity-Tagung_Karim_Fereidooni_web_kachel.jpg" type="image/jpeg" /></item><item><title>Next Steps im Modellprojekt STUFE</title><description><![CDATA[<p>Sie empowern Menschen und helfen, Barrieren zu überwinden: Fachkräfte, die in der Eingliederungshilfe arbeiten, setzen sich dafür ein, dass Menschen mit Behinderung so gut wie möglich am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Sie unterstützen im Alltag, beraten und fördern, machen Ausflüge oder bieten je nach Schweregrad eine vollumfängliche Pflege. In Zeiten des Fachkräftemangels werden diese wichtigen Unterstützer_innen aber immer weniger. Die soziale Teilhabe ist gefährdet. Seit 2024 erforscht die EvH Bochum darum in einem großangelegten Modellprojekt, wie Fachpersonal in der Eingliederungshilfe gewonnen und langfristig gebunden werden kann. Dazu arbeiten die Forschenden eng mit der <a href="https://hephata-mg.de/unternehmen">Evangelischen Stiftung Hephata</a> zusammen.</p> <p>Die Sozialstiftung NRW fördert das Projekt an der EvH mit 700.000 Euro bis 2027. Der vollständige Projekttitel lautet „Handreichung zur Umsetzung einer <strong>s</strong>elbstbestimmten und <strong>t</strong>eilhabeorientierten <strong>U</strong>nterstützung vor dem Hintergrund des <strong>F</strong>achkräftemangels in der <strong>E</strong>ingliederungshilfe“, kurz <a href="https://www.evh-bochum.de/modellprojekt-stufe.html"><strong>STUFE</strong></a>.</p> <p>„Wir wollen neue Wege erproben und neue Impulse für die Unterstützung der Zukunft setzen“, sagt Projektmitarbeiter Fabian Rietz. „Darum gucken wir uns das große Ganze an: Wie spielen organisatorische Rahmenbedingungen, strukturelle Anforderungen und professionelles Handeln zusammen?“ Jetzt – zur Halbzeit des Projekts – gibt es schon erste grundlegende Erkenntnisse: „Unsere Erhebungen zeigen: Im Mittelpunkt steht der Mensch. Wichtig sind verlässliche Beziehungen, das Eingehen auf individuelle Bedürfnisse und der respektvolle Umgang mit Selbstbestimmung und Privatsphäre. Klare Abläufe geben Sicherheit, können aber flexibel an unterschiedliche Situationen angepasst werden. Besonders wichtig sind dabei die kleinen, informellen Gespräche und Kontakte, die den Alltag prägen und die Unterstützung stabil machen. Führungskräfte sorgen für Orientierung, koordinieren die Arbeit und stehen als fachliche Ansprechpartner_innen bereit. Auch organisatorische Strukturen und welche Räumlichkeiten zur Verfügung stehen beeinflussen den Erfolg der Arbeit.“</p> <p>Im Kern geht es um die Frage: Wie lassen sich Strukturen und Abläufe optimieren, damit Mitarbeitende zufrieden sind und möglichst lange im Unternehmen bleiben? „Dabei kann die Sicht der Beschäftigten durchaus von den Vorstellungen und Planungen des Trägers abweichen und umgekehrt“, so Rietz. Bestenfalls könne der Verwaltungsaufwand reduziert werden, so dass mehr Freiräume für die Arbeit mit den Klient_innen entstehen.</p> <p>„Bei unseren Untersuchungen beziehen wir ganz bewusst die Klient_innen selbst ein: Welche Unterstützung benötigen sie konkret? Was wünschen sie sich von den Bewerber_innen, die sie später einmal unterstützen? Im engen Austausch finden wir so heraus, was Menschen mit Behinderung wirklich brauchen.</p> <p>Dafür wurde innerhalb des Projektes ein eigener Expert_innenrat mit Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen gegründet sowie ein Beirat, der sich aus Vertretungen der Politik, Wissenschaft, Leistungserbringern und -trägern zusammensetzt. Alle Fragen und Erkenntnisse, die sich im Projektverlauf ergeben, werden in diese Kreise zurückgespielt und diskutiert. „Einerseits können wir so reflektieren, ob wir mit unseren Annahmen richtig liegen – oder ob Menschen mit Behinderung die Dinge ganz anders sehen“, erklärt Rietz. „Andererseits entstehen im Expert_innenrat auch ganz neue Ideen, die unser Projekt bereichern, z. B. der Impuls, Erklärvideos über die eigene Einrichtung zu drehen und die Besonderheiten herauszustellen. Oder in Schulen zu gehen und über die Arbeit in der Eingliederungshilfe zu berichten, um jungen Menschen diesen Berufszweig näher zu bringen. Leider sind vielen jungen Menschen die Wege in die Eingliederungshilfe kaum bekannt. Das wollen wir langfristig ändern.“</p> <p><img src="https://www.evh-bochum.de/files/images/hochschule/Nachrichten/2026/Eingliederungshilfe_Betreuung%20%C2%A9Ev.%20Stiftung%20Hephata.jpg" alt="" width="400"><br><em>© Ev. Stiftung Hephata</em></p> <p> </p>]]></description><link>https://www.evh-bochum.de/artikel/2026-projekt-stufe-presse.html</link><pubDate>Tue, 19 May 2026 08:44:00 +0200</pubDate><guid>https://www.evh-bochum.de/artikel/2026-projekt-stufe-presse.html</guid><media:content url="https://www.evh-bochum.de/files/images/hochschule/Nachrichten/2026/Eingliederungshilfe_Betreuung%20%C2%A9Ev.%20Stiftung%20Hephata_kachel.jpg" type="image/jpeg" /></item><item><title>Forschungssymposium der Bochumer HAW am 10. Juni</title><description><![CDATA[<p>Unter dem Motto „Forschung verbindet – Mit Wissen Zukunft gestalten“ findet das diesjährige Forschungssymposium der Bochumer Hochschulen für Angewandte Wissenschaften an der THGA statt. Die Veranstaltung fördert gezielt den Austausch zwischen Forschenden aller Karrierestufen und unterschiedlicher Fachrichtungen.</p>]]></description><link>https://www.thga.de/forschung-und-transfer/forschung-an-der-thga/projektuebersicht/forschungssymposium-2026</link><pubDate>Tue, 12 May 2026 15:17:00 +0200</pubDate><guid>https://www.thga.de/forschung-und-transfer/forschung-an-der-thga/projektuebersicht/forschungssymposium-2026</guid><media:content url="https://www.evh-bochum.de/files/images/hochschule/Nachrichten/2026/2024_Forschungssymposium_HAW_Bochum%C2%A9HS_Bochum.jpg" type="image/jpeg" /></item><item><title>Jetzt anmelden: Neuer Alumni-Newsletter</title><description><![CDATA[<p><span style="font-size: 10.0pt; font-family: &#039;Arial&#039;,sans-serif;">Sie wollen mit der EvH Bochum verbunden bleiben? Wunderbar! Der neue Alumni-Newsletter bietet Einblicke in aktuelle Entwicklungen an der Hochschule, stellt spannende Praxisprojekte und kommende Veranstaltungen vor.</span></p>]]></description><link>https://www.evh-bochum.de/alumni-netzwerk.html</link><pubDate>Mon, 11 May 2026 08:12:00 +0200</pubDate><guid>https://www.evh-bochum.de/alumni-netzwerk.html</guid><media:content url="https://www.evh-bochum.de/files/images/hochschule/Nachrichten/2026/2026_Alumni_Kachel.jpg" type="image/jpeg" /></item><item><title>CHE-Hochschulranking 2026: Bestnoten für Soziale Arbeit</title><description><![CDATA[<p>Wer an der EvH Bochum Soziale Arbeit studiert, bewertet die Studienbedingungen positiv. Das zeigen die neuen Ergebnisse des CHE-Hochschulrankings 2026/27 für die Soziale Arbeit, die jetzt veröffentlicht wurden. Die Hochschule punktet vor allem mit Praxisnähe, der Betreuungssituation und der guten Unterstützung beim Studienstart.</p> <p>Am besten bewerten die Studierenden die allgemeine Studiensituation und die Betreuung durch Lehrende mit jeweils einem Durchschnittswert von 4,3 auf einer 5-Sterne-Skala. Auch die vielen Beratungs- und Unterstützungsangebote (4,2) an der EvH, die Berufs- und Praxisorientierung (4,1), das Lehrangebot (4,1) und die Ausstattung von Bibliothek und Räumlichkeiten am Campus (4,1) werden positiv beurteilt.</p> <p>In vier Kategorien landet der Studiengang Soziale Arbeit sogar jeweils in der Spitzengruppe: Die guten Kontakte in die Berufspraxis, die enge Verzahnung von akademischem und praktischem Wissen sowie die vielfältigen Unterstützungsmaßnahmen am Studienanfang schätzen die Befragten besonders hoch ein. Auch im Bereich kooperative Promotionen wird die Hochschule im Ranking der Spitzengruppe zugeordnet. Eine kooperative Promotion ist eine Doktorarbeit, die gleichzeitig an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften und einer Universität betreut wird, was den Vorteil hat, dass praxisnahe Erfahrungen mit wissenschaftlicher Tiefe kombiniert wird. An der EvH ist dies innerhalb von nur drei Jahren möglich.</p> <p><strong>Stark in Lehre und Betreuung </strong></p> <p>„Die Ergebnisse zeigen, dass unsere Studierende die Hochschule unterstützend und gut ausgestattet erleben“, sagt Prof. Dr. Kristin Sonnenberg, Dekanin im Fachbereich Soziale Arbeit, Bildung und Diakonie. „Besonders freut uns, dass unsere konsequente Praxisorientierung und die intensive Betreuung sichtbar werden – das sind zentrale Merkmale, die die EvH Bochum besonders auszeichnen. Wir wollen auch in Zukunft engagierte Menschen optimal für soziale Berufe qualifizieren. Die positiven Bewertungen sind darum wichtige Botschaften für Studieninteressierte, die noch Orientierung bei der Wahl ihres Studiengangs suchen.“</p> <p>Das Hochschulranking des Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) ist nach eigener Darstellung der umfassendste und detaillierteste Hochschulvergleich im deutschsprachigen Raum. Dabei sind die Befragungen strikt fachbezogen. Es erfolgt kein Vergleich ganzer Hochschulen über Fächer hinweg. An der Befragung zur Sozialen Arbeit an der EvH Bochum haben insgesamt 124 Studierende aus dem 3.-8. Fachsemester teilgenommen. </p> <h2>Ergebnisse</h2> <ul> <li>Alle Ergebnisse werden ab dem 07. Mai 2026 kostenlos auf <a href="https://studiengaenge.zeit.de/ranking">HeyStudium</a>, dem Portal zur Studienorientierung der ZEIT, zur Verfügung gestellt. Der DAAD veröffentlicht eine <a href="http://www.university-ranking.de">englischsprachige Version</a> des CHE-Rankings.<br><br></li> <li>Hier finden Sie eine <a href="https://methodik.che-ranking.de/datenauswertung/ergebnisberichte/">interaktive Karte</a>, auf der die jeweiligen Spitzenplatzierungen aller teilnehmenden Hochschulen mit wenigen Klicks zur Verfügung stehen.<br><br></li> </ul>]]></description><link>https://www.evh-bochum.de/artikel/2026-che-hochschulranking.html</link><pubDate>Sat, 09 May 2026 11:01:00 +0200</pubDate><guid>https://www.evh-bochum.de/artikel/2026-che-hochschulranking.html</guid><media:content url="https://www.evh-bochum.de/files/images/hochschule/Nachrichten/2026/20260507_EvH_Bochum_CHE-Hochschulranking_SArb_kachel.png" type="image/png" /></item><item><title>Stipendien für internationale Studierende</title><description><![CDATA[<p><strong>Internationale Studierende können sich bis 23. Juni 2026 im International Office auf ein STIBET-Stipendium bewerben</strong></p> <p><strong>1. Stipendien für mehr Chancengerechtigkeit</strong>:</p> <p>Für internationale Studierende mit besonderen Herausforderungen im Studium (z.B. besondere Versorgungssituationen der Kinder oder pflegebedürftige Angehörige, chronische Erkrankungen, Behinderung), die gute Studienleistungen haben und finanzielle Unterstützung benötigen.</p> <p><u><a title="Ausschreibungstext " href="https://www.evh-bochum.de/files/images/hochschule/Nachrichten/2026/Ausschreibung_STIBET-Stipendien_2026_Chancengerechtigkeit.pdf" target="_blank" rel="noopener">Ausschreibungstext</a> </u></p> <p><a title="Bewerbungsformular" href="https://www.evh-bochum.de/files/images/hochschule/Nachrichten/2026/Bewerbungsformular_STIBET-Stipendien_2026.pdf" target="_blank" rel="noopener"><u>Bewerbungsformular</u> </a></p> <p> </p> <p><strong>2. Stipendien für besonderes Engagement im internationalen Kontext an der EvH:</strong></p> <p>Für internationale Studierende mit guten Studienleistungen, die sich im internationalen Kontext der EvH herausragend engagiert haben und finanzielle Unterstützung benötigen.</p> <p><u><a title="Ausschreibungstext" href="https://www.evh-bochum.de/files/images/hochschule/Nachrichten/2026/Ausschreibung_STIBET-Stipendien_2026_Engagement.pdf" target="_blank" rel="noopener">Ausschreibungstext</a> </u></p> <p><a title="Bewerbungsformular" href="https://www.evh-bochum.de/files/images/hochschule/Nachrichten/2026/Bewerbungsformular_STIBET-Stipendien_2026.pdf" target="_blank" rel="noopener"><u>Bewerbungsformular</u> </a></p> <p> </p> <p>Die STIBET-Stipendien sind gefördert vom DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) aus Mitteln des <strong>Auswärtigen Amts (AA).</strong></p>]]></description><link>https://www.evh-bochum.de/artikel/STIBET-Stipendium-Internationale-Studierende.html</link><pubDate>Fri, 01 May 2026 07:48:00 +0200</pubDate><guid>https://www.evh-bochum.de/artikel/STIBET-Stipendium-Internationale-Studierende.html</guid><media:content url="https://www.evh-bochum.de/files/images/hochschule/Nachrichten/2026/2025_Refugees_Kachel.jpg" type="image/jpeg" /><enclosure url="https://www.evh-bochum.de/files/images/hochschule/Nachrichten/2026/Ausschreibung_STIBET-Stipendien_2026_Chancengerechtigkeit.pdf" length="214351" type="application/pdf" /><enclosure url="https://www.evh-bochum.de/files/images/hochschule/Nachrichten/2026/Ausschreibung_STIBET-Stipendien_2026_Engagement.pdf" length="214315" type="application/pdf" /><enclosure url="https://www.evh-bochum.de/files/images/hochschule/Nachrichten/2026/Bewerbungsformular_STIBET-Stipendien_2026.pdf" length="345680" type="application/pdf" /></item><item><title>Jahresbericht 2025: „Vielfalt – Zusammenhalt – EvH halt!“</title><description><![CDATA[<p>Was bewegt Studierende, Lehrende und Mitarbeitende? Welche Themen prägen Gesellschaft, Forschung und Praxis? Interessante Antworten darauf liefert der jetzt veröffentlichte Jahresbericht 2025 der EvH Bochum. Unter dem Titel <strong>„Vielfalt – Zusammenhalt – EvH halt!“</strong> lädt er dazu ein, die vielen Facetten des Hochschullebens zu entdecken und die Menschen hinter den Projekten kennenzulernen.</p> <p>„Der Bericht zeigt eindrucksvoll: Die EvH Bochum ist weit mehr als ein Ort des Lernens. Sie ist ein Raum für Begegnung, Engagement und gesellschaftliche Verantwortung“, sagt EvH-Rektorin Prof. Dr. Dr. Sigrid Graumann. „Vielfalt wird hier nicht nur beschrieben, sondern wirklich gelebt – in Seminaren, Projekten und Initiativen. Gerade aus dieser Unterschiedlichkeit entsteht der besondere Zusammenhalt, der die Hochschule prägt.“</p> <p><strong>Ein Jahr voller Haltung und Highlights</strong></p> <p>2025 stand an der EvH ganz im Zeichen zentraler gesellschaftlicher Fragen: Mit einer neuen Diversitätsstrategie und klaren Leitlinien gegen Rechtsextremismus setzt die Hochschule deutliche Zeichen für ein respektvolles Miteinander und demokratische Werte. Gleichzeitig eröffnen neue Diskussionsformate, Podcasts und kreative Projekte Räume für Austausch und Reflexion.</p> <p>Auch in Forschung und Lehre zeigt sich die Hochschule zukunftsorientiert: Studiengänge wurden weiterentwickelt, neue duale Angebote vorbereitet und innovative Masterprogramme auf den Weg gebracht. Immer mit dem Ziel, Studierende bestmöglich auf die Herausforderungen sozialer, pädagogischer und gesundheitlicher Berufe vorzubereiten. Neben neuen Entwicklungen gab es 2025 auch Anlass zum Innehalten: Die Hochschule feierte 30 Jahre Pflegestudium – ein Meilenstein in der Akademisierung eines zentralen Berufsfeldes. Gleichzeitig nahm die EvH Abschied von prägenden Persönlichkeiten, die die Hochschule über viele Jahre gestaltet haben.</p> <p><strong>Menschen, die bewegen</strong></p> <p>Der Jahresbericht lebt von den Geschichten der Menschen hinter den Projekten: von engagierten Studierenden, die sich für mehr Chancengerechtigkeit einsetzen, von Lehrenden, die für ihre innovative Lehre ausgezeichnet werden, oder von Praxispartnern, die gemeinsam mit der Hochschule an Lösungen für drängende gesellschaftliche Fragen arbeiten. Und er zeigt die teils ungewöhnlichen Lernorte – vom Seminar im Bestattungsinstitut, auf dem Parkdeck oder in der Boulderhalle. Immer wieder wird deutlich: Lernen an der EvH ist praxisnah, kreativ und mitten im Leben.</p> <h2>Weiterlesen?</h2> <p>Ob bewegende Reportagen, spannende Forschungsprojekte oder persönliche Einblicke in den Campusalltag – der Jahresbericht 2025 lädt dazu ein, Seite für Seite entdeckt zu werden.</p> <p><strong><a href="https://www.evh-bochum.de/files/Dateiablage/hochschule/organisation/rektorat/EvH_Bochum_Jahresbericht_2025.pdf">&gt;&gt; Hier finden Sie den Jahresbericht 2025 zum Download.</a></strong></p> <p><strong><a href="https://www.evh-bochum.de/files/Dateiablage/hochschule/organisation/rektorat/EvH_Bochum_Jahresbericht_2025.pdf"><img src="https://www.evh-bochum.de/files/images/hochschule/Nachrichten/2026/20260429_EvH_Bochum_Jahresbericht_2026_cover_web.jpg" alt="" width="400"></a></strong></p>]]></description><link>https://www.evh-bochum.de/artikel/2026-presse-jahresbericht.html</link><pubDate>Wed, 29 Apr 2026 15:17:00 +0200</pubDate><guid>https://www.evh-bochum.de/artikel/2026-presse-jahresbericht.html</guid><media:content url="https://www.evh-bochum.de/files/images/hochschule/Nachrichten/2026/20260429_EvH_Bochum_Jahresbericht_2026_web_kachel.jpg" type="image/jpeg" /></item><item><title>Soziale Arbeit dual: Neues Studienangebot</title><description><![CDATA[<p>Die EvH Bochum erweitert ihr Studienangebot um ein duales Modell im Bachelor-Studiengang Soziale Arbeit. Im Mittelpunkt steht dabei ein klarer Mehrwert für alle Beteiligten: Studierende profitieren von einer engen Verzahnung von wissenschaftlichem Studium und beruflicher Praxis sowie von einer verlässlichen finanziellen Absicherung. Gleichzeitig gewinnen Praxispartner qualifizierte Nachwuchskräfte, die frühzeitig in die Arbeitsabläufe eingebunden sind und gezielt auf die Anforderungen des Sozialwesens vorbereitet werden. Vorbehaltlich der erfolgreichen Akkreditierung* startet der berufsbegleitende duale Bachelor-Studiengang Soziale Arbeit an der EvH Bochum bereits zum Wintersemester 2026/27.<br><br>„Das duale Studienmodell kommt der Lebensrealität vieler Studierender entgegen, die Studium und berufliche Tätigkeit miteinander verbinden möchten oder müssen. Eine entsprechende Vereinbarung mit den kooperierenden Einrichtungen sichert nicht nur die Finanzierung der Studienzeit, sondern dient zugleich der kontinuierlichen Qualifizierung im Arbeitsfeld“, sagt Studiengangsleiterin Prof. Dr. Kristin Sonnenberg. „Im Austausch mit unseren Partnerinstitutionen haben wir in den vergangenen Jahren immer stärker bemerkt, wie hoch das Interesse und der Bedarf an einem solchen dualen Modell ist.“<br><br>In sieben Semestern erwerben die Studierenden fundiertes Wissen in zentralen Disziplinen wie Sozialer Arbeit, Pädagogik, Psychologie, Ethik und Recht. Ziel ist es, Menschen in herausfordernden Lebenslagen professionell zu unterstützen und gesellschaftliche Entwicklungen aktiv mitzugestalten. Im Fokus stehen dabei Werte wie soziale Gerechtigkeit, Menschenrechte und Vielfalt. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Partnerinstitutionen, die an der Entwicklung des Studienprofils beteiligt waren, entsteht ein innovatives Ausbildungsformat, das sowohl den Anforderungen der Praxis als auch den Ansprüchen eines modernen Hochschulstudiums gerecht wird.<br><strong><br>*Akkreditierung:</strong> <br>Die Akkreditierung eines Studiengangs ist ein formales Qualitätsprüfverfahren, bei dem externe Gutachter überprüfen, ob der Studiengang fachlichen, strukturellen und organisatorischen Standards entspricht. Erst nach einer vollständig positiven Bewertung wird bestätigt, dass der Studiengang die erforderlichen Qualitätsanforderungen erfüllt. Daher muss die EvH Bochum die endgültige positive Entscheidung noch abwarten, bevor der Studiengang, wie geplant, zum Wintersemester 2026/27 starten kann.</p> <p><img src="https://www.evh-bochum.de/files/images/hochschule/Nachrichten/2026/20260413_EvH_Bochum_Duales_Studium_web.jpg" alt="" width="400"><br><em>Mit dem neuen dualen Studienangebot in der Sozialen Arbeit wollen die Partner wissenschaftliche Ausbildung mit fundierter Praxiserfahrung verbinden. (© EvH Bochum)</em></p> <h2><br>Diese Partnerinstitutionen beteiligen sich bisher am dualen Studium:</h2> <ul> <li><a href="https://www.caritas-herne.de/">Caritasverband Herne e.V.</a></li> <li><a href="https://www.ejh-bochum.de/de/topic/10.wir-%C3%BCber-uns.html">Evangelische Jugendhilfe Bochum</a></li> <li><a href="https://www.essen.de/leben/soziales_und_arbeit/soziale_dienste/fachinformationen_soziale_dienste.de.html">Jugendamt Essen</a></li> <li><a href="https://planb-ruhr.de/">PlanB Ruhr gGmbH</a></li> <li><a href="https://www.bochum.de/Startseite">Stadt Bochum</a></li> <li><a href="https://overdyck-jugendhilfe.de/">Stiftung Overdyck</a></li> <li><a href="https://planb-ruhr.de/vir/">ViR gGmbH</a></li> </ul> <h2>Wie kann ich mich bewerben?</h2> <p>Interessierte können sich direkt bei der jeweiligen Partnerinstitution für das duale Studium bewerben. Beim Zustandekommen eines Arbeitsvertrages können sie nach Bewerbung an der EvH Bochum eingeschrieben werden.</p> <h2>Weitere Informationen: </h2> <p><a href="https://www.ich-will-sinn.de/studium/soziale-arbeit-dual">Hier finden Sie alle Informationen zum dualen Studiengang Soziale Arbeit (B.A.)</a></p>]]></description><link>https://www.evh-bochum.de/artikel/2026-presse-sarb-dual.html</link><pubDate>Wed, 15 Apr 2026 13:56:00 +0200</pubDate><guid>https://www.evh-bochum.de/artikel/2026-presse-sarb-dual.html</guid><media:content url="https://www.evh-bochum.de/files/images/hochschule/Nachrichten/2026/20260413_EvH_Bochum_Duales_Studium_web_kachel.jpg" type="image/jpeg" /></item><item><title>300 Studierende starten ins erste Semester</title><description><![CDATA[<p>Die Herausforderungen für unsere Gesellschaft werden immer komplexer: Fachkräftemangel, wachsende Diversität und komplexe soziale Anforderungen machen deutlich, wie wichtig gut ausgebildete Fachkräfte im Sozial-, Bildungs- und Gesundheitswesen sind. Zum Semesterstart an der EvH Bochum haben sich jetzt rund 300 neue Studierende bewusst für ein Studium entschieden, das sie darauf vorbereitet, Verantwortung in diesen wichtigen Bereichen zu übernehmen.</p> <p>So wie Lisa Kettler und Hoda Al-Qattan. Die beiden 20-Jährigen haben sich für den Bachelor-Studiengang „Heilpädagogik und Inklusive Pädagogik“ eingeschrieben. Hier lernen sie, Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Bedürfnissen bestmöglich zu unterstützen: „Es hat mich schon immer sehr interessiert, in die soziale Richtung zu gehen“, erzählt Hoda Al-Qattan. „Ich war vorher auf einer Fachoberschule für Sozialwesen und habe anschließend schon zwei Jahre in einer Behinderten-Werkstatt gearbeitet. Das hat mir sehr gut gefallen und mir gezeigt, dass ich gezielt Menschen mit Beeinträchtigung unterstützen möchte.“ Auch Lisa Kettler konnte beim Internationalen Jugendfreiwilligendienst erste prägende Erfahrungen sammeln: „Ich habe das vergangene Jahr in Schottland verbracht und dort sehr viel mit Menschen mit Beeinträchtigungen gearbeitet und zusammengewohnt. Dabei habe ich mich in diese Arbeit verliebt. Schon nach ein paar Wochen wusste ich, dass ich längerfristig in dem Bereich arbeiten möchte. Eine Freundin, die an der EvH gerade ihre Bachelor-Arbeit schreibt, hat mir die Hochschule empfohlen. Und hier bin ich!“</p> <p><img src="https://www.evh-bochum.de/files/images/hochschule/Nachrichten/2026/20260407_EvH_Bochum_%20Semesterstart_SoSe2026_web.jpg" alt="" width="500"><br><em>Hoda Al-Qattan und Lisa Kettler (v.l.n.r.) starten gemeinsam mit rund 300 Erstsemester-Studierenden an der EvH Bochum in eine neue Lebensphase. (© EvH Bochum).</em></p> <p><strong>Beliebteste Studiengänge </strong></p> <p>Zum Start des neuen Semesters zeichnet sich an der EvH ein vertrautes Bild ab: Der Bachelor-Studiengang „Soziale Arbeit“ bleibt der beliebteste Studiengang an der Hochschule. Rund 68 Prozent der Studienanfänger_innen haben sich hierfür entschieden. Bemerkenswert ist dabei, dass etwa jede zweite Person bereits eine Berufsausbildung abgeschlossen hat und das Studium gezielt zur Weiterqualifizierung nutzt – ein Trend, der sich seit einigen Jahren fortsetzt. Das hat auch insgesamt Auswirkungen auf die Altersstruktur: Rund 66 Prozent der Studienstarter_innen an der EvH sind älter das 23. (Zum Vergleich: Der Bundesdurchschnitt liegt laut Statistischem Bundesamt aktuell bei 19,6 Jahren.) Auf den weiteren Plätzen im Beliebtheits-Ranking folgt der Bachelor-Studiengang „Heilpädagogik und Inklusive Pädagogik“, für den sich 18 Prozent entschieden haben, sowie der Master-Studiengang „Soziale Inklusion: Gesundheit und Bildung“ mit einem Anteil von 10 Prozent. Die Studienplatzvergabe ist noch nicht gänzlich abgeschlossen – wegen noch laufender Losverfahren beziehen sich alle statistischen Angaben auf den 31. März 2026.</p> <p>Eins haben dabei alle Studiengänge gemeinsam: An der EvH stehen ein gutes Miteinander und viel Praxiserfahrung im Vordergrund. Das betonte auch Rektorin Prof. Dr. Dr. Sigrid Graumann bei der Begrüßung der Erstsemester im vollbesetzten Auditorium: „Wir begegnen uns hier auf Augenhöhe und wir laden Sie herzlich ein, mitzudiskutieren und sich zu engagieren. An der EvH haben sie viele Möglichkeiten, Praxiserfahrung zu sammeln und verschiedene Berufsfelder kennenzulernen. So erwerben Sie das Wissen und die Kompetenzen, um künftig Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen zu unterstützen und aktiv an der Gestaltung einer inklusiven, gerechten Gesellschaft mitzuwirken.“</p>]]></description><link>https://www.evh-bochum.de/artikel/2026-start-sommersemester.html</link><pubDate>Tue, 07 Apr 2026 11:43:00 +0200</pubDate><guid>https://www.evh-bochum.de/artikel/2026-start-sommersemester.html</guid><media:content url="https://www.evh-bochum.de/files/images/hochschule/Nachrichten/2026/20260407_EvH_Bochum_%20Semesterstart_SoSe2026_web_kachel.jpg" type="image/jpeg" /></item></channel></rss>