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Soziale Inklusion: Gesundheit und Bildung

Kurzporträt

Der Studiengang qualifiziert Bachelorabsolvent_innen der Sozialen Arbeit und verwandter BA-Abschlüsse des Sozial-, Bildungs- und Gesundheitswesens für wissenschaftliche und leitende Tätigkeiten, insbesondere im Bereich der interdisziplinären Konzept- und Projektentwicklung in Bildungseinrichtungen, Institutionen der Kinder- und Jugendhilfe, der Schulsozialarbeit sowie in Gesundheits- und Fördereinrichtungen. Ziel ist die Professionalisierung der Förderung der sozialen Teilhabe von benachteiligten Menschen. Die Studierenden werden befähigt, Interventionen zur Überwindung von Lebenslagen der Armut und Ausgrenzung für unterschiedliche Zielgruppen und Problemlagen konzeptionell zu entwickeln und sie vor dem Hintergrund des aktuellen Forschungsstandes zu evaluieren.

Studiendauer und Studienbeginn

Die Vollzeit-Regelstudienzeit umfasst vier Semester (120 ECTS-Leistungspunkte). Das Studium beginnt jeweils im Sommersemester eines Jahres.

 

Zielgruppe

Der Studiengang richtet sich an Absolvent_innen von Studiengängen des Sozialwesens einschließlich der Studiengänge Pflege, Heilpädagogik und Elementarpädagogik sowie gleichwertiger Studienabschlüsse anderer Fachrichtungen. Das Studium bereitet vor auf eine Übernahme von Leitungsverantwortung und/oder Konzeptentwicklung in Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbildung sowie bei Gesundheits- und Fördereinrichtungen. Es qualifiziert für alle Tätigkeiten, die auf soziale Teilhabe gerichtet sind, etwa im Bildungs- und Gesundheitswesen, in unterschiedlichen Sektoren des Sozialstaates sowie bei internationalen Organisationen.

Gliederung des Studiums

Der viersemestrige Studiengang ist in drei theoretische und ein praxisorientiertes Semester gegliedert und besteht aus insgesamt elf Modulen.

  • Das erste Semester befasst sich mit den wesentlichen Theorien und Konzepten zum Thema Soziale Inklusion in den Bereichen Gesundheit und Bildung sowie mit zentralen wissenschaftlichen Befunden und Methoden für die Analyse von Bildungsarmut und gesundheitsbezogener Benachteiligung. Außerdem werden intervenierende Variablen, z.B. Gender, Ethnizität und Behinderung reflektiert.
  • Das zweite Semester zielt auf die Vertiefung des Wissens im Bereich der Wissenschafts- und Erkenntnistheorie sowie die Verstärkung der Kompetenzen in der qualitativen und quantitativen empirischen Forschung. Der inhaltliche Fokus liegt bei den Themenbereichen Benachteiligung, Stigmatisierung und Ex- bzw. Inklusion. Außerdem werden Basiskompetenzen im Bereich Projektmanagement erworben.
  • Das dritte Semester stellt die Analyse und Weiterentwicklung von guter Praxis in den Fokus. Konzepte zur Reduktion systematischer Nachteile werden evaluiert und kritisiert, und Optimierungsstrategien sind zu entwickeln und zu legitimieren. Ziel ist die Qualifizierung für alle Aktivitäten, die dazu beitragen, soziale Benachteiligung unter Berücksichtigung der strukturellen Rahmenbedingungen zu reduzieren.
  • Das vierte Semester konzentriert sich auf die Abfassung der Masterthesis. Anhand exemplarischer Fragestellungen werden auf der Grundlage der erworbenen theoretischen, empirischen und praktischen Kompetenzen eigenständige Verfahren zur Lösung komplexer Problemstellungen entfaltet. Besondere Berücksichtigung finden dabei die Realbedingungen in konkreten Handlungsfeldern vor Ort.

Berufsfelder

Das Studium eröffnet Einsatzmöglichkeiten in den unterschiedlichsten Handlungsfeldern sozialer Dienste und Einrichtungen: Absolventinnen und Absolventen dieses Master-Studienganges qualifizieren sich u.a. für:

  • die Leitung und Konzeptentwicklung bei Bildungseinrichtungen der Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbildung (z.B. in Familienzentren, Kindertagesstätten, Schulen, Jugendakademien, Volkshochschulen, Berufsfördererken.),
  • die Leitung und Konzeptentwicklung bei örtlichen oder überörtlichen Gesundheitseinrichtungen im stationären oder ambulanten Sektor (z.B. Krankenhäuser, Rehakliniken, Beratungsstellen) sowie bei spezifischen Fördereinrichtungen, beispielsweise Frühfördereinrichtungen oder Mutter-Kind-Angeboten
  • Tätigkeiten auf den verschiedenen Sektorebenen des Sozialstaates, in wohlfahrtsverbandlichen Organisationen und anderen Nichtregierungsorganisationen sowie in Bereichen der politischen Bildung und in internationalen sozialen Organisationen.

Zulassung und Studienvoraussetzungen

Voraussetzung für die Zulassung zum Studiengang ist ein qualifizierter Abschluss eines Studiums im Bereich des Sozialwesens, der Gemeindepädagogik und Diakonie oder eines anderen für den Masterstudiengang relevanten Studiengangs. Näheres regelt die Zulassungsordnung.

Studienabschluss

Master of Arts (M.A.) Soziale Inklusion: Bildung und Gesundheit.

Dieser Master ermöglicht den Zugang zum höheren Dienst.

Bewerbung um einen Studienplatz

Wenn Sie sich für den Studiengang bewerben möchten, füllen Sie online die Bewerbungsunterlagen aus, die Sie auf unserer Homepage finden. Beachten Sie bitte auch die dort aufgeführten Informationen und Bewerbungsfristen.

Weitere Informationen und Beratung

Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie in unseren Bewerber_innen FAQ. Darüber hinausgehende Fragen formaler und organisatorischer Art beantwortet der Bewerbungsservice. Eine Beratung zum Studium des Masterstudiengangs bietet Ihnen Frau Prof. Dr. Kuhlmann an.

Dokumentendownloads

Modulhandbücher MA Soziale Inklusion: Gesundheit und Bildung