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kommunikative Studienatmosphäre, umfangreiches Studienangebot, berufliche Perspektiven
Online Teilnehmerlisten
Die Freischaltung der Online-Teilnehmerlisten erfolgt am 13.09.2010.
Jedes Jahr nehmen ca. 450 Studierende ihr Studium bei uns auf. Zurzeit absolvieren 2000 Studierende ihr Studium an der Ev. Fachhochschule R-W-L. Die kommunikative Studienatmosphäre und das umfangreiche Studienangebot mit vielen unterschiedlichen beruflichen Perspektiven locken viele Studienanfängerinnen und Studienanfänger an die größte evangelische Hochschule Deutschlands. Sie liegt im Herzen des Ruhrgebiets: in der Hochschulstadt Bochum mit ihrer günstigen Verkehrsanbindung. Warum es reizvoll ist, hier zu studieren, sich weiterzubilden oder in gemeinsamen Projekten zu arbeiten, dazu finden Sie auf den folgenden Seiten viele Informationen und Anregungen.
Wir freuen uns auf Sie!
Ihr
Prof. Dr. Gerhard K. Schäfer
Rektor
Zu zwei Informationsveranstaltungen über die neuen Master-Studiengänge ´MA Soziale Inklusion: Gesundheit und Bildung´, und `MA Management in sozialwirtschaftlichen und diakonischen Organisationen´ lädt die Ev. Fachhochschule RWL am Dienstag, den 5. Oktober 2010 von 16.00 - 17.30 Uhr und am Dienstag, den 11. Januar 2011 von 16-17.30 Uhr ein. Beide Veranstaltungen finden in Raum 306 statt.
Seit dem Sommersemester 2008 bietet die Ev. Fachhochschule R-W-L den Masterstudiengang Soziale Inklusion: Gesundheit und Bildung an. In dem viersemestrigen Studiengang werden den Studierenden Fähigkeiten für verantwortliche Positionen in sozialen, gesundheitsbezogenen und bildungsrelevanten Berufen vermittelt. Sie lernen Gesundheits- und Bildungsarbeit konzeptionell zu entwickeln und praktisch zu gestalten.
Der Masterstudiengang Management in sozialwirtschaftlichen und diakonischen Organisationen (vier Semester) befähigt die Absolventen zur Wahrnehmung von Leitungsaufgaben im Spannungsfeld zwischen wirtschaftlichen Anforderungen, steigenden Leistungsansprüchen und kirchlich-sozialem Selbst- und Hilfeverständnis.
„Unerkannte Störungen des Hörens, Sehens und des Gleichgewichts wirken sich negativ auf schulische Leistungen, aber auch auf die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen aus. Und das lässt sich mit Zahlen belegen“, fasste Dorothea Beigel vom Hessischen Kultusministerium/Arbeitsgebiet Schule & Gesundheit anlässlich eines Innovationsdialogs an der EFH die Ergebnisse des interdisziplinären Verbundprojekts „Schnecke - Bildung braucht Gesundheit“ zusammen. Verbundpartner des Hessischen Kultusministeriums sind unter anderem die AOK Hessen, die Hochschule Aalen und die Ev. Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe. Die Ergebnisse eines Screenings von rund 8000 Schülerinnen und Schülern im Alter zwischen 5 und 19 Jahren sprechen eine deutliche Sprache: Etwa 10% der Kinder leiden an Hörstörungen, Beeinträchtigungen des Sehens liegt bei 8% vor. Diese Störungen sind im Durchschnitt mit um jeweils 0,2 - 0,3 schlechteren Noten in Mathematik, Deutsch und Sport verbunden. Bei den Gleichgewichtstests waren nur 38% der Schüler unauffällig. Störungen des Gleichgewichts führen durchschnittlich zu einer Verschlechterung der Noten in Mathematik, Deutsch und Sport um jeweils 0,6 – 0,7 Notenpunkten. Diese Ergebnisse machen deutlich, wie wichtig es ist, das Gleichgewicht der Kinder auf breiter Basis zu schulen. Hierzu wurde im Rahmen von „Schnecke“ unter anderem ein Gleichgewichtsprogramm zur Lernunterstützung entwickelt, das sich aufgrund seiner Effektivität und Einfachheit sehr schnell verbreitet. In Kooperation mit der Evangelischen Fachhochschule R-W-L werden bis 2012 Untersuchungen zur Wirksamkeit verschiedener Programme der Gleichgewichtsförderung sowie weitere Möglichkeiten zur Förderung der Wahrnehmung in der Schule durchgeführt. „Erste Ergebnisse sind ermutigend“, betonte Prof. Dr. Christina Reichenbach, die diese Arbeiten an der Hochschule leitet. „Je jünger die Kinder sind, die wir im Rahmen unserer Programme erreichen, desto nachhaltiger und erfolgreicher ist unsere Arbeit. Neben Grundschulen und weiterführenden Schulen werden auch Kindergärten einbezogen.“
Dies bestätigte auch Christiane Große-Bley, die für das Projekt „Heilpädagogik an der Offenen Ganztagsgrundschule“ an der Evangelischen Fachhochschule R-W-L verantwortlich ist. Im Rahmen dieses Vorhabens arbeiten die Hochschule, das Schulverwaltungsamt, das Schulamt, die AWO Ruhr-Mitte und drei Schulen seit vier Jahren zusammen. Inhaltlich angelehnt an die Kompetenzbereiche des Schulfähigkeitsprofils stellen Diagnostik, Förderung, Elternbegleitung und die Schaffung von Netzwerken die Grundlagen des Konzeptes dar. Wahrnehmungs- und Bewegungsförderung haben darin einen hohen Stellenwert. Dabei geht es auch darum, über individuelle Lernangebote Vertrauen in sich selbst und andere zu entwickeln. Dass gute Projektergebnisse und ein nachgewiesener Bedarf für verstärkte Anstrengungen im Bereich Wahrnehmungs- und Bewegungsförderung noch keine Garantie für Weiterführung und Umsetzung sind, wurde deutlich. Trotz aller Schwierigkeiten, die vor allem auf die „leeren Kassen“ der öffentlichen Hand zurückzuführen sind, demonstrierten die Projektbeteiligten Durchhaltevermögen und Kreativität, um die begonnenen Ansätze weiterzuführen.
In der anschließenden Diskussion, die von Prof. Dr. Ursula Henke, der Dekanin des Fachbereichs Heilpädagogik, geleitet wurde, drückten die Beteiligten den Wunsch aus, die begonnenen Arbeiten zum Wohle der Kinder und Jugendlichen sowie der gesamten Gesellschaft mit Nachdruck weiterzuführen. „Das Zusammenwirken mit der Evange-lischen Fachhochschule R-W-L hat mir und vielen Beteiligten gezeigt, dass Wissenschaft nützlich ist und Spaß machen kann“, so Dorothea Beigel. „Umso wichtiger ist es, in der Öffentlichkeit über solche Beispiele zu berichten“, schloss Ursula Henke die Dialog-Veranstaltung in Bochum.
Am 23. September 2010 um 17 Uhr findet eine weitere Innovations-Dialog-Veranstaltung zum Thema „Wald statt Ritalin? Neue Wege zur Behandlung von ADS“ an der Ev. Fachhochschule statt.
Der InnovationsDialog ist eine Veranstaltungsreihe der InnovationsAllianz der NRW-Hochschulen. Dabei präsentieren Forscher von Universitäten und Fachhochschulen zusammen mit Unternehmen und anderen Einrichtungen technische, wirtschaftliche oder gesellschaftliche Probleme und gemeinsam entwickelte Lösungsansätze. Allein in diesem Jahr sind rund 20 regionale Dialog-Veranstaltungen in ganz Nordrhein-Westfalen geplant.
Mehr Informationen zur InnovationsAllianz, zum Leistungsangebot der NRW-Hochschulen und Beispiele erfolgreicher Kooperationen unter www.innovationsallianz.nrw.de.

Kinder und Jugendliche, Lehrkräfte und Eltern stehen vor wachsenden Herausforderungen im schulischen Alltag. Soziale Arbeit bietet Unterstützung beim Lernen und bei der Lösung von Konflikten, bei der Integration von Kindern mit Migrationsgeschichte, bei der Kooperation zwischen Schulen und Kinder- und Jugendhilfe, in der Ganztagsbetreuung und bei der Öffnung von Schulen für den Sozialraum. Um diesen vielfältigen Aufgaben gerecht werden zu können, haben 18 Fachkräfte aus sozialen und pädagogischen Berufen fast ein Jahr lang an einem Zertifikatskurs „Soziale Arbeit an Schulen“ teilgenommen. Dazu gehörten acht zweitägige Module und die Durchführung eines Projektes an der jeweiligen Schule. Am Freitag und Samstag fand der Kurs mit einer Präsentation der Projekte und der feierlichen Übergabe der Zertifikate seinen Abschluss.
Die Weiterbildung wurde angeboten von der Evangelischen Fachhochschule R-W-L in Kooperation mit der Katholischen Hochschule NRW und der Diakonie R-W-L. Der nächste Kurs startet Ende September 2010. Informationen unter: weiterbildung@efh-bochum.de

Qualifizierten sich für wachsende Herausforderungen im Schulalltag: die 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Weiterbildung Soziale Arbeit an Schulen. Ganz links im Bild: Kursleiterin Prof. Dr. Hildegard Mogge-Grotjahn,EFH; 2.v. rechts: Kursleiterin Prof. Dr. Sabine Ader, Katholische Fachhochschule NW.
Sie richtet sich an Fachkräfte, die in unterschiedlichen Kontexten Beratung und Therapie durchführen. In Modul I der Weiterbildung werden Grundlagen systemischen Denkens und Handelns durch ganzheitliche Lernsettings in Seminaren vermittelt und erlebbar gestaltet.
Die Teilnehmenden erarbeiten dabei, unter Einbeziehung ihrer persönlichen Ausstattung und ihren theoretischen und praktischen Kenntnissen, ein für ihr Arbeitsfeld anwendbares Beratungskonzept. In der Weiterbildung sind die Themen und Anliegen aus den jeweiligen Praxisfeldern der Teilnehmenden Gegenstand des Lernens. Durch das Anwenden systemischer Methoden werden Zusammenhänge und Wirkungen von Beziehungssystemen verständlich und nachvollziehbar.
Es werden Verfahren vorgestellt, die geeignet sind, Fallgeschichten zu dokumentieren, systemische Hypothesen zu entwickeln, Handlungsprozesse zu planen und systemische Interventionen anzuwenden. In der Gruppensupervision werden die Seminarinhalte kontinuierlich ergänzt und vertieft.
Die Ausschreibung mit den Terminen für Modul I und das Anmeldeformular können Sie hier herunterladen. Die Weiterbildung besteht aus 3 Modulen die jeweils über 3 Semester laufen. Weitere Informationen zu Modul II und III finden Sie ebenfalls in der Ausschreibung. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Christiane von der Ruhr, Email: weiterbildung@efh-bochum.de, Telefon: 0234/36901-213
Das Institut für Fort- und Weiterbildung an der Evangelischen Fachhochschule legt sein umfangreiches Programm 2010 vor. Es richtet sich an Fachkräfte in pädagogischen, sozialen und gesundheitsbezogenen Berufen und an Fachkräfte, die in gemeindebezogenen und diakonischen Einrichtungen tätig sind. Die ersten Kurse beginnen bereits im Januar 2010 mit dem „Basismodul Case Management“ und im März mit dem Zertifikatskurs „Psychosoziale Beratung“. Interessierte können sich auf der Homepage der EFH näher informieren oder sich an das Institut für Fort- und Weiterbildung wenden: http://www.efh-bochum.de/weiterbildung/weiterbildung.html. Kontakt per Email: weiterbildung@efh-bochum.de
Das gedruckte Programm können Sie unter 0234 - 36901213 anfordern oder die PDF-Datei des Flyers HIER herunterladen.
Aktualisiert am: 6 September, 2010

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