Prof. Dr. phil. Sabine Kühnert

 
Prof. Dr. phil. Sabine Kühnert

Diplom Psychologin

Professorin für Pflegewissenschaft am Fachbereich Heilpädagogik

Fachbereich II: Heilpädagogik und Pflege

Seit 2002 wissenschaftliche Leiterin des Friederike Fliedner Instituts für Praxisforschung im Gesundheits- und Sozialwesen an der Evangelischen Fachhochschule in Bochum

KONTAKT

Hochschulbezogene Kontakte unter :

Evangelische Fachhochschule Rheinland -Westfalen - Lippe
Immanuel- Kant- Str. 18 - 20
44803 Bochum
http://www.efh-bochum.de
Email: kuehnert@efh-bochum.de
Raum 380
Tel.: 0234 - 36901 - 207
Fax: 0234 - 36901 - 100

 
 
Beruflicher Werdegang
 
Geb. 1957
1977 - 1983 Studium der Psychologie an der Universität Bonn
1984 - 1985 Unterrichtstätigkeit am Fachseminar für Altenpflege des DRK in Meckenheim
1985 - 1990 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Dortmund mit dem Lehr- und Forschungsschwerpunkt Gerontologie
1990 - 1991 Geschäftsführerin (bis 1996) am Institut für Gerontologie an der Universität Dortmund und Leiterin des Forschungsbereichs Aus-, Fort- und Weiterbildung
Seit 1999 Professorin für Pflegewissenschaft im Fachbereich Pflege an der Evangelischen Fachhochschule in Bochum
2002 bis 2010 Leiterin des Friederike Fliedner Instituts für Praxisforschung im Gesundheits- und Sozialwesen an der Evangelischen Fachhochschule in Bochum mit Sitz in Düsseldorf-Kaiserswerth
 
Mitgliedschaften
  • Mitglied in der Bundeskonferenz zur Qualitätssicherung im Gesundheits- und Pflegewesen e.V. (www.buko-qs.de)
  • Mitglied im Vorstand der Sektion IV der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (von 2006 bis 2010 ) www.dggg-online.de
  • Mitglied im Arbeitskreis Pflege und Teilhabe älterer Menschen der Sektion IV der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie
  • Mitglied der ad hoc Kommission der EKD zu aktuellen Herausforderungen der Gesundheitspolitik (2010 -2011)
 
Arbeitsschwerpunkte

Beratung, Forschung und Veröffentlichungen in den Gebieten :

  • Personalsituation und Qualifizierung von Mitarbeitern in der Pflege,
  • Versorgungsforschung insbes. in der stationären Altenhilfe,
  • Qualitätssicherung .
 
Ausgewählte Veröffentlichungen

1. Monographien

  • Kühnert, S.: Das Verhältnis zwischen Angehörigen von Heimbewohnern und Mitarbeitern im Altenpflegeheim. Frankfurt: Lang 1991
  • Kühnert, S. (Hrsg.): Professionalisierung und Qualifizierung von Mitarbeitern in der Altenarbeit. Dortmunder Beiträge zur angewandten Gerontologie Bd. 3. Hannover: Vincentz 1995
  • Kühnert, S.; Naegele, G. (Hrsg.): Perspektiven moderner Altenpolitik und Altenarbeit. Dortmunder Beiträge zur angewandten Gerontologie Bd. 1. Hannover: Vincentz 1993
  • Igl, G.; Kühnert, S.; Naegele, G. (Hrsg.): SGB XI als Herausforderung für die Kommunen. Dortmunder Beiträge zur angewandten Gerontologie Bd. 4. Hannover: Vincentz 1995
  • Kauffeldt, S.; Kühnert, S.; Wittrahm, A .: Psychologische Grundlagen der Altenarbeit. Ein Lehrbuch. Bonn: Dümmler 1995 2. Aufl..
  • Kauss, Th.; Kühnert, S.; Naegele, G.; Schmidt, W.; Schnabel, E.: Vernetzung in der ambulanten geriatrischen Versorgung - die Schlüsselstellung des Hausarztes. Münster: Lit 1998
  • Kühnert, S.: Das Verhältnis zwischen Angehörigen von Heimbewohnern und Mitarbeitern im Altenpflegeheim. Frankfurt: Lang 1991.
  • Kühnert, S. (Hrsg.): Professionalisierung und Qualifizierung von Mitarbeitern in der Altenarbeit. Dortmunder Beiträge zur angewandten Gerontologie Bd. 3. Hannover: Vincentz 1995.
  • Kühnert, S.; Naegele, G. (Hrsg.): Perspektiven moderner Altenpolitik und Altenarbeit. Dortmunder Beiträge zur angewandten Gerontologie Bd. 1. Hannover: Vincentz 1993.
  • Igl, G.; Kühnert, S.; Naegele, G. (Hrsg.): SGB XI als Herausforderung für die Kommunen. Dortmunder Beiträge zur angewandten Gerontologie Bd. 4. Hannover: Vincentz 1995.
  • Kühnert. S.; Wittrahm A.: Psychologie in der Altenpflege. Bildungsverlag EINS Troisdorf 2006
  • Kauss, Th.; Kühnert, S.; Naegele, G.; Schmidt, W.; Schnabel, E.: Vernetzung in der ambulanten geriatrischen Versorgung – die Schlüsselstellung des Hausarztes. Münster: Lit 1998.

Beiträge in Sammelwerken und Zeitschriften seit 1999

  • Kühnert, S. Strategien zur Qualifizierung und Qualitätssicherung in der Altenpflege. In Zimber, A.; Weyerer, S. (Hrsg.): Arbeitsbelastungen  in der Altenpflege: Perspektiven für Forschung und Praxis. München: Hogrefe 1999, 249 – 261.
  • Kühnert, S.: Fort- und Weiterbildung. In Wahl, H.W., Tesch-Römer, C. (Hrsg.) Angewandte Gerontologie in Schlüsselbegiffen. Stuttgart: Kohlhammer 2000, 335 –340.
  • Kühnert, S.: Probleme der Theorienbildung und Theorienüberprüfung in der Pflegewissenschaft. In PflegeMagazin 2, 2001, 20 – 26.
  • Kühnert, S.: Altersformen im Wandel. Differenzierungslinien innerhalb der Altersgeneration In : In Klie, Th.; Enzian, H.; Schmidt, R.; (Hrsg.): Das Pflegewesen und die Pflegebedürftigkeit. Frankfurt: Mabuse 2002, 111-131
  • Kühnert, S.: Die Pflege von morgen. In Pflege aktuell 2, 2002, 92- 95.
  • Kühnert, S.: Wandel der pflegerischen Berufsfelder. In Stöcker, G.: Bildung und Pflege. Hannover Schlütersche 2002, 76 – 83.
  • Kühnert, S.: Qualifizierungserfordernisse an professionelle Pflege zur Gewährleistung einer effektiven Zusammenarbeit mit Pflegekräften ohne formale Qualifikation. In Garms-Homolova, V. (Hrsg.): Pflegekräfte ohne formale Qualifikation. Weinheim: Juventa 2002
  • Kühnert, S.: Pflegewissenschaft am Puls der Zeit? In Klie, Th.; Buhl, A.; Enzian, H.; Schmidt, R.; (Hrsg.): Entwicklungslinien im Gesundheits- und Pflegewesen. Frankfurt: Mabuse 2003, 55-76
  • Kühnert, S: Stand und Sicherung der Qualität der Pflege in Dräther, H.; Jacobs, K.; Rothang, H. (Hrsg.): Fokus Pflegeversicherung. WIDO Berlin 2009, 125-154
  • Kühnert, S. Gesundheits- und Pflegesysteme der Zukunft – neue Netzwerke von  Institutionen, Familien und Nachbarschaft in Form Kirche- Wirtschaft- Arbeitswelt Tagungsband 2011
  • Kühnert, S. Fort und Weiterbildung. In Wahl, H.W., Tesch-Römer, C.; Ziegelmann J.: Angewandte Gerontologie.  Interventionen für ein gutes Altern in 100 Schlüsselbegriffen. Stuttgart Kohlhammer 2013 (in Druck)
  • Mitautorin des Positionspapiers „Teilhabe und Pflege alter Menschen – Professionalität im Wandel“ (September 2011)
  • Mitautorin der EKD Denkschrift „und meinen kranken Nachbarn auch – Aktuelle Herausforderungen für die Gesundheitspolitik (17.10.2011 veröffentlicht)
 
Aktuelle Forschungsprojekte

1. Praxissemesterprojekte

  • Einflüsse des subjektiven Berufsverständnisses von Mitarbeitern der Altenpflege auf die tägliche praktische Arbeit. (abgeschlossen 8/2001)
    Bearbeitung: Frau Frauke Gorontzi
  • Pflegerische Selbstverwaltung unter besonderer Beachtung der Wahrnehmung von gesetzlichen Aufgaben nach dem SGB V §137 Qualitätssicherung (abgeschlossen 9/2001)
    Bearbeitung: Frau Gudrun Gille
  • Praxisanleitung in der stationären Altenhilfe (abgeschlossen 2/2002)
    Bearbeitung: Frau Andrea Wilke
  • Die Umsetzung der Pflegedokumentation in der stationären Altenpflege (abgeschlossen 2/2002)
    Bearbeitung: Frau Regina Hanke-Höhmann, Herr Ulrich Vogel
  • Die praktische Umsetzung der Pflegeplanung durch die Pflegenden - Ein Soll-Ist Abgleich zur Qualitätsüberprüfung (abgeschlossen 8/2002)
    Bearbeitung: Herr Michael Intrau
  • Ist-Analyse der Situation von beatmeten Patienten im häuslichen Bereich (abgeschlossen 9/2003)
    Bearbeitung: Frau Susanne Tramberend
  • Evaluation des Heimeinzugs in einer Einrichtung des Diakonischen Werks in Bochum (abgeschlossen 4/2004)
    Bearbeitung: Frau Hannelore Kötter, Frau Gudrun Quessel
  • Analyse des Aufnahmeprozesse von der Chirurgie zugeordneten Patienten der Notfallaufnahme des Krankenhauses Bergmannsheil Bochum (abgeschlossen 4/2004)
    Bearbeitung: Herr Michael Müller
  • Erfassung des Qualifizierungsbedarfs von Pflegefachkräften im Hinblick auf pflegerische Beratung unter Berücksichtigung des Expertenstandards „Entlassungsmanagement“ (zur Zeit laufend, Abschluß 3/2005)
    Bearbeitung: Frau Christiane Frenkel, Frau Monika Schulz
  • Erfassung von Haltungen und Einstellungen von Mitarbeitern einer Alteneinrichtung in Bochum bezüglich der Versorgung gerontopsychiatrisch veränderter Bewohner im Zusammenhang mit der Neukonzeption der Einrichtung (zur Zeit laufend, Abschluß 3/2005)
    Bearbeitung: Frau Stefanie Ackermann, Frau Tanja Pommerenke
  • Die pflegerische Versorgung kranker Kinder aus Sicht der Eltern im stationären Bereich einer kinderkardiologischen Station (zur Zeit laufend, Abschluß 3/2005)
    Bearbeitung. Frau Sara Reyer
  • Erfassung des Qualifizierungsbedarfes von Pflegekräften im Hinblick auf pflegerische Beratung unter Berücksichtigung des Expertenstandards „Entlassungsmanagement“ (Abschluss 3/2005)
    Bearbeitung: Frau Christiane Frenkel; Frau Monika Schulz
  • Erfassung von Haltungen und Einstellungen von Mitarbeitern einer Alteneinrichtung in Bochum bezüglich der Versorgung gerontopsychiatrisch veränderter Bewohner im Zusammenhang mit der Neukonzeption der Einrichtung (Abschluss 3/2005)
    Bearbeitung: Frau Stefanie Ackermann;  Frau Tanja Pommerenke
  • Die Umsetzung und Nutzung kinästhetischen Wissens im täglichen Handeln der Pflegekräfte (Abschluss 11/2005)
    Bearbeitet: Frau Jutta Siebert; Frau Julia Banach
  • Konzeptentwicklung zur Einführung von Mitarbeitergesprächen in allen Bereichen des ev. Alten- und Pflegeheims Haus Clarenbach gGmbH in 42899 Remscheid: Ist-Stand-Erhebung der Gesprächskultur des Hauses Clarenbach gGmbH (Abschluss 3/2006)
    Bearbeitet: Frau Ulrike Donnerstag
  • Evaluierung eines Pflegeüberleitungsbogens (Abschluss 6/2006)
    Bearbeitet: Frau Shirley Ben Lehiba; Frau Daniela Hardel; Frau Stephanie Kotkowiak
  • Die integrierte Versorgung von chronischen Wunden nach § 149 SGB V (Abschluss 6/2006)
    Bearbeitet: Frau Heiderose Höfling; Frau Rita Mundt

2. Drittmittelprojekte

  • Erstellung eines Gutachtens zu Verkürzungsmöglichkeiten der dreijährigen Altenpflegeausbildung bei Durchführung der Ausbildung als Umschulung im Auftrag des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Abschuss Dezember 2005)
  • Leitung eines dreijährigen Forschungsprojektes gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen, Jugend zum Thema „§44SGB IX Übungen zur Stärkung des Selbstbewusstseins behinderter Frauen und Mädchen (Abschluss 9/2006) zusammen mit Frau Prof. Degener
  • Leitung des Forschungsprojektes „Evaluation der dreijährigen Qualifizierungsmaßnahme im Rahmen der Initiative zur beruflichen Integration von Hauptschulabgängern in den Bereich der Altenpflege in NRW“ zusammen mit Frau Prof. Dr. Henke gefördert vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW (Beginn 12/2005)
  • Evaluation der curricularen Entwicklung und Umsetzung der einjährigen Ausbildung zum Altenpflegehelfer (Auftraggeber: Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in NRW) 2006 - 2008
  • Durchführung einer Recherche zu aktuellen Ausbildungskonzepten in denPflegeberufen (Auftraggeber: Evangelische Kirche in Deutschland) 2006
  • Evaluation der curricularen Entwicklung und Umsetzung einer gestuften Altenpflegeausbildung in Nordrhein-Westfalen (Auftraggeber: Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in NRW) 2007- 2010
  • Ermittlung des Betreuungsbedarfs in der häuslichen Versorgung älterer Menschen und seine Konsequenzen für die duale Berufsausbildung (Auftraggeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie) 2007 - 2008
  • Qualitative Evaluation von Inhouse-Weiterbildungen zur Konzept- und Kompetenzentwicklung multiprofessioneller Teams und ehrenamtlicher Mitarbeiter/innen in stationären, teilstationären und ambulanten Einrichtungen der Altenhilfe mit dem Schwerpunkt dementieller Erkrankungen (Auftraggeber: Bundesministerium für Gesundheit) 2008 - 2010
 
Praxisprojekte
  • Darstellung und Analyse der Zusammenarbeit zwischen gesetzlichen Betreuern und professionellen Mitarbeitern in der stationären Altenhilfe, im Alten- und Pflegeheim Johannes – Höver Haus, Station „Villa“ in Düsseldorf (Download)
  • ENP® für das St. Josef- und St. Elisabeth- Hospital (Download)
  • Untersuchung des subjektiven Nutzens eines Besuches im Patienten-Informations-Zentrum (PIZ) am Klinikum Lüdenscheid (Download)
  • Darstellung des Theorie-Praxis-Transfer vor dem Hintergrund des neuen Krankenpflegegesetzes aus 2004 aus Sicht der Auszubildenden und aus der Sicht der Lehrkräfte (Download)
BILD:Navigation nach obenBILD:Aktion drucken
 
BILD:Sabine Kühnert