Offener Brief an Studierende in den Dipl.-Studiengängen
" Aus eigener Produktion "
- ein Beitrag "Das Internet kursorisch"
- sowie "Internetsoziologie"
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"Internet im Alltag" - die Buchpublikation von 1997 als PDF-File
Ausgewählte weitere DOWNLOADS:
Wenn Sie 'mal wieder in eine Prüfung gehen ... - PDF-File
Gedanken im ausgehenden 20. Jahrhundert:
Jahrgang 1980 - und was war davor ? - PDF-File
"DU und die Weltbevölkerung"
Nachdenkliches (Ein "repräsentatives" 100-Personen-Sample der Weltbevölkerung...), 2 Seiten im PDF-Format
Ausgewählte TIPPS und LINKS:
Anders als die meisten Bildungsstudien (wie Pisa), mit Momentaufnahmen der derzeitigen Bildungsrealität, sollen nun langfristig Daten erhoben werden: durch das Nationale Bildungspanel. Durch diese Langzeitstudie erwartet man zu verfolgen, wie sich die Ausbildung der Befragten von ganz jungen Jahren bis ins Berufsleben hinein entwickelt. (Projekt-Start: Februar 2009)
Zum Thema Armut und Reichtum ist seit meinen ersten Hinweisen an dieser Stelle einiges publiziert worden. Der 2. Bericht der Bundesregierung (2008) hierzu.
Ein interessanter Online-Artikel von Sachsse zur frühen PISA-Studie (Ende 2001) unter dem Titel: "Macht Fernsehen blöd und der Computer schlau?" über die "PISA-Studie und die Medien" in Telepolis (vom 7.2.2002).
Wer sich mit ethischen Grundlagen der sozialen Arbeit befaßt, findet wichtige und aktuelle Positionen in der UNESCO-Vorlage der "Erdcharta" (Earth Charter) vom 24.3.2000 (engl.) bzw. hier in der deutschen Fassung.
Zwei gute Beispiele, die Möglichkeiten des Internet - nicht nur - zur Vermarktung eines empfehlenswerten Buchs zu nutzen, bieten:
• Bäcker/Bispinck/Hofemann/Naegele zu ihrem Lehrbuch "Sozialpolitik und soziale Lage in Deutschland", indem sie ein INFORMATIONSPORTAL zur SOZIALPOLITIK ins Netz stellen;
- und etwas einfacher:
• Gräf/Krajewski (Hrsg.) zu ihrem Sammelband "Soziologie des Internet" (Handeln im elektronischen Web-Werk), wobei im wesentlichen "abstracts" angeboten werden.
Zur SOZIOLOGIE allgemein gibt es allerlei Quellen im Internet. Was mir in jüngerer Zeit besonders auffiel (ein Besuch dort lohnt sich!), ist u.a. die Homepage von Peter A. Berger in Rostock (Lehrstuhl für Allg. Soziologie - Makrosoziologie); dazu eine ergiebige LINK-Liste des Instituts.
Interessante Arbeiten zum Internet bietet der Jenaer Medienphilosoph Mike Sandbothe zum Download an.
Die Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie e.V. (DGGG) mit aktuellen Meldungen online.
Die EFH RWL Bochum war eine der ersten (Fach-)Hochschulen (des Sozialwesens) im Bundesgebiet, die (konkret seit 1983/84) eine eigene EDV-Abteilung aufbaute. Die EFH stellte sich damit theoretisch und praktisch der Frage, ob, warum und wie moderne Datentechnik für Ausbildung und Praxis der sozialen Arbeit zu nutzen ist. Seit 1984 hat sich eine Arbeitsgemeinschaft (FOCUS) aus Hochschulangehörigen und Praktikern der sozialen Arbeit mit solchen Fragen innerhalb der EFH auseinandergesetzt. Heutige Arbeiten auf diesem Gebiet sind entweder pragmatischer Natur oder befassen sich mit der Einbindung von EDV und "Internet" in andere Bereiche unserer (Wissenschafts-) Disziplinen.
"Curriculum"
Entwicklung eines fachübergreifenden Curriculums zur Einbeziehung von Computern in das grundständige Studium der Fachrichtung Sozialwesen (1984-86*)
"Schuldnerberatung"
Computereinsatz in der Sozialarbeit am Beispiel einer Modellentwicklung für die sozialarbeiterische Schuldnerberatung (1986/87 *)
"Erhebung Computereinsatz"
Computereinsatz in den Berufsfeldern sozialer Arbeit Schriftliche Erhebung (Bundesgebiet) mit Unterstützung des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge (1986/87*)
"Jugendgerichtshilfe"
Modellentwicklung computerunterstützte Sozialarbeit im Rahmen der Jugendgerichtshilfe (1987-89)
"Informationssystem Computer im Sozialwesen"
Exemplarische Entwicklung eines Hochschul-Informationssystems für den Bereich "Computer in der sozialen Arbeit" (Pilot-Studie), Datenbanken in HyperCard (1988/89)
"Computer in der Gruppenarbeit"
"Entwicklung und Erprobung von Methoden der Verwendung von Computern zur Unterstützung von ergebnis- und projektorientierter Gruppenarbeit (1988/89*)
"Computereinführung in der Praxis"
Computereinführung in einer Institution der Jugendhilfe, Praxisprojekt (1988/89*)
"Erhebung Computereinsatz II"
Computereinsatz in den Berufsfeldern sozialer Arbeit. Schriftliche Erhebung (Bundesgebiet), (1989, mit Unterstützung des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge, als Fortführung der Untersuchung 1986/87 )
"SONETT/ DFÜ"
Projektkomplex zur Datenfernübertragung. Beteiligung am bundesweiten Projekt Telekommunikationsnetz der Sozialwesenfachbereiche "SONETT" u. eigene DFÜ-Entwicklungsarbeit, u.a. im Btx-DFN-Verbund
"Alte Menschen am PC"
Alte Menschen in aktiver Auseinandersetzung mit moderner Chip-Technik - am Beispiel des Personal Computers
"PWAP"
Studien zu Voraussetzungen und Möglichkeiten eines Persönlichen Wissenschaftsarbeitsplatzes, Teil II mit Schwerpunkt "Internet" 1998 abgeschlossen*
"InHouse-Communication"
Entwicklung transparenter technischer Kommunikationswege unter Einbindung des EFH-LAN (mit Wechsel der EDV-Leitung 1996 an Nachfolgerin übergeben
"Datenbankserver/Mailbox"
Errichtung eines elektronischen Informationsdienstes der EFH Bochum (mit Wechsel der EDV-Leitung 1996 an Nachfolgerin übergeben
"Projektarbeit im Internet"
Umsetzung von Projektarbeit und anderen Formen der Lehre in Internetquellen
Ergebnisse dieser Studien liegen in Schriftform vor.
"Studien zur Nutzung des Internet"
Wahrnehmung und Einordnung im gesellschaftlichen Kontext.
Ergebnisse dieser Studien liegen in Schriftform vor (s. Publikations-Liste 1. Nr. 9).
Curriculum
Curriculare Grundlagen zur Einbeziehung der EDV in die Lehre des Sozialwesens sind rar. Das in der EFH erarbeitete Curriculum findet sich in der Publikationsliste unter Nr. 28. Es müßte aus heutiger Sicht überarbeit werden, sofern noch der Bedarf an einem Curriculum erkennbar wäre.
Arbeitskreis auf Bundesebene
Seit 1985 tagt im Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge in Frankfurt eine Arbeitsgruppe des Fachbereichstags der Fachbereiche Sozialwesen in der BRD (FBT, früher als "KFS" bekannt) mit dem Ziel, Erfahrungen und Fragestellungen auszutauschen und zu bündeln und b.B. in schriftliche Empfehlungen zu gießen. Geschäftsführer der Sprechergruppe dieser AG ist Prof.Dr. Berndt Kirchlechner, FH FFM).
Internationales
Internationalen Anschluß fanden die deutschen Aktivitäten auf unterschiedlichen Ebenen, z.B.in
ENITH
ENITH-Deutschland
New Technology in the Human Services
Schriftenreihen des EDV-Zentrums
Bis 1996 wurden im EDV-Zentrum der EFH mehrere Periodika von Prof. Dringenberg herausgegeben. Darunter haben zwei Reihen auch an anderen Fachhochschulen und in der beruflichen Praxis ein zunehmendes Echo gefunden: Als Informationsbroschüre zu Neuheiten innerhalb und außerhalb der EFH diente das BULLETIN - Informationen aus der Welt der EDV(zuletzt Nr. 9, Februar 1996) Die Projektarbeit im und mit dem EDV-Zentrum wurde dokumentiert durch die - in lockerer Folge erscheinende - Reihe: BERICHTE aus dem Computerbereich der EFH
(zuletzt Nr. 10, Februar 1994)
"Gerontologie" meint die interdisziplinäre wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Fragen des Alterns und des höheren Lebensalters, "Soziale Gerontologie" die sozialwissenschaftlich relevanten Fragen. Der Bereich "Altenarbeit", der sozialarbeiterische Umgang mit dem (höheren) Erwachsenenalter und spezielle einzelne Fragen wurden in Kooperation (u.a.) mit Kolleginnen und Kollegen der EFH in der Vergangenheit behandelt. Prof. Dringenberg hat seit seiner Dissertation (-> Buchpublikation Nr. 4) diverse Untersuchungen vorgelegt und diesen Projektbereich an der EFH in Lehre und Forschung mit ausgebaut. Am Fachbereich I (Sozialarbeit) der EFH besteht seit Errichtung der Fachhochschule (1971) ein Studienschwerpunkt, der sich vorrangig mit Fragen des höheren Erwachsenenalters befasst. Dieser Schwerpunkt wurde mit Inkrafttreten neuer Studienordnungen 1997 und 2003 formal neu gebildet (vgl.u.: "Studienschwerpunkt").
Studienschwerpunkt am Fachbereich I (Sozialarbeit):
(nach bis 2003 gültiger Studienordnung)
"Angewandte Gerontologie / Systemische Arbeit in und mit Netzwerken".
Die Gerontologie ist die Wissenschaft vom Alter und vom Altern. Im Mittelpunkt einer gemeindenahen stadtteilorientierten Sozialarbeit steht die Entdeckung und Förderung der in der Alltagswelt vorhandenen Unterstützungssysteme und sozialen Netzwerke. Der Strukturwandel im Altersaufbau der Bevölkerung und in den Familien hat vielfach eine Verschlechterung der Lebensqualität zur Folge. Der Studienschwerpunkt "Angewandte Gerontologie" versucht, integrativ Fragen und Lösungen zu diskutieren.
Im Rahmen einer systemischen, lebensweltorientierten Arbeit ist die Mitarbeit im Projekt möglich. Der Studienschwerpunkt umfasst 20 Semesterwochenstunden und sollte mit einer integrierten Fachprüfung abgeschlossen werden.
Hauptverantwortlich Lehrende im Studienschwerpunkt I (Angewandte Gerontologie/ Systemische Arbeit in und mit Netzwerken) sind gegenwärtig:
Prof. Dr. Rainer Dringenberg (Soziologie)
Dipl.-Sozialarbeiterin Ursula Zinda (Theorie und Praxis der Sozialarbeit).
Ergänzend zu den Angeboten dieser - und (je nach Bedarf) weiterer - hauptamtlich Lehrenden bieten fallweise Lehrbeauftragte ausgewählte Themen im Rahmen des Studienschwerpunktes an. Diese sind dem Vorlesungsverzeichnis zu entnehmen.
Dieser Studienschwerpunkt betreut u. a. die Stadtteilprojekte in Bochum Grumme
Kleinere Beiträge, dazu zahlreiche Buchrezensionen in Fachzeitschriften, werden hier nicht weiter aufgelistet.)
