Die Evangelische Fachhochschule RWL

kommunikative Studienatmosphäre, umfangreiches Studienangebot, berufliche Perspektiven

Willkommen an der Evangelischen Fachhochschule RWL in Bochum

BILD:Prof. Dr. Gerhard K. SchäferJedes Jahr nehmen ca. 450 Studierende ihr Studium bei uns auf. Zurzeit absolvieren 2200 Studierende ihr Studium an der Ev. Fachhochschule R-W-L. Die kommunikative Studienatmosphäre und das umfangreiche Studienangebot mit vielen unterschiedlichen beruflichen Perspektiven locken viele Studienanfängerinnen und Studienanfänger an die größte evangelische Hochschule Deutschlands. Sie liegt im Herzen des Ruhrgebiets: in der Hochschulstadt Bochum mit ihrer günstigen Verkehrsanbindung. Warum es reizvoll ist, hier zu studieren, sich weiterzubilden oder in gemeinsamen Projekten zu arbeiten, dazu finden Sie auf den folgenden Seiten viele Informationen und Anregungen.
Wir freuen uns auf Sie!
Ihr
Prof. Dr. Gerhard K. Schäfer
Rektor

Bericht vom Praxistag 19. November 2014

Am 19. November 2014 kamen Praxiseinrichtungen und Studierende zusammen, um an der EFH R-W-L gemeinsam den diesjährigen Praxistag zu erleben. Die vom Gemeinsamen Ausschuss für Praxisangelegenheiten der Hochschule organisierte Veranstaltung lud 21 soziale Einrichtungen und Dienste aus unterschiedlichen Bereichen und Trägerschaften ein, um einen Nachmittag lang ein vielfältiges Angebotsspektrum in Form einer Praxisbörse kennenzulernen. Eröffnet wurde der Tag in der Aula durch Prof. Dr. Sonnenberg als Vorsitzende des Ausschusses sowie den Rektor der EFH, Prof. Dr. Schäfer. Im Anschluss übernahm Ekkehard Meinecke, Bereichsleiter der Behinderten- und Jugendhilfe der Evangelischen Stiftung Volmarstein, das Wort und referierte im Rahmen eines Impulsvortrages über das Thema „Großeinrichtungen auf dem Weg zur Inklusion“. Die anwesenden Gäste sowie Studierenden bekamen einen kurzen Einblick in die historische Entwicklung der Behindertenhilfe und aktuellen Herausforderungen für die Ev. Stiftung Volmarstein, die Herr Meinecke sehr lebendig am Beispiel seiner Berufsbiografie nachzeichnete und mit aktuellen Anforderungen aus der UN-Behindertenrechtskonvention verband.

Ausführliche Informationen zum Praxistag erhalten Sie über die angefügte PDF-Datei: Bericht Praxistag

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Heilpädagog_innentag 28. November 2014

HP Tag 2014

Nach nunmehr sechs Jahren wurde an die langjährige Tradition des „Heilpädagogentages“ angeknüpft und dieser erstmals wieder ins Leben gerufen. Die letzten sechs Jahre waren im Fachbereich nicht allein durch inhaltliche Diskussionen neu geprägt und stets in Bewegung, sondern vor allem auch dadurch, dass sich aufgrund von Ruheständen innerhalb dieser Zeit zu großen Teilen ein neues Team gebildet hat.
Gemeinsam wurde der Heilpädagog_innentag geplant und vorbereitet, mit dem Ziel einerseits ehemalige Heilpädagogik-Studierende an die alte Wirkungsstätte zu locken, sich mit ehemaligen Kommiliton_innen und Praktiker_innen zu treffen und natürlich um sich über aktuelle Diskussionen und Überlegungen im Rahmen heilpädagogischer Arbeit auszutauschen.

Nach einführenden und begrüßenden Worten durch den Rektor Prof. Dr. Schäfer, die Dekanin Prof. Dr. Graumann, den Vertreter der Freunde und Förderer der EFH Herrn Puschner sowie den Moderator Prof. Dr. Thiemann, waren über 100 Heilpädagog_innen gespannt und gebannt auf die Hauptvorträge von Prof. Dr. Greving (Münster) und Prof. Dr. Ondracek (Bochum) .

Ausführliche Informationen zum Heilpädagog_innentag und zu den Themen, haben wir für Sie in einem PDF-Dokument zusammengefasst: PDF zum Heilpädagog_innentag

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Informationsveranstaltung zum Bachelor-Studiengang Elementarpädagogik

Zu einem Informationsabend über den Bachelor-Studiengang Elementarpädagogik lädt die Evangelische Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe am Dienstag, 13. Januar 2015, um 18 Uhr ein. Die Veranstaltung richtet sich an Personen, die über eine Ausbildung als staatlich anerkannte Erzieherin/staatlich anerkannter Erzieher verfügen und sich zum Wintersemester 2015/2016 an der Hochschule bewerben möchten.  Der Informationsabend findet an der EFH RWL, Immanuel-Kant-Str. 18-20, in Bochum (Raum 205) statt.
Es ist auch möglich, den Studiengang ohne vorausgehende Erzieher_innenausbildung zu studieren. Informationen dazu finden Sie unter :
http://www.efh-bochum.de/studium/studiengaenge/ba_elementarpaedagogik.html

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Musik in seiner skrupellosesten Form

“Mitten ins HERTS“ an der EFH

„Als Zuzweitunterhalter haben Ines Fleiwa und Cordula Zwischenfisch neben schlechter Musik und geklauten Gags nichts weiter zu bieten“, so präsentiert sich das Musik-Kasperett-Duo „Zärtlichkeiten mit Freunden“ mit einem mehr oder minder bescheidenen Unterton auf der eigenen Homepage. Wer allerdings am 24. November im Studio der EFH RWL zu Gast war, wurde eines Besseren belehrt. Im Rahmen ihres zweistündigen Programms „Mitten ins HERTS“ bekamen die Gäste eine äußerst unterhaltsame künstlerische Darbietung geboten, die in ein Grillabend-Ambiente um das Studio herum eingebettet wurde. Das Duo, das im wahren Leben Christoph Walther und Stefan Schramm heißt, wusste mit unterschiedlichen Rollen zu begeistern und zog das Publikum innerhalb kürzester Zeit in seinen Bann. Die musikalischen Einlagen gingen dabei häufig bis an die Grenze der Skrupel-losigkeit und wussten aber dennoch eine gelungene Balance zwischen gekonntem Humor und – in ihren Worten –  „semiprofessionellem“ Auftreten zu finden. So wurde im Laufe des Abends nach und nach klar, warum sich die „Band“ zwischen Kasper und Kabarett bewegt. Die Entertainer bewiesen einen Mix aus Schonungslosigkeit und  Dreistigkeit, der neben wunderbar aufbereiteten Kalauern eine Persiflage auf die Comedy-Welt bot. Dabei setzten sie ganz nebenbei sowohl vereinzelte Gäste, die EFH als auch die Stadt Bochum gekonnt in Szene. Dies sorgte für durchgehend gute Laune. Sichtlich erfreut über den Auftritt war auch der Kulturbeauftragte der EFH, Prof. Dr. Sachser, der das Publikum bereits bei der Begrüßung überschwänglich auf den Abend einstimmte. Als das Programm um 22:15 Uhr sein Ende fand, hatten sowohl Künstler als auch Besucher die Gelegen-heit, ins Gespräch zu kommen und so noch einen Moment länger die beiden Persönlichkeiten zu erleben. Oder, um es auf den Punkt zu bringen: „Sie machen auch Witze. Das ist eigentlich schon alles, was wichtig ist.“

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Text: Adrian Roeske, Foto: Björn Taubitz, Studierender

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Tag der offenen Tür stößt auf große Resonanz

Über 500 Anmeldungen und zahlreiche Angebote

Am 14. November war es wieder soweit: Die Evangelische Fachhochschule R-W-L öffnete ihre Türen, um sich Studieninteressierten und Besuchern aus der nahen und fernen Umgebung zu präsentieren. Mit im Vorfeld über 500 Anmeldungen stieg das Interesse in diesem Jahr auf ungekannte Ausmaße. Dies führte dazu, dass zusätzliche Räume zur Übertragung der Rede des Rektors, Prof. Dr. Schäfer, zur Verfügung gestellt werden mussten. Im Anschluss an die einleitenden Worte bekamen die Gäste die Gelegenheit, die Hochschule auf eigene Faust zu erkunden. Als Ausgangspunkt diente häufig der Info-Point im Foyer, der durch die Beratungsstelle BISS organisiert wurde. Wer zunächst einen Überblick über die Hochschule gewinnen wollte, konnte zudem an Führungen teilnehmen, die mit Hilfe der „Studienpioniere“ und des AStA angeboten wurden. Darüber informierten im Foyer sowie im gesamten Erd- und Untergeschoss verschiedene interne sowie externe Einrichtungen über ihre Angebote.
Miniseminare wurden erstmals auch von Studierenden angeboten
Auf besonderes Interesse stießen im Verlauf des Tages die Info-Veranstaltungen zu den einzelnen Studiengängen der EFH, die im 30-Minuten-Takt einen Überblick über den Aufbau und Ablauf des Studiums boten. Neben diesen Veranstaltungen hatten die Interessierten zudem die Möglichkeit, einen direkten Einblick in den Alltag der EFH in Form von Miniseminaren zu gewinnen. Diese wurden erstmalig sowohl von Lehrenden als auch Studierenden angeboten. Wenngleich das Interesse hier etwas geringer ausfiel, wurde das Angebot auf beiden Seiten als gewinnbringend eingeschätzt. So gaben die Seminare Aufschluss darüber, was die potenziellen Studienplatzanwärter in Zukunft erwarten könnte. Einer der häufigsten Sätze des Tages fiel mit der Orientierung innerhalb der Hochschule zusammen: „Wo muss ich hin?“ – viele  der anwesenden Besucher bahnten sich fragend ihren Weg durch die EFH, um schließlich die gewünschten Infos zu erhalten oder auch mal in einer Warteschlange vor einem Raum zu landen. Bis zum Ende hin war das Interesse durchgehend hoch und so fiel das Fazit über den Tag der offenen Tür entsprechend positiv aus. Sowohl die EFH als Veranstalter als auch die Gäste blickten letztlich auf einen erfolgreichen Tag zurück. Dabei stieß große Resonanz auf ein großes Angebot.

Adrian Roeske, Studierender

Infopoint

Björn Taubitz, Studierender

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Zweiter Lehr-Forschungstag des Masters: Soziale Inklusion

Am 10. und 11. November stellten die Studierenden des 4. Semesters des Masterstudienganges "Soziale Inklusion: Gesundheit und Bildung" die Ergebnisse ihrer Lehr-Forschungsprojekte des letzten Jahres vor. Anwesend waren neben den Studierenden der vorangehenden Semester und der interessierten Hochschul-öffentlichkeit auch die Vertreter_innen der Praxis u.a. aus Dortmund (Consol), Bochum (Overdyck), Gelsenkirchen (Kirchenkreis), Marl (AWO) etc., die teilweise mit konkreten Forschungsfragen im Jahr zuvor an die Evangelische Hochschule herangetreten waren und nun die Antworten auf ihre Fragen erwarteten. Auch diesmal wurden wieder neue Projektideen vorgestellt beispielsweise aus dem Jugendamt Geldern, dem Stadtsportbund Herne (Inklusiver Sport) oder der Caritas Dortmund.
Erstmalig stellten während der Tagung auch drei russische Studierende des Masterstudiengangs der Universität Kursk Ergebnisse ihrer Forschungen vor (Inklusion in der Kindertagesstätte, bzw. in der Ausbildung/Universität etc.).
Während der Tagung wurde die thematische und methodische Vielfalt der Projekte deutlich: von sozialräumlichen Exklusionsprozessen (unentdeckte Tode) über das "Rückkehrmanagement" in der Erziehungshilfe zum Problem der Schulverweigerung, von Evaluationen studentischer Unterstützungsprojekte an Schulen zu einem Pilotprojekt zur gesunden Ernährung in Familien, die ambulante Erziehungshilfen erhalten, und zu inklusiven Fördermaßnahmen in Kindertagesstätten. Methodisch reichten die Forschungsprojekte von Analysen des Sozialraums, Beobachtungen, Erhebungen von Bedarfen oder Einstellungen in Fragebögen, biographisch orientierten narrativen Interviews sowie leitfadengestützte Expert_inneninterviews.
Prof. Dr. Carola Kuhlmann

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Anlässlich der Lehr-Forschungstage des Masterstudiengangs "Soziale Inklusion: Gesundheit und Bildung" ist der zweite Band mit Zusammenfassungen hervorragender Masterthesen und Promotionsprojekten erschienen ( Balz, Hans-Jürgen/Kuhlmann, Carola (Hg.) 2014: Beiträge zur Sozialen Inklusion –  Änderungswissen und Handlungskompetenz in der Sozialen Arbeit, Bochum: Denken und Handeln, Beiträge aus Wissenschaft und Praxis, Schriftenreihe der Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe, Neue Folge Band 11). Einige Autor_innen konnten trotz beruflicher Verpflichtungen anreisen und nahmen das druckfrische Exemplar in Empfang.

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Fachtag „Jenseits von Gender: Was MACHT Sprache?“ am 17. Dezember

Die Gleichstellungskommission lädt  alle Hochschulangehörigen zum Fachtag „Jenseits von Gender: Was MACHT Sprache?“ ein. Mit diesem Fachtag möchte die Gleichstellungskommission, ein gutes halbes Jahr nach der Entscheidung zur Umsetzung der gendergerechten Sprache an der EFH, einen Raum für alle Interessierten eröffnen, jenseits von Gender über Macht und Sprache aus verschiedenen Blickwinkeln nachzudenken und sich auszutauschen.
Gastreferentin ist Dr. Silke Betscher, Arbeitsstelle Chancengleichheit im Fachbereich Kulturwissenschaften der Universität Bremen. Sie referiert zum Thema "Gemeint und auch genannt sein - Faire Sprache zwischen Kreativität und Regelung".
Zur Planung der Veranstaltung bitten wir um eine kurze Anmeldung per E-Mail (ghaderi@efh-bochum.de oder fernkorn@efh-bochum.de).
Christine Fernkorn und Prof.in Cinur Ghaderi
 Für die Gleichstellungskommission der EFH RWL

Das Programm zum Download.

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Fachtag "Soziale Inklusion und Lebenslange Bildung"

Zum Abschluss unseres Forschungsprojekts "Soziale Inklusion von Menschen mit mehrfachen Behinderungen. Computergestützte Schreibwerkstatt als Teil Lebenslangen Lernens"  möchten wir Sie herzlich zu unserem Fachtag "Soziale Inklusion und Lebenslange Bildung" am 15. Januar 2015 in der Martinskirche der evangelischen Stiftung Volmarstein einladen. Weitere Informationen zu den Inhalten und der Organisation entnehmen Sie bitte dem Flyer. Für Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Wir freuen uns, wenn wir Sie im Januar in Volmarstein begrüßen dürfen und bitten um Rückmeldung bis zum 31. Dezember 2014.

Flyer zum Download

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50 Jahre nach Studienbeginn: Treffpunkt Evangelische Fachhochschule

Ein halbes Jahrhundert nach ihrem Studienbeginn trafen sich 17 ehemalige Absolvent_innen des Studiengangs Sozialarbeit jüngst zum Austausch in den Räumen ihrer ehemaligen Ausbildungsstätte. Rektor Prof. Dr. Gerhard K. Schäfer gab ihnen einen Überblick über immense Entwicklungen: Aus der damaligen Fachschule für Sozialarbeit entwickelte sich Deutschlands größte evangelische Hochschule mit einem breitgefächerten Studienangebot. Heute studieren 2200 Studierende an der EFH RWL. Ihnen steht ein Studienangebot von sechs BA - sowie zwei MA-Studiengängen zur Verfügung. Bei der abschIießenden Führung präsentierte der Rektor den Besuchern auch die räumliche Weiter-entwicklung der Hochschule.

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Die Arbeit des DNQP zur Qualitätsentwicklung in der Pflege

Prof. Dr. Andreas Büscher referiert am 16. Dezember an der EFH

Das Deutsche Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) arbeitet seit mehr als 20 Jahren an Methoden und Instrumenten zur Qualitätsentwicklung in der Pflege. Dabei handelt es sich in erster Linie um Expertenstandards. In der Veranstaltung am 16. Dezember wird Prof. Dr. Andreas Büscher (Hochschule Osnabrück) kurz die Struktur und Arbeitsweise des DNQP vorstellen und auf die neueren Standardentwicklungen und ihre Bedeutung für die Pflege und die Qualitätsentwicklung eingehen. Berücksichtigt werden dabei auch die Konsequenzen durch die Verpflichtung zur Arbeit mit Expertenstandards im Pflegeweiter-entwicklungsgesetz. Abschließend wird Prof. Büscher einen Ausblick auf die geplanten Aktivitäten des DNQP in der näheren Zukunft geben. Die Veranstaltung findet von 12.00 – 13.30 Uhr im Raum 119 statt.

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Erfrischender Zynismus und mitreißende Gefühle am Montagabend

Sebastian Schlösser zu Gast im Rahmen des Kulturprogramms der Evangelischen Fachhochschule
Sebastian SchlösserDie Atmosphäre im Saal hat etwas von einem ausgelassenen Montagabendausklang, in den sich ein Hauch von Melancholie und Nachdenklichkeit geschlichen hat. Im Studio der Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe (EFH RWL) findet eine Lesung mit einem Autor statt, der einem großen Teil des Publikums bekannt ist. Bereits zum dritten Mal ist Sebastian Schlösser der Einladung von Prof. Dr. Dietmar Sachser gefolgt, um aus seinem Buch „Lieber Matz, dein Papa hat ‘ne Meise“ vorzulesen. Das Buch handelt von Briefen an seinen heute elfjährigen Sohn. Diese Briefe hat der Autor während eines längeren Psychiatrieaufenthalts verfasst. Seine Stimme ist leise, wirkt besonnen – ja, sogar schüchtern, als er einzelne Passagen seines Werkes vorliest. Und dabei doch mit einem Unterton, der eine gewisse Selbstsicherheit ausdrückt – fast schon eine unterschwellige Überheblichkeit, mit der er den Blick auf seine Umwelt im Klinikalltag beschreibt. Das Publikum im bis zum letzten Platz gefüllten Studio lauscht fasziniert, fühlt mit und lacht über die Passagen, die Schlösser besonders humorvoll und angenehm bissig schildert. Zu denen gehören Eindrücke, die verdeutlichen, dass er, der sich wegen manisch-depressiven Problemen selbst in eine psychiatrische Klinik eingewiesen hat, dort oftmals fremd in einer seltsam anmutenden Umgebung gefühlt hat: Zwischen Töpferkursen und Mensch-ärgere-dich-nicht-Nachmittagen, zwischen Situationen, die gerade einmal den Schein von einer Besserung ausstrahlten und einer Welt, die seines Erachtens nur Amateure statt Profis zu bieten hat. Und tatsächlich ist es keineswegs verwunderlich, dass fast jeder Zuhörer ein bleibendes Lächeln im Gesicht hat, denn sein Zynismus kommt so gekonnt daher, dass er einfach Spaß macht. Nach einer Stunde des Lesens geht der Abend in eine intensive Diskussion zwischen Autor und Publikum über, die den Abend abrundet.
Stephan Winkelmann, Studierender.
Foto:Martin Wellermann

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FREE HIM! ROCK HIM! SEE HIM! im Bochumer Kunstmuseum

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Evangelische Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe (EFH RWL) beteiligt sich an Shakespeare-Wochen Bochum

Das `Shakespeare-Universum’ ist überreich an Themen, die erstaunlich aktuell bzw. überzeitlich und für die Soziale Arbeit interessant sind. Das setzt Freiräume und Expe-rimentierfreude frei. Studierende der EFH RWL haben Shakespeare auf ihre Themen und Inhalte hin befragt und sich von ihm inspirieren lassen. Die Ergebnisse dieser Auseinandersetzung sind vom 24. Oktober - 26. November 2014 im Proberaum des Bochumer Kunstmuseums, Kortumstraße 147, in Bochum zu sehen.
Neben einem Shakespeare-Kiosk und einer Shakespeare-Torte werden Installationen, Fotografien und Videoarbeiten zu sehen sein. So haben beispielsweise zwei Studentinnen Hamlet und Gertrud hinsichtlich ihrer Beziehungsdramatik kommunikationspsychologisch untersucht. Entstanden ist eine Rauminstallation, die Shakespeare und die Soziale Arbeit ideenreich in einen Dialog bringt. Andere haben sich mit dem Frauenbild anhand der Figur der Ophelia beschäftigt, sich den Sonetten genähert oder sich mit einzelnen Shakespearezitaten auseinandergesetzt.
Viel Lärm um Nichts. Leitung: Prof. Dr. Helene Skladny (EFH), Gilbert Geister und Matthias Schamp. Die Veranstaltung findet im Proberaum Kunst (Kunstmuseum) statt.
Programm der EFH-Veranstaltungen zu den Shakespeare-Wochen

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Der „Shakespeare-Kiosk“ ist ein Exponat der Ausstellung. Eine Studierende der EFH kreierte ihn. Prof. Dr. Bernd Beuscher, Aktionskünstler Matthias Schamp, Prof. Dr. Helene Skladny und die Studierenden Hanna Turowski und Leonie Henke sehen sich die einzelnen Ausstellungsstücke interessiert an.

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Blaues Eis für lau!

Projekt blue code sorgt bei Studierenden für Begeisterung
„Das ist eine super Idee“, meint eine Studierende als der Eiswagen am 6. Oktober in der Seminarpause klingelnd um die Ecke biegt. Im Rahmen der Aktion „code blue“, einem gemeinsamen Projekt des Bochumer Handels und des Hochschulverbunds UniverCity, gab es für jede/n Studierenden kostenlos blaues Eis in den Sorten Vanille, Zitrone, Kokos und Stracciatella. Bei den Studierenden kam die erfrischende Aktion in der Seminarpause auf jeden Fall gut an.
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Foto: Björn Taubitz

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Green Team der EFH zieht positive Bilanz

Das Green Team der Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe kann eine positive Bilanz seiner Aktivitäten verzeichnen: „Nach dem Aufruf im Sommersemester 2014, die Zigaretten-kippen nicht achtlos wegzuwerfen, ist die Menge der Zigarettenreste deutlich zurückgegangen“, berichtet green-team-Mitglied Sandra Hill. Eine neue Aktion hat das Team nun mit einem Hinweis auf allen Druckern und Kopieren im Lehrendenbereich angestoßen: Dort heißt es: “ Jede Seite, die Sie nicht drucken, spart 200 ml Wasser, 2 g CO2 und 2 g Holz. P Think before you print“. Auch in der Hausdruckerei soll ein entsprechender Hinweis Bewusstsein schaffen. Dem green-team der EFH gehören Sandra Hill, Prof. Dr. Ursula Henke, Kanzlerin Heike Schmidtchen und Dr. Lena Hilkermeier bzw. stellvertretend Herr Ass. jur. Tobias Zimmermann an. Ein studentisches Mitglied wird noch gesucht.

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Ferne Heimat. Senioren aus Schlesien im Ruhrgebiet

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Eröffneten gemeinsam die Ausstellung „Ferne Heimat“ im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover (v.l.n.r.): Museumsleiter Dietmar Osses; Doris Brandt, Projektleiterin, Offene Altenarbeit der Inneren Mission – Diakonisches Werk Bochum; Rektor Prof. Dr. Gerhard K. Schäfer, Evangelische Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe (EFH RWL); Eric Neumann, Studierender der EFH RWL; Dr. Helene Ignatzi, Projektleiterin EFH RWL und Verena Hamacher, Studierende der EFH RWL

Foto: Jürgen A. Appelhans
Interessierte Besucherinnen in der Ausstellung „Ferne Heimat“.

Foto: Jürgen A. Appelhans

 

Ausstellung der Ev. Fachhochschule im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges kamen viele Menschen aus Schlesien als Flüchtlinge, Vertriebene oder später als Aussiedler ins Ruhrgebiet. Heute blicken sie auf ein langes Leben fern ihrer Heimat zurück. Studierende der Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe (EFH RWL) in Bochum haben gemeinsam mit einigen von ihnen die Lebenswege zwischen Schlesien und dem Ruhrgebiet erforscht. Die Ergebnisse der Arbeit sind jetzt in einer Ausstellung im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum ausgestellt. Die Schau mit dem Titel „Ferne Heimat – Senioren aus Schlesien im Ruhrgebiet“ wurde am Sonntag (5.10.) im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) eröffnet und ist dort noch bis zum 2. November zu sehen.
Die Ausstellung stellt zehn Seniorinnen und Senioren aus Schlesien vor, die heute im Ruhrgebiet leben. Mit Erinnerungsstücken aus der Vergangenheit, lebensgeschichtlichen Interviews und eindrucksvollen Porträtfotografien des Herner Fotografens Dariusz Kantor schlägt die Ausstellung eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
Für ihr Praxis-Forschungsprojekt haben angehende Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter der Bochumer Fachhochschule mit der Offenen Altenarbeit der Inneren Mission – Diakonisches Werk Bochum e.V. zusammengearbeitet. In biografischen Gesprächen standen Fragen nach Identität und Heimat zwischen Schlesien und dem Ruhrgebiet im Mittelpunkt: Was bedeutet es, wenn ihre Heimat „fern“ - im geografischen wie historischen Sinn - im heutigen Polen liegt? Welche Kindheits- und Jugenderfahrungen haben sie dort gemacht, die identitätsstiftend waren? Wie lassen sich diese heute und hier in die Erlebniswelt der Senioren holen, wenn eine Reise zurück in die Heimat nicht mehr möglich ist? Was bedeutet dies womöglich in Zukunft für die Soziale Arbeit, insbesondere für die Betreuung und Pflege dieser Menschen?
Bei der Eröffnung der Schau würdigten die Beteiligten die Kooperation zwischen Hoch-schule, Diakonie und Museum als innovativen Ansatz, der auch Anstoß für künftige Projekte geben könnte.
Ferne Heimat – Senioren aus Schlesien im Ruhrgebiet
5.10.-2.11.2014
LWL- Industriemuseum Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251, 44793 Bochum
Geöffnet Mi-Sa 14-18 Uhr, So 11-18 Uhr
www.lwl-industriemuseum.de

Flyer zum Text "Ausstellung FERNE HEIMAT"

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„Kirche, die nah bei den Menschen sein will, braucht Networker“

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Die Teilnehmenden diskutierten in Workshops über Perspektiven des Berufsbildes.

Fachtag „Gemeindepädagogik to go“ an der Evangelischen Fachhochschule fragt nach Perspektiven des Berufsbildes
Kirche soll bei den Menschen sein. Wie kann das gelingen angesichts steigender Kirchenaustritts-zahlen und vielfältiger Veränderungen? 63 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beteiligten sich beim Fachtag „Gemeindepädagogik to go“ an der Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe (EFH RWL) aktiv an Workshops und diskutierten über Perspektiven im Arbeitsfeld Gemeindepädagogik und Diakonie.
„Kirche, die nah bei den Menschen sein will, braucht Networker und Schnittstellenmanager“, unterstrich Rektor Prof. Dr. Gerhard. K. Schäfer in seiner Begrüßung. Er skizzierte die Entwicklung der Berufsbilder des Diakons/ der Diakonin und des Gemeindepädagogen/der Gemeindepädagogin seit der Zeit Johann Hinrich Wicherns. Dessen Konzept sei bedarfsorientiert und sozialpädagogisch hochanspruchsvoll gewesen: Im Mittelpunkt stehe die Achtsamkeit für die Menschen am Rand der Gesellschaft. Bezogen auf das heutige Berufsbild der Gemeindepädagogen/-innen und Diakone/-innen sprach sich Schäfer für ein gleichberechtigtes Miteinander der verschiedenen kirchlichen Berufsgruppen aus. Die EFH RWL bildet Gemeindepädagogen und Gemeindepädagoginnen im Bachelor-Studiengang aus. Zusätzlich bietet sie auch die Doppelqualifikation an: nach einem BA in Gemeindepädagogik und Diakonie haben die Absolventen die Möglichkeit, in zwei Semestern den BA-Abschluss in Sozialer Arbeit zu erlangen. Dies garantiere den Studierenden eine hohe Flexibilität, betonte der Rektor.

Kompetenzorientierung steht im Fokus
„Für die ad hoc Kommission der EKD steht in den perspektivischen Überlegungen zum gemeinde-pädagogisch-diakonischen Arbeitsfeld die Kompetenzorientierung im Fokus“, berichtete Kom-missionsmitglied Prof. Dr. Thomas Zippert, Fachhochschule der Diakonie in Bielefeld. Wegweisend sei in diesem Zusammenhang der Deutsche Qualifikationsrahmen (DQR). Die Kommunikation des Evangeliums solle sich aus dem Dreiklang des Bildens (Bildungsprozesse initiieren), des Unterstützens (Diversität wahrnehmen, Sozialrecht anwenden) und des Verkündigens (missionarische Wirkung vor allem in gemeindepädagogischen Feldern) zusammensetzen, sagte er. In diesem Zusammenhang sei die Doppelqualifikation als Ausbildungsstandard notwendig. Hinzukommen sollten persönliche Komponenten wie die Sozialkompetenz und die individuelle Haltung, so Zippert weiter. Derzeit gebe es in Deutschland 56 Ausbildungs- und Studiengänge der Gemeindepädagogik und Diakonie. Ca. 1200 Absolventinnen und Absolventen würden pro Jahr ausgebildet, 71 % davon erwerben einen BA-Abschluss. Prof. Zippert plädierte für eine intensive Personalentwicklung, die Berufsbezeichnung „Diakon/in“ und „Gemeindepädagoge/in sowie für eine Interprofessionalität als besonderes Merkmal dieser Berufsgruppe.

Blick über den konfessionellen Tellerrand

Dr. Dorothea Steinebach, verantwortlich für den Einsatz der Gemeindereferentinnen und -referenten im Erzbistum Paderborn, vermittelte Einblicke in die Auswirkungen einer Strukturreform im Jahr 2010 im vergleichbaren Arbeitsfeld: in einem Einzugsgebiet von 1.581.343 Gläubigen wurden aus 218 Pastoralverbünden 87 pastorale Räume entwickelt. Sie berichtete, dass diese Strukturreform eine Herausforderung sei. „Jetzt geht es darum, sich auf Aufgabenschwerpunkte zu konzentrieren, Zuständigkeiten klar zu delegieren und die Zusammenarbeit des Teams vor Ort zu stärken. Entschei-dend ist das neue Verständnis von Führung, von Engagierten, die da aktiv werden, wo ihre Charismen liegen“, so die Expertin. Dies sei eine Anfrage an die Personalentwicklung ergänzte Personalreferent Wolfgang Möser. In enger Zusammenarbeit mit der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen würden Absolvierende von Mentoren in einer Berufseinführungsphase begleitet. Darüber hinaus seien Mitarbeitergespräche und eine Fortbildungsberatung wichtig.

Eigenständige Qualifikationen und Profile entwickeln

Landeskirchenrat Prof. Dr. Dieter Beese wies in seinen Ausführungen für die Evangelische Kirche von Westfalen auf die Notwendigkeit hin, Fragen der Personalentwicklung aus dem Gesamtzusammen-hang des kirchlichen Lebens heraus zu verstehen. Über lange Zeit war die Sorge der Kirchen-gemeinden handlungsleitend, perspektivisch womöglich zu wenig Pfarrer zu haben. Dies führte dazu, dass weit über Bedarf Theologinnen und Theologen in den Pfarrdienst übernommen wurden mit den entsprechenden Folgen. Für die VSBMO-Berufe (Berufe in Verkündigung, Seelsorge und Beratung), deren Inhaberinnen und Inhaber nicht ordiniert sind, wird der in zehn Jahren zu erwartende schwerwiegende Pfarrer_innenmangel langfristig die Möglichkeit bieten, eigenständige Qualifikationen und Profile zu entwickeln, die in eine interdisziplinäre Dienstgemeinschaft kirchlicher Ämter und Berufe eingebracht werden kann. Dies setzt allerdings einen langfristigen, strategisch angelegten Vorbereitungsprozess voraus. Anstellungs- und Trägerverhältnisse könnten die KiTa-Zusammenschlüsse auf Kirchenkreisebene als Modelle nutzen. Personalplanung und Gemeindenähe sind dort in sachgemäßer Weise verbunden und ermöglichen es dem gesamten Arbeitsbereich, auch unter verschärften äußeren Bedingungen, den Dienst kirchlicher Elementarbildung zu realisieren. Die Kirche und ihre Mitarbeitenden werden sich auf große Gestaltungsräume einzustellen haben, in denen Ehrenamtliche, Hauptamtliche und Amtsträger der Kirche gemeinsam in multiprofessionellen Teams auf unterschiedlichen Qualifikationslevels (Universitätsstudium, Fachhochschule, Fachschule) agieren. Für die Kirchenkreise und Kirchengemeinden ergeben sich Spielräume für Schwerpunkt-setzungen in dem Maße, wie sie tragfähige und differenzierte Konzeptionen entwickeln und mit Ressourcen ausstatten.

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Achtzehn Studienpioniere starten an der EFH RWL
Profiliertes Unterstützungsangebot mit Schreibwerkstätten und Seminaren
zur „Work-Life-Balance“

Zum Wintersemester 2014/15 nehmen achtzehn Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Nichtakademikerfamilien innerhalb der Initiative „Studienpioniere – Chancengleich und inklusiv“ ihr Studium an der Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe (EFH RWL) auf. Sie haben erfolgreich ein mehrstufiges Auswahlverfahren durchlaufen und erhalten nun ein Stipendium in Höhe von 300 Euro monatlich. Das Stipendium wird einerseits durch die Stiftung Mercator und den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und andererseits durch das Deutschlandstipendium des Bundes zur Verfügung gestellt. An der EFH RWL stehen den Studienpionieren Angebote zur Verfügung, die sie in ihrem Studium besonders unterstützen, wie z.B. Sprechstunden und Kurse in der „Schreibwerkstatt“ oder Seminare zur „Work-Life-Balance“.
Die ausgewählten Stipendiatinnen und Stipendiaten beeindrucken mit besonderen Biografien. Viele haben trotz ihrer nichtakademischen Umwelt, trotz großer Hürden im bisherigen persönlichen Werdegang erstaunliche Leistungen und besonderes soziales Engagement gezeigt. Sie zeichnen sich durch große Zielstrebigkeit, Widerstandskraft und Begeisterungsfähigkeit aus. Deshalb sollen sie auch zu Botschafterinnen und Botschaftern für junge Menschen aus Nichtakademikerfamilien werden und z.B. in Kooperation mit der Initiative „arbeiterkind.de“ neue „Studienpioniere“ dazu ermutigen, eine akademische Laufbahn einzuschlagen.
Das Konzept zielt darauf ab, junge Menschen aus Nichtakademikerfamilien mit und ohne Migrationshintergrund für ein Hochschulstudium zu gewinnen. Als Hochschule für das Sozial-, Bildungs- und Gesundheitswesen trägt die EFH dazu bei, Bildungsperspektiven für benachteiligte gesellschaftliche Gruppen zu eröffnen. Die Initiative „Studienpioniere“ der Stiftung Mercator und des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft ermöglicht gerade dieser Zielgruppe den Hochschulzugang und eine intensive Begleitung.


Die Studienpioniere der Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe in Bochum trafen sich im Rahmen der Einführungswoche zu einer Informationsveranstaltung. Dr. Eva Hoffmann-Stakelis, Ansprechpartnerin für die Stipendiaten (9.v.l.), informierte die Studierenden gemeinsam mit der Projektmitarbeitenden Vanessa Keller (6.v.l).

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Engagierte Studierende als UniverCity-BOtschafter gesucht

Nach dem erfolgreichen Auftakt der UniverCity-WG im vergangenen Jahr haben erneut drei Studierende der Bochumer Hochschulen die Chance, Botschafter der Hochschulstadt zu werden. Im Gegenzug erwartet die drei Gewinner ein halbes Jahr mietfreies Wohnen in der BOtschafter-WG. Gesucht werden dieses Mal Studierende, die sich neben ihrem Studium ehrenamtlich engagieren, und damit Botschafter für ein bestimmtes Thema sind. Dabei gibt es keine Einschränkungen, für welchen Bereich sie sich einsetzen: Soziales oder kulturelles Engagement ist ebenso gesucht wie der Einsatz in anderen Bereichen. „Wichtig ist vor allem, dass die UniverCity-BOtschafter Spaß daran haben, über ihr Engagement zu berichten und ihre Erfahrungen mit anderen zu teilen“, so Johanna Hüttner, Leiterin des Projektbüros. Dies sollen die Botschafter in erster Linie durch die sozialen Medien tun.
Ihren Einsatz können die Kandidaten bereits bei der Bewerbung unter Beweis stellen. Denn dafür müssen die Studierenden ein Foto von sich in ihrer Heimatstadt machen, auf dem sie ein großes Banner mit dem vervollständigten Satz „Bochum ist Kult, weil…“ halten. Je größer das Banner ist und je kreativer der Satz vervollständigt wird, desto besser. Pluspunkte erhalten die Bewerber, die es außerdem schaffen, mit ihrer Fotoaktion in die lokalen Medien zu kommen.

Interessierte Studierende können sich noch bis Ende Oktober bewerben.

Mehr Informationen zum Bewerbungsverfahren und Projekt unter www.univercity-bochum.de.

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Das Shakespeare-Event

Die Deutsche Shakespeare-Gesellschaft, das Englische Seminar der Ruhr-Universität Bochum und die Stadt Bochum koordinieren aus Anlass des 450. Geburtstags von William Shakespeare ein vierwöchiges Festival, an dem sich mehr als 30 Institutionen, Künstler und Kulturträger beteiligen. In der Zeit vom 18. Oktober  bis zum 16. November 2014 finden an verschiedenen Orten in Bochum Theateraufführungen, Konzerte, Performances, Lesungen, Wettbewerbspräsentationen, Ausstellungen, Filmvorführungen, Tagungen, Workshops und andere Veranstaltungen statt, die sich alle mit dem Leben und Werk des britischen Dramatikers und Dichters beschäftigen.
Die Evangelische Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe zählt neben vielen anderen zu den beteiligten Akteuren. Hier finden Sie den Link zu einem Interview mit Prof. Dr. Helene Skladny zu dem Projekt der Ev. Fachhochschule RWL:
http://shakespearewochenbochum.org/2014/07/31/experimentierfreude-und-neugier-ein-kurzes-interview-mit-prof-dr-phil-helene-skladny-von-der-evangelischen-fachhochschule-rheinland-westfalen-lippe-efh/

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Prof. Dr. Theresia Degener in UN Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen wiedergewählt

Prof. Dr. Theresia Degener wurde am 10. Juni im Rahmen der 7. Staatenkonferenz der UN in den Ausschuss für Rechte von Menschen mit Behinderungen (New York) wiedergewählt. „Ich freue mich über das gute Wahlergebnis und auf eine zweite Amtsperiode im UN-Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen von 2015-2018“, so die Juristin. „Ich gratuliere meinen Kollegen Hyung Shik Kim  (Korea) Stig Langvad (Dänemark), Damjan Tacic (Serbien) zur Wiederwahl. Auch Liang You (China), Jonas Ruskus, (Littauen), Carlos Parradoussan (Kolumbien) Coomaravel Pyaneandee (Mauritius) Danlami Umaru Basharu (Nigeria) gratuliere ich herzlich zur Neuwahl und freue mich auf eine gute Zusammenarbeit“. In ihrer zweiten Amtsperiode wird Prof. Degener sich besonders dem Schutz der Rechte von behinderten Frauen und behinderten Kindern widmen.

 
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Wertschöpfung durch Wertschätzung

Erstes Transfertreffen des Projekts SOL.ID – Gesunde Menschen, starke Betriebe
Am 28. Mai 2014 fand an der EFH das erste Transfertreffen des Landesmodellprojekts SOL.ID statt. Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung und Erprobung eines integrierten betrieblichen Sozial- und Gesundheitsmanagements für kleine und mittlere Organisationen. Getragen wird das Projekt von der Deutschen Angestellten Akademie, der gaus gmbh, dem Verein a3-owl  und der EFH.
Während in der Vergangenheit die Bereiche der betrieblichen Sozialarbeit und des betrieblichen Gesundheitsmanagement immer getrennt gedacht und umgesetzt worden sind, werden im Rahmen von SOL.ID diese beiden Segmente strategisch und organisatorisch miteinander verbunden. Grund hierfür  ist die steigende Zahl von psychischen Erkrankungen, denen nur mit beiden Professionen gemeinsam sinnvoll begegnen werden kann.


Tagungsteilnehmende erarbeiten „Bochumer Erklärung“
Die Hybridisierung beider Leistungs- bzw. Angebotsbereiche knüpft an die Erfahrungen aus zwei Vorläuferprojekten an, an denen die EFH ebenfalls beteiligt war. Durch die Neuentwicklung entsteht nun  ein vollkommen neues Produkt, dass es kleinen und mittleren Organisationen in Zukunft ermöglicht, gezielte Maßnahmen zu Erhalt oder der Wiedererlangung der Beschäftigungsfähigkeit ihrer Mitarbeitenden effizient und kostengünstig umzusetzen. Diese Einschätzung bestätigten auch die Teilnehmenden der Transfertagung, unter anderem Vertreter des Einzelhandelsverbandes Westfalen-Münsterland, der Stadtverwaltung Bocholt, der Kreispolizeidirektion Borken und Mitarbeitervertreterinnen und -vertreter der Firma Schmitz Cargobull. Als Ergebnis der Tagung wird nun, neben der weiteren Projektarbeit, in den kommenden Wochen von allen Tagungsteilnehmenden eine „Bochumer Erklärung“ zur psychischen Belastung am Arbeitsplatz erarbeitet und veröffentlicht werden.

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  Dr. Kai Seiler, Landesinstitut für Arbeitsgestaltung (LIA) NRW, referierte beim Transfertreffen.
 
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Nature meets Culture
Was Saatbomben, Pflanzungen und Bebauungspläne mit Sozialer Arbeit zu tun haben…

Garten

An der EFH finden Kaffee- und Raucherpausen vorzugsweise auf Bordsteinkanten zwischen parkenden Autos, auf schmalen überfüllten Zugangswegen neben stachligem Gestrüpp oder äußerst geballt vor dem Haupteingang statt. Interessanterweise verfügt die EFH über viele Grünflächen, die allerdings niemand nutzt. Das hat Vor-und Nachteile und vor allem vielfältige Gründe… 
Studierende des Seminar „Nature meets Culture“ unter der Leitung des Landschaftsarchitekten Axel Alesiani sind diesen Fragen nachgegangen. Das Grundstück wurde auf seine Nutzung hin untersucht, analysiert, Bebauungspläne wurden studiert und vor allem vielfältige Ideen entwickelt. Ziel war es, mit kreativen, einfachen und vor allem preiswerten Interventionen die Ressourcen des Grundstücks zu nutzen und es so zu beleben. So wurden u.a. Tetrapacks zu Blumenampeln umfunktioniert und wirkungsvolle Saatbomben (mit spektakulären Rezepten aus dem Bereich des „Guerilla Gardening“) gebaut. Aus gesammelten Paletten der EFH-Druckerei entstand eine ansprechende Sitzkombination, die mittlerweile intensiv genutzt wird. Zwei Beete konnten von Unkraut befreit und mit mehrjährigen Pflanzen bestück werden. An dieser Stellen danken wir dem Blumenhaus Hase/Strötzel und der Gärtnerei Franke, die bereitwillig die Pflanzen für die EFH gespendet haben!
Ideen für einen flexiblen Kräutergarten, Sitzsäcken, Holzbühnen usw. konnten mangels Zeit und Möglichkeiten (noch) nicht umgesetzt werden - aber es soll eventuell im nächsten Semester weitergehen.
Bitte des aktuellen „Nature meets Culture“- Seminars: Pflegt die Beete, gießt die Blumenampeln und  entwickelt weitere kreative „grüne“ Gestaltungsideen!!!

Prof. Helene Skladny

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Herzlicher Empfang für Frau Prof. Degener, Mitglied im Behindertenrechtsausschuss der VN

DegenerIm Rahmen ihres Aufenthalts in Genf als Mitglied des aktuell tagenden Ausschusses zur VN-Behindertenrechtskonvention wurde Frau Prof. Dr. Teresia Degener mit einem Empfang in der Ständigen Vertretung Genf gewürdigt. Unter Anwesenheit zahlreicher Vertreter anderer Genfer Missionen sprach sie über ihre Arbeit im Ausschuss und ihre Pläne für eine zweite Amtszeit, sollte sie bei der am 10. Juni in New York anstehenden Ausschusswahl wiedergewählt werden. Zukünftig würde sie sich besonders für Frauen und Kinder mit Behinderungen einsetzen.

Frau Prof. Degener ist seit 2011 Mitglied im Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen und seit 2013 dessen stellvertretende Vorsitzende. Außerhalb der Sitzungswochen in Genf ist sie an der Evangelischen Fachhochschule Bochum als Professorin für Recht und Disability Studies tätig. In der Vergangenheit war sie unter Anderem langjährige Gastprofessorin an der Universität von Western Cape, Südafrika und Sachverständige für Rechte von Menschen mit Behinderungen bei der Europäischen Kommission, der Hochkommissarin für Menschenrechte der Vereinten Nationen und des Deutschen Bundestags. Sie ist verheiratet und hat zwei Söhne.

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Auf der Suche nach Themen für die Bachelor-/ Masterarbeit?
Im Projekt „Netzwerkorientierte Konzepte betrieblicher Familienpolitik im Bereich der Pflege“ sind Themen zu vergeben.

Die EFH R-W-L hat die Bewilligung für ein Forschungsprojekt in der Förderlinie  SILQUA (Soziale Innovationen für Lebensqualität im Alter) erhalten. Die Projektleitung wird bei Prof. Dr. Irene Gerlach liegen.
Im Zentrum des Projektes wird –in Kooperation mit der Stadt Bochum- der Aufbau eines Netzwerkes betrieblicher Unterstützung im Bereich der Angehörigenpflege stehen. Unternehmen und andere Arbeitgeber sind in den letzten Jahren zu wichtigen Impulsgebern in der Familienpolitik geworden und ermöglichen vielfach durch ihre Programme einer familienbewussten Personalpolitik die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit. Im Focus stand dabei lange schwerpunktmäßig die Kinderbetreuungsaufgabe. Immer deutlicher wird aber auch die wachsende Bedeutung der Vereinbarkeit von Pflege und Erwerbsarbeit.
In dem ab Juni 2013 laufenden Projekt „Netzwerkorientierte Konzepte betrieblicher Familienpolitik im Bereich der Pflege“ sind auch Qualifizierungsarbeiten zu vergeben. Wer Interesse an der Bearbeitung eines der folgenden Themen hat, möge sich gerne bei mir (i.gerlach@efh-bochum.de) melden und einen Gesprächstermin mit mir ausmachen. Gerne können Sie mir auch weitere Themenvorschläge machen.

Weiter Informationen finden Sie im Bereich:
Forschung und Transfer, Unterpunkt: Forschungsprojekt in der Förderlinie SILQUA -> LINK

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Es gibt noch freie Plätze in folgende Weiterbildungen:

  • Psychosoziale Beratung und Gesprächsführung
  • Systemische Beratung und Therapie Modul I

Weiter Informationen finden Sie im Bereich:
Institut für Fort und Weiterbildung

Aktualisiert am: 18 Dezember, 2014

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