Die Evangelische Fachhochschule RWL

kommunikative Studienatmosphäre, umfangreiches Studienangebot, berufliche Perspektiven

Willkommen an der Evangelischen Fachhochschule RWL in Bochum

BILD:Prof. Dr. Gerhard K. SchäferJedes Jahr nehmen ca. 450 Studierende ihr Studium bei uns auf. Zurzeit absolvieren 2200 Studierende ihr Studium an der Ev. Fachhochschule R-W-L. Die kommunikative Studienatmosphäre und das umfangreiche Studienangebot mit vielen unterschiedlichen beruflichen Perspektiven locken viele Studienanfängerinnen und Studienanfänger an die größte evangelische Hochschule Deutschlands. Sie liegt im Herzen des Ruhrgebiets: in der Hochschulstadt Bochum mit ihrer günstigen Verkehrsanbindung. Warum es reizvoll ist, hier zu studieren, sich weiterzubilden oder in gemeinsamen Projekten zu arbeiten, dazu finden Sie auf den folgenden Seiten viele Informationen und Anregungen.
Wir freuen uns auf Sie!
Ihr
Prof. Dr. Gerhard K. Schäfer
Rektor

Betriebliche Netzwerke Pflege und Beruf schaffen Synergien

Informationsveranstaltung klärt Firmen über Unterstützungsmöglichkeiten auf
„Von einer besseren Vereinbarkeit von Pflege und Beruf profitieren alle Beteiligten“, unterstrich Prorektorin Prof. Dr. Irene Gerlach im Rahmen einer Informationsveranstaltung für mittelständische Firmen zum Projekt “Betriebliche Netzwerke Pflege und Beruf“ bei der IHK Mittleres Ruhrgebiet. Die Veranstaltung traf bei den Firmen auf reges Interesse. Das Forschungsprojekt „Betriebliche Netzwerke Pflege und Beruf “, das im Juni 2013 von der EFH ins Leben gerufen wurde, wird in Kooperation mit der  Stadt Bochum und der IHK mittleres Ruhrgebiet durchgeführt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert. „Wir gehen davon aus, dass im Jahr 2030 allein in Bochum 50,2 % der Bevölkerung Senioren sein werden“, so Sozialdezernentin Brigitta Anger. Dann sei 1,5 % der Bochumer Bevölkerung hilfsbedürftig. Hier setze das Projekt an. Es schaffe wichtige Synergien und unterstütze Arbeitnehmer, aber auch Arbeitgeber, betonte sie. „Das Netzwerk bietet den Unternehmen eine kostenlose Beschäftigtenbefragung, eigene und individuelle Beratungsinstrumente und die Möglichkeit, sich mit anderen Netzwerkmitgliedern auszutauschen und zu beraten“, berichtet Prof. Dr. Irene Gerlach. Alle diese Punkte zielen darauf ab, dass man die eigenen Unternehmensstrukturen familienorientiert gestaltet. „Dies hilft den Unternehmen dabei, Fachkräfte zu gewinnen und zu halten“, so die Projektleiterin. Die meisten Menschen, die einen Angehörigen pflegen oder Kinder betreuen, geben ihren Beruf teilweise oder sogar ganz auf. Dadurch entstehen deutschlandweit jährlich betriebliche Folgekosten, die rund 19 Milliarden Euro betragen.

SILQUA Infoveranstaltung

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„Flucht und Flüchtlingspolitik in der Diskussion – Start der Ringvorlesung an der EFH
Todesursache: Europa

Prof. Dr. Schiffer -NasserieDas Thema deutsche Flüchtlingspolitik elektrisiert. Das offenbar so sehr, dass der ursprünglich vorgesehene Raum nicht ausreichte und die Ringvorlesung in die Aula umziehen musste. Hier drängten sich dann über 120 Zuhörer, die Prof. Sigrid Graumann im Namen der Arbeitsgruppe, die die Veranstaltung initiiert hatte, willkommen hieß. Prof. Arian Schiffer-Nasserie, der an der EFH Politik und Migration lehrt, fragte sich im ersten Vortrag: „Warum gibt es inzwischen bereits über 20.000 Tote an den Grenzen der EU?“ Seine Antwort: „Das europäische Staatenbündnis tut nicht zu wenig beim Flüchtlingsschutz, Europa produziert die Flüchtlinge!“ Es ist der ökonomische Erfolg der mächtigen Industriestaaten, insbesondere der Exportnation Deutschland, der den Menschen in der 3. Welt zunehmend ihre Lebensgrund-lagen raubt. Die daraus resultierenden Unruhen, Instabilitäten, scheiternden Staatswesen, religiös und ethnisch verlaufenden Bürgerkriege werden unter dem Gesichtspunkt, was der westlichen Weltordnung nützt, unterdrückt oder angeheizt – was weltweit für neue Flüchtlingsströme sorgt. Diese treffen dann auf das inzwischen hermetische Abwehrregime Europas. Das kostet vielen von ihnen das Leben. Gegen die Vorstellung, dass „wir alle schuld sind am Elend der Flüchtlinge“, legte der Vortrag im ersten Teil Wert darauf, Interessen und Subjekte zu benennen. Die gängige Darstellung der „Flüchtlingskatastrophe“ von Lampedusa als Unglück, als nicht vorhersehbare Ausnahme, die sich auch „nicht wiederholen dürfe“, wurde im zweiten Teil als eine Deutung kritisiert, die bei allen kritischen Tönen vor allem weiter an ein gutes Deutschland glauben will. Die Veranstaltung endete für diesen Tag mit einer angeregten Diskussion, an der sich Kollegen der EFH, Studierende und externe Gäste engagiert beteiligten. Es bleibt zu hoffen, dass die Ringvorlesung, die mit ihrem Thema offensichtlich ein politisches Bedürfnis getroffen hat, weiter auf ein so breites Interesse stößt.

Renate Dillmann
Weitere Vortragstermine unter http://www.efh-bochum.de/aktuell/veranstaltungen.php

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Mitten drin - Gemeindepädagoginnen/-pädagogen und Diakoninnen/ Diakone im Gemeinwesen

Gemeindepädagogischer Studientag
Unter dem Motto „Mitten drin - Gemeindepädagoginnen/-pädagogen und Diakoninnen/ Diakone im Gemeinwesen“ findet am 16. Juni 2014 der Gemeindepädagogische Studientag 2014 im Pädagogischen Institut der Ev. Kirche von Westfalen Haus Villigst statt.

Flyer zum Download

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Vortragsreihen im Sommersemester

Sozial präsent im Ruhrgebiet

Im Ruhrgebiet spielt die Diakonie unserer Kirchengemeinden ebenso wie die der Kirchenkreise und ihrer Einrichtungen eine wichtige Rolle. In Zusammenarbeit mit der Ruhr-Superintendenten-Konferenz hat die Ev. Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe in Bochum ein Forschungsprojekt durchgeführt, das die Vielfalt und Bedeutung insbesondere der Gemeindediakonie sichtbar macht.
Im Rahmen einer Ringvorlesung im Sommersemester 2014 wird die Fachhochschule nun die Ergebnisse des Forschungsprojekts präsentieren. Außerdem werden namhafte Experten aus Wissenschaft und Kirche aus ihrer jeweiligen Sicht zu diesen Ergebnissen Stellung nehmen, so dass sich ein eindrückliches Bild der diakonischen Präsenz gemeindlicher Diakonie im Ruhrgebiet entwickeln lässt.

Die Termine der Ringvorlesung finden Sie im Veranstaltungskalender

Flucht und Flüchtlingspolitik in der Diskussion

Die Zerstörung der menschlichen Lebensgrundlagen an der Peripherie Europas, die Toten an den Außengrenzen der EU, die Proteste und Übergriffe von Bundesbürgern gegen Flüchtlinge und „Sozialtouristen“ geben Anlass zur öffentlichen, sachlichen und kontroversen Diskussion über Flucht und Flüchtlingspolitik in der Bundesrepublik und der EU. Im Rahmen einer Vortragsreihe der Evangelischen Fachhochschule RWL wird das Themenfeld daher wissenschaftlich fachübergreifend beleuchtet und mit Interessierten aus Hochschule und Region diskutiert. Jeweils montags zwischen 18 und 20 Uhr in Raum 119 der EFH-RWL.

Themen und Termine:
24. 3.     Die Toten vor Lampedusa sind unvermeidlich. Wofür? (Prof. Schiffer-Nasserie)
07. 4.     Die soziale und rechtliche Lage der Flüchtlinge (Heinz Drucks)
28. 4.     Menschenrechte für Flüchtlinge: Anspruch und Wirklichkeit ( Prof. Just)
12. 5      Universalismus und Nationalismus des Menschenrechts ( Prof. Schnath)
19. 5.     Traumatisierung von Flüchtlingen: Politisierung und Instrumentalisierung (Prof. Ghaderi)
16. 6.     Die vierte Gewalt im migrationspolitischen Diskurs – Eine Presseanalyse (Prof. Almstadt)
23. 6.     Bürger gegen Flüchtlingsheime – öffentlich-rechtliche Erklärungsmuster (Prof. Cechura)

Ringvorlesungen

Stellten die Ringvorlesungen der Presse vor (v.l.n.r.): Prof. Dr. Arian Schiffer-Nasserie, Rektor Prof. Dr. Gerhard K. Schäfer, Barbara Montag, Diakonie RWL, Stabsstelle Diakonisches Profil und Kommunikation und Superintendent Joachim Deterding, stellv. Sprecher der Ruhrsuperintendenten-Konferenz

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Von Raum der Stille bis Campus-Rallye: Die UniverCity-WG zu Gast an der Evangelischen Fachhochschule RWL

Die Einführungswoche für Erstsemester nahmen Miriam, Lukas und Phil aus der UniverCity-WG zum Anlass, sich genauer bei der größten evangelischen Hochschule in Deutschland umzusehen. „Unglaublich, was den Studierenden zum Studienstart an Informationen geboten wird“, berichtet Lukas Boltner begeistert. Auch vom kulturellen Angebot war er beeindruckt. Schließlich ließ Lukas es sich nicht nehmen, bei einer Haus-Rallye mit Studierenden der Fachhochschule mitzumachen. Auch Miriam und Phil hatten viel Spaß. Gemeinsam entdeckten sie den Raum der Stille, in dem Hochschul-seelsorgerin Brigitta Haberland Andachten anbietet. Hier können sich Studierende mit religiösen Fragen auseinandersetzen.
Im Gespräch mit Rektor Prof. Gerhard K. Schäfer informierte sich das Trio aus der UniverCity-WG über das Studienangebot, das EFH-Kulturprogramm und zukünftige Arbeitsbereiche der Absolventen. An der EFH studieren derzeit 2200 Studierende in Studiengängen des Sozialwesens. „Nach jedem Besuch an einer der Bochumer Hochschulen bin ich wieder davon überrascht, wie viele unter-schiedliche Studiengänge man hier wählen kann“, berichtet Miriam Koschowski. Auch die Freizeit-möglichkeiten in Bochum sowie das „Chillen“ im Bermuda-Dreieck wurden thematisiert. Das Fazit der WG-Mitglieder: „Bochum ist eine liebens- und lebenswerte Stadt mit einem interessanten Hochschulangebot!“
Über UniverCity Bochum
Die UniverCity-WG ist das aktuelle Leuchtturmprojekt der Netzwerkinitiative UniverCity Bochum. Sie steht für sieben Bochumer Hochschulen, die Stadt Bochum, Bochum Marketing, das Akademische Förderungswerk und die IHK Mittleres Ruhrgebiet. Unter der gemeinsamen Marke setzen sich die Netzwerkpartner für die weitere Profilierung Bochums als Wissenschaftshochburg im Ruhrgebiet ein. Weitere Informationen unter www.univercity-bochum.de

Besuch Univercity WG

Hatten gemeinsam mit den Tutorinnen viel Spaß bei der Campus-Rallye in der Einführungswoche: die Mitglieder der UniverCity-WG: (v.l.n.r.) Isabell Sierra, Anne Mattiosen (beide Tutorinnen), Jan Wildschütz, Lukas Boltner, Miriam Koschowski (WG-Mitglieder) und Greta Fentner (Tutorin).

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Evangelische Fachhochschule RWL ist eine der beliebtesten Fachhochschulen bundesweit

86,8 % der Studierenden lernen gerne hier
Die Evangelische Fachhochschule RWL (EFH RWL) ist eine der beliebtesten Fachhochschulen bundesweit. Laut Studienqualitäts-Monitor 2013 studieren 86,8 % der Studierenden gerne an der EFH RWL. Dieses Ergebnis ist außerordentlich, denn vergleicht man es mit dem Ergebnis der Fachhochschulen bundesweit, lernen im Schnitt dagegen 73,8% der Studierenden gerne an anderen FHs. Auch in den internen Evaluations-Ergebnissen spiegelt sich die Zufriedenheit der EFH-Studierenden wider, denn 83,6 % der Absolvierenden sind rückblickend mit ihrem Studium zu-frieden. So überrascht es auch nicht, dass 81,8 % einem Freund oder einer Freundin ein Studium an der größten evangelischen Hochschule Deutschlands empfehlen. Dieser Ruf eilt der EFH bereits voraus, da sie für 86,5 % der Erstsemester die Wunschhochschule ist.
Der Studienqualitäts-Monitor wird jährlich vom Deutschen Zentrum für Hochschul -und Wissenschaftsforschung (DZHW) in Hannover herausgegeben. Weitere Informationen unter http://www.dzhw.eu/ab21/sqm/index_html

Dozentenhaus

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Erfolgreicher Abschluss des Masterstudiengangs „Personzentrierte Beratung“

Im März 2011 startete eine erste Gruppe von 16 Studierenden mit dem Weiterbildenden Studiengang Personzentrierte Beratung/Counselling (Master of Arts). Ende November 2013 haben 15 von ihnen den Studiengang mit Master-Arbeiten und Prüfungen erfolgreich abgeschlossen – ein guter Ansporn für die zweite und dritte Kohorte, die seit drei bzw. einem Semester ebenfalls diesen Studiengang belegt haben.
Der Studiengang Personzentrierte Beratung wird als berufsbegleitendes Studium gemeinsam von der Evangelischen Fachhochschule in Bochum und der Gesellschaft für Personzentrierte Psychotherapie und Beratung (GwG) in Köln angeboten. Er ist offen für alle Interessierten, die ein Hochschulstudium abgeschlossen haben und in ihrem beruflichen Handlungsbereich beratend tätig sind oder werden sollen.
In fünf Semestern werden die Studierenden auf der Grundlage der humanistischen Psychologie und des personzentrierten Ansatzes wissenschaftlich und praktisch für die Beratung in unterschiedlichen professionellen Handlungsfeldern qualifiziert. Das Studium umfasst neben Präsenzveranstaltungen an Wochenenden auch kollegiale Supervisionsgruppen, Einzel- und Lehrberatung.
Die nächste Studierendengruppe soll im Wintersemester 2014/15 mit dem Studium beginnen. Interessentinnen und Interessenten können sich wenden an:

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Auf der Suche nach Themen für die Bachelor-/ Masterarbeit?
Im Projekt „Netzwerkorientierte Konzepte betrieblicher Familienpolitik im Bereich der Pflege“ sind Themen zu vergeben.

Die EFH R-W-L hat die Bewilligung für ein Forschungsprojekt in der Förderlinie  SILQUA (Soziale Innovationen für Lebensqualität im Alter) erhalten. Die Projektleitung wird bei Prof. Dr. Irene Gerlach liegen.
Im Zentrum des Projektes wird –in Kooperation mit der Stadt Bochum- der Aufbau eines Netzwerkes betrieblicher Unterstützung im Bereich der Angehörigenpflege stehen. Unternehmen und andere Arbeitgeber sind in den letzten Jahren zu wichtigen Impulsgebern in der Familienpolitik geworden und ermöglichen vielfach durch ihre Programme einer familienbewussten Personalpolitik die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit. Im Focus stand dabei lange schwerpunktmäßig die Kinderbetreuungsaufgabe. Immer deutlicher wird aber auch die wachsende Bedeutung der Vereinbarkeit von Pflege und Erwerbsarbeit.
In dem ab Juni 2013 laufenden Projekt „Netzwerkorientierte Konzepte betrieblicher Familienpolitik im Bereich der Pflege“ sind auch Qualifizierungsarbeiten zu vergeben. Wer Interesse an der Bearbeitung eines der folgenden Themen hat, möge sich gerne bei mir (i.gerlach@efh-bochum.de) melden und einen Gesprächstermin mit mir ausmachen. Gerne können Sie mir auch weitere Themenvorschläge machen.

Weiter Informationen finden Sie im Bereich:
Forschung und Transfer, Unterpunkt: Forschungsprojekt in der Förderlinie SILQUA -> LINK

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Es gibt noch freie Plätze in folgende Weiterbildungen:

  • Psychosoziale Beratung und Gesprächsführung
  • Systemische Beratung und Therapie Modul I

Weiter Informationen finden Sie im Bereich:
Institut für Fort und Weiterbildung

Aktualisiert am: 3 April, 2014