Die Evangelische Fachhochschule RWL

kommunikative Studienatmosphäre, umfangreiches Studienangebot, berufliche Perspektiven

Willkommen an der Evangelischen Fachhochschule RWL in Bochum

BILD:Prof. Dr. Gerhard K. SchäferJedes Jahr nehmen ca. 450 Studierende ihr Studium bei uns auf. Zurzeit absolvieren 2000 Studierende ihr Studium an der Ev. Fachhochschule R-W-L. Die kommunikative Studienatmosphäre und das umfangreiche Studienangebot mit vielen unterschiedlichen beruflichen Perspektiven locken viele Studienanfängerinnen und Studienanfänger an die größte evangelische Hochschule Deutschlands. Sie liegt im Herzen des Ruhrgebiets: in der Hochschulstadt Bochum mit ihrer günstigen Verkehrsanbindung. Warum es reizvoll ist, hier zu studieren, sich weiterzubilden oder in gemeinsamen Projekten zu arbeiten, dazu finden Sie auf den folgenden Seiten viele Informationen und Anregungen.
Wir freuen uns auf Sie!
Ihr
Prof. Dr. Gerhard K. Schäfer
Rektor

Mehr Förderung für FH-Studierende:
Kooperationsvertrag zwischen dem Evangelischen Studienwerk und der EFH Bochum

Das  Evangelische Studienwerk  Villigst  e.V. bemüht sich  seit  einiger  Zeit verstärkt darum, mehr Fachhochschulstudierende anzusprechen. Das Begabtenförderwerk der Evangelischen Kirche möchte sie dazu ermutigen, sich  um  ein  Stipendium für ihr  Studium zu  bewerben. Die Evangelische Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe (EFH RWL) in  Bochum und das Studienwerk schlossen  nun einen  Kooperationsvertrag, um  dieses Ziel gemeinsam zu verfolgen.

Verglichen mit ihrem Gesamtanteil an Studentinnen und Studenten in Deutschland ist die  Anzahl an  FH-Studierenden   in  der  Förderung des  Studienwerks   gering. Fachhochschulstudierende oder Schülerinnen und Schüler, die ein FH-Studium planen, bewerben sich vergleichsweise selten um ein Stipendium zur Studienfinanzierung.

Das   Evangelische   Studienwerk   Villigst möchte diese Gruppe von  Studierenden besonders dazu motivieren,  sich zu bewerben, denn "unsere Begabtenförderung soll den aktuellen Entwicklungen in der Hochschullandschaft entsprechen und dazu gehört auch eine immer größer werdende Gruppe an FH-Studierenden",  so die Leiterin Friederike Faß.

Foto: Tobias Zimmermann  (Dezernat für Hochschulentwicklung), EFH-Rektor Prof. Dr. Gerhard K. Schäfer, Studienwerksleiterin Friederike  Faß und die FH-Koordinatorin für das Studienwerk, Jennifer Griewel (v. li. n. re.), freuen sich über die Kooperation.

 

 

 

Beim   Kontaktaufbau insbesondere zu  Evangelischen   Hochschulen stieß  das Studienwerk mit seinem Anliegen bei der EFH RWL in Bochum auf offene Ohren, wie Rektor Prof. Dr. Gerhard K. Schäfer erläutert:  "Die Förderung begabter Studierender hat für uns hohe Bedeutung. Wir freuen uns deshalb sehr darüber, dass die seit vielen Jahren  bewährte Zusammenarbeit  mit dem Evangelischen  Studienwerk  nun weiter gestärkt  und   ausgebaut  wird".   Gemeinsam ist   beiden  Einrichtungen die protestantische Bildungstradition,  die sie  in ihrer Zusammenarbeit weiterführen wollen. Mit dem Kooperationsvertrag  betreten beide Institutionen  Neuland. Für das Studienwerk  bietet sich die Möglichkeit einer unmittelbaren Ansprache  von FH- Studenten.  Von der EFH  gibt es  konkrete Rückmeldungen,  wie die Studierenden ermutigt und  informiert  werden  müssen   und  welche Fragen ihnen  bei  der Studienfinanzierung  besonders  wichtig sind.  Die Evangelische  Fachhochschule wiederum hat einen direkten Draht zum Studienwerk und kann ihre Studierenden so gezielter beraten.

Gemeinsam  möchten die Partner  bereits angestoßene  und erprobte Maßnahmen weiter ausbauen.  So informieren  Beraterteams an der Evangelischen Fachhochschule regelmäßig über  die  Stipendien  des Studienwerks  und  auch bei  der Erstsemesterbegrüßung  stellt sich das Evangelische Studienwerk  vor. FH-Studenten können an Veranstaltungen in Villigst teilnehmen  und so das breite Förderangebot kennen lernen.

Das Evangelische Studienwerk  Villigst e.V.
Das Evangelische Studienwerk  Villigst  ist  das Begabtenförderungswerk der evangelischen Kirchen in Deutschland. Wir fördern  seit mehr als 60 Jahren begabte Studierende aller Fachrichtungen,  die bereit sind, in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft Verantwortung  zu übernehmen.

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EFH R-W-L lädt am 23. Mai zum Praxistag ein: Forum für Praktikerinnen, Praktiker, Lehrende und Studierende

Zu einem Praxistag lädt die Evangelische Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe am Donnerstag, 23. Mai, von 14.00 bis 17.00 Uhr ein. Der Praxistag ist ein Forum für Vertreterinnen und Vertreter sozialer Einrichtungen, ihre Arbeitsfelder vorzustellen, Informationen auszutauschen und mit Studierenden und Lehrenden über die aktuellen Entwicklungen in Hochschule und Praxis ins Gespräch zu kommen. Nach der Begrüßung mit Rektor Prof. Dr. Gerhard K. Schäfer und Prof. Dr. Kristin Sonnenberg, der Vorsitzenden des Praxisausschusses, wird Reinhard Quellmann, Geschäftsführer der Diakonie Ruhr Pflege gGmbH und Fachbereichsleiter Altenhilfe, einen Impulsvortrag zum Thema „Demografischer und gesellschaftlicher Wandel als Herausforderung für die Sozialen Arbeitsfelder – in Praxis und Studium“ halten. Im Rahmen einer anschließenden Praxisbörse stellen soziale Einrichtungen ihr Angebotsspektrum vor. Mit einem kreativen Abschluss mit Prof. Dr. Thomas Greuel und Studierenden endet die Veranstaltung. Studierende, interessierte Fachkräfte sowie Anleiterinnen und Anleiter der Praktika sind herzlich eingeladen. Die Veranstaltung findet in der Aula und im Foyer statt.
Hier finden Sie den Flyer zum Download

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Vortrag "Kants Moralphilosophie und das biblische Liebesgebot" am 29. Mai an der EFH

"Kants Moralphilosophie und das biblische Liebesgebot" ist der Titel eines Vortrags, den Prof. Dr. Norbert Fischer (Katholische Universität Eichstätt) am 29. Mai um 14.15 Uhr hält. Die Veranstaltung findet in Raum 335 statt.

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Auf den Mix kommt es an!
Gemeindepädagogischer Studientag am 3. Juni 2013

Welche Chancen haben die „anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“ neben dem Pfarramt in Zeiten finanziellen Rückbaus? Sind die Strukturen eines derzeitigen Personalmixes realistisch oder fehlt für die „anderen“ neben Pfarrerinnen und Pfarrern sowie den Gebäuden schlicht das Geld? Wie viel gut gemeinte Theologie kommt tatsächlich im Miteinander von Pfarrer/innen, Gemeindepädagogen/innen, Diakonen/innen, Kirchenmusiker/innen, Küster/in-nen, Erzieher/innen, Eltern und Ehrenamtlichen an?
Mit diesen Fragen befasst sich der Studientag, der am 3. Juni 2013 gemeinsam vom Pädagogischen Institut der Evangelischen Kirche von Westfalen, dem Pädagogisch-Theologischen Institut der Evangelischen Kirche im Rheinland und der Ev. Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe veranstaltet wird. An diesem Tag soll Einsicht genommen werden in den aktuellen Stand der Debatte in Theologie, Kirchenpolitik und gemeindepädagogische Berufstheorie. Die Teilnehmenden werden sich über die konkrete Realität vor Ort austauschen und Modelle gelingender und visionärer Praxis kennen lernen.

Die Veranstaltung findet im Haus der Begegnung in Bonn statt. Weitere Informationen finden Sie im Flyer zum Download.

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„Legalität und Legitimität in der Sozialen Arbeit“

„Legalität und Legitimität in der Sozialen Arbeit“ ist der Titel eines Vortrags, den Prof. Dr. Silvia Staub-Bernasconi (Zürich / Berlin) am Freitag, den 14. Juni 2013 in der Aula der Ev. Fachhochschule R-W-L halten wird.

Prof. Dr. Silvia Staub-Bernasconi gilt im deutschsprachigen und internationalen Raum als eine der bedeutendsten VertreterInnen der Sozialen Arbeit als Disziplin und Profession. Sie ist (Mit-)Initiatorin und -gestalterin wichtiger nationaler und internationaler Netzwerke, Studiengänge und Forschungsprojekte sowie Autorin zahlreicher Publikationen. Zu ihren Lehr-, Forschungs- und Publikationsschwerpunkten zählen: Soziale Probleme als Basis der Sozialen Arbeit; Soziale Arbeit als Handlungswissenschaft; Soziale Arbeit und Menschenrechte mit dem Schwerpunkt Sozialrechte.

Der hochschulöffentliche Gastvortrag findet statt im Rahmen des DGSA-Promotions-kolloquiums am 14./15. Juni an der EFH RWL (Ansprechpartner: Prof. Dr. Benjamin Benz).

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Prof. Dr. Theresia Degener zur stellvertretenden Vorsitzenden des Behindertenrechts-Ausschusses der Vereinten Nationen gewählt

Prof. Dr. Theresia Degener, Professorin für Recht und Disability Studies an der Evangelischen Fach-hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe, wurde am 15. April in Genf zur stellvertretenden Vorsi-tzenden des Ausschusses für die Rechte von Menschen mit Behinderungen der Vereinten Nationen gewählt. „Ich freue mich über das große Vertrauen, das mir die Ausschusskolleginnen und – kollegen mit dieser Wahl entgegen gebracht haben“, so Prof. Degener. „Als ehemalige Berichterstatterin des Ausschusses ist mir die Arbeit im Vorstand dieses Gremiums vertraut“. Seit dem 1. September 2010 ist sie Mitglied dieses Ausschusses. Die anerkannte Expertin im Bereich der Rechte von Menschen mit Behinderungen hat nicht nur entscheidend an der Entwicklung der VN-Behindertenrechts-Konvention mitgewirkt, sie ist auch bei der Umsetzung sehr aktiv. So initiierte sie beispielsweise eine Tagung zur Umsetzung der VN-Behindertenrechtskonvention in der Praxis mit internationalen Referentinnen und Referenten, die vom 7. - 8. Juni 2013 an der Ev. Fachhochschule R-W-L in Bochum stattfindet (Weitere Informationen zur Tagung: http://www.efh-bochum.de/brk/).
In ihrer neuen Funktion wird Prof. Degener in den nächsten zwei Jahren die erste weibliche Vorsitzende des Ausschusses, die Chilenin Maria Soledad Cisternas Reyes, unterstützen. Sie sei eine kompetente Juristin, die sich mit dem Verfahrensrecht der internationalen Menschen-rechtsausschüsse bestens auskenne und sich seit langem für die Rechte behinderter Frauen und Kinder einsetze, berichtet Prof. Degener. Der Ausschuss habe mit den beiden weiteren Stellvertretern Ron McCallum (Australien) und Carlos Rios Espinosa (Mexiko) und dem neuen Berichterstatter Martin Mwesigwa Babu (Uganda) einen tragfähigen Vorstand gewählt. Der Behindertenrechts-Ausschuss begutachtet und bewertet die Umsetzung der VN-Behindertenrechts-Konvention in den einzelnen Staaten und dient als Schnittstelle zwischen den Vertragsstaaten und anderen Organen der VN. Er berichtet dem Wirtschafts- und Sozialrat sowie der Generalversammlung der VN.

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BA-Studiengang „Gesundheits- und Pflegemanagement“ startet an der EFH R-W-L

Die Evangelische Fachhochschule R-W-L (EFH R-W-L) bietet zum Wintersemester 2013 als Studienangebot für Interessentinnen und Interessenten im Berufsfeld von Pflege und Gesundheit einen BA-Studiengang Gesundheits- und Pflegemanagement an. Dieser Studiengang qualifiziert für Leitungsaufgaben in Diensten und Einrichtungen der Arbeitsfelder von Gesundheit und Pflege. Damit soll berufserfahrenen Fachkräften, die solche Tätigkeiten bereits übernommen haben oder diese anstreben und die nicht zwingend über eine abgeschlossene Pflegeausbildung verfügen müssen, die Möglichkeit für eine akademische Qualifizierung gegeben werden. Der Studiengang umfasst eine Regelstudienzeit von sechs Semestern. Die Lehrveranstaltungen finden in Form von Blocktagen, ergänzt um E-Learning-Anteile, statt, um ein Studium unter Beibehaltung einer reduzierten Berufstätigkeit zu ermöglichen. Bei starker beruflicher Arbeitsbelastung muss mit einer entsprechenden Verlängerung der Studiendauer gerechnet werden. Die am 1. April 2013 beginnende Bewerbungsfrist endet am 31. Mai 2013.
Nähere Auskünfte gibt die Studiengangsleiterin Prof. Dr. Eva Sabine Kühnert (kuehnert@efh-bochum.de) und das Studierendensekretariat (studierendenservice@efh-bochum.de).

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Fortbildung „Elementare Musikpraxis – ein Crashkurs für pädagogische Fachkräfte ohne musikalische Voraussetzungen“

- Anmeldungen ab sofort möglich -

Der Kurs findet am Samstag, den 14.09.2013 von 10 - 17 Uhr in Raum 103 (Aula) der Evangelischen Fachhochschule R-W-L, Immanuel-Kant-Sr. 18 - 20, 44803 Bochum unter Leitung von Prof. Dr. Thomas Greuel (Musikpädagoge) statt.

Kursgebühr: 55 € (zzgl. 5 € für Verpflegung - direkt am Beginn der Fortbildung zu zahlen)

In dieser Intensiv-Fortbildung wird der elementare Umgang mit Musik erprobt und eingeübt – Formen des Musikmachens, die quasi voraussetzungslos gelingen, Freude bereiten und zugleich grundlegende musikalische Lernerfahrungen vermitteln können, z.B.:

Rhythmusspiele
Body-Percussion
Material-Percussion
Veeh-Harfen
Afrikanisches Trommeln

Auch ein Einblick in den Kreativen Kindertanz ist vorgesehen. Neben den Praxismodellen werden auch überblicksartig die theoretischen Grundlagen musikalischer Bildungsarbeit dar-gestellt.

Die Fortbildung richtet sich an:
•          Erzieherinnen und Erzieher in Kindertagesstätten
•          Lehrerinnen und Lehrer an Grundschulen
•          Fachkräfte in pädagogischen und kirchlichen Handlungsfeldern

Weitere Informationen erteilen Christiane von der Ruhr und Astrid Eckert unter:
weiterbildung@efh-bochum.de oder Tel.: 0234/36901-213.

Anmeldeformular zum Download

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Schlaf- und Entspannungs-TherapeutIn /PädagogIn für Erwachsene und Kinder (EFH) inkl. Seminarleiterschein in Autogenem Training und Progressiver Muskelrelaxation

Am 18. Oktober 2013 beginnt der neue Kurs der Weiterbildung zum/zur Schlaf- und EntspannungstherapeutIn/Pädagogin.
Sie richtet sich an Absolventen einschlägiger Studiengänge bzw. im Rahmen einer Primärprävention anerkannten Grundausbildung (z.B. Diplom oder BA/MA Abschlüsse der Studiengänge Psychologie, Pädagogik, Soziale Arbeit, Heilpädagogik, ErzieherInnen o.ä.).

Den Flyer mit allen wichtigen Informationen und integriertem Anmeldeformular können Sie hier herunterladen.

Mit erfolgreichem Abschluss der Weiterbildung erhalten Sie den Seminarleiterschein in Autogenem Training und Progressiver Muskelrelaxation.

Neu in diesem Jahr ist, dass auch die Themenbereiche AT und PMR für Kinder behandelt werden und Teil des Zertifikates sind. Grundlegende Informationen finden Sie im Flyer. Weitere Informationen erhalten Sie bei Frau von der Ruhr und Frau Eckert unter der Rufnummer 0234-36901-213.

Download Flyer und Anmeldung

Ausstellung „Immer der erste Moment – Kunst und Demenz“

Mit einer eindrucksvollen Vernissage ist die Ausstellung „Immer der erste Moment – Kunst und Demenz“ am 10. März 2013 im Kunstmuseum Bochum eröffnet worden. Sie zeigt Fotos, Zeichnungen und Gegenstände, die im Rahmen eines Vermittlungsprojekts mit Frau Prof. Dr. Helene Skladny, Frau Helene Ignatzi, Studierenden der EFH R-W-L und Seniorinnen und Senioren entstanden sind. Kooperationspartner sind die Alzheimerhilfe des DRK-Kreisverbands Bochum und das Kunstmuseum Bochum. Die Ausstellung ist noch bis zum 31. März im Kunstmuseum Bochum, Kortumstraße 147, zu sehen. Danach werden die Fotos der Ausstellung vom 1. bis 19. April im Kunstflur der EFH (vor Raum 119) ausgestellt.

Den Flyer zur Ausstellung finden Sie hier.

Ausstellung Demenz 1     

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Förderverein verleiht Preise für herausragende Abschlussarbeiten

Im Rahmen der Abschlussfeier der Absolventinnen und Absolventen an der Ev. Fachhochschule R-W-L Bochum verlieh der Förderverein Preise für herausragende Abschlussarbeiten. "In den Arbeiten geht es um Menschen in alltäglichen Lebenssituationen oder in besonderen belasteten und belastenden Situationen und um Menschen am Rande unserer Gesellschaft", unterstrich Pfarrer Hans-Wilhelm Fricke-Hein, Direktor des Neukirchener Erziehungsvereins und Jurymitglied des Fördervereins. In den Arbeiten würden diese schwierigen Lebenssituationen nicht totgeschwiegen sondern benannt und es werde nach Lösungsansätzen gesucht. "Als Vertreter der Praxis können wir sagen: Solche Mitarbeitenden brauchen wir: die Leidenschaft für den Menschen haben, die aber nicht aus einem bloßen Gefühl heraus handeln, sondern wissenschaftlich reflektiert".

Den 1. Preis in Höhe von 500 € erhielt Lisa Koopmann für Ihre Bachelorarbeit zum Thema:" Kindliche seelische Belastung durch Tod und Trauer - Möglichkeiten und Grenzen heilpädagogischer Unterstützung im Rahmen der Trauerbegleitung". "Diese Arbeit", so Fricke-Hein, "entspricht den Kriterien des Fördervereins für Förderpreise in besonders herausragendem Maße". Anne Julia Fröhlich erzielte mit ihrer Arbeit den mit 250 € dotierten 2. Preis. Ihre Arbeit zum Thema "Die Macht der Empathie - zum Potential gewaltfreier Kommunikation im Kontext Schule" widmet sich einem hochaktuellen, für alle pädagogischen Praxisgebiete relevanten Thema, theoretisch fundiert und mit engagierter Reflexion. Der Sonderpreis des Ev. Johanneswerks (150 €) geht an Birgit Berndt. Sie hatte ihre Bachelorarbeit zum Thema "Kinderschutz im Vergleich Deutschland-Niederlande - Philosophien, Strukturen, Strategien" verfasst. Diese Untersuchung sei ein ausführlicher geschichtlicher Abriss, der aktuelle Entwicklungen und Fälle im Kinderschutz beider Länder mit einbezieht. Den Sonderpreis des Neukirchener Erziehungsvereins (150 €) erhielt Daniela Engelbracht für ihre Bachelorarbeit zum Thema "Qualitätsmanagement und die Zufriedenheit von Adressa-ten - Hintergründe, Bewertungen und die Praxis einer Mädchenwohngruppe". "Diese Arbeit ist in Haus Elim, einem Haus für Mädchen der stationären Jugendhilfe des Neukir-chener Erziehungsvereins entstanden ", berichtete Pfarrer Fricke-Hein. Sie besteche vor alle durch eine eigene empirische Untersuchung. Der Sonderpreis der Diakonie Ruhr (150 €) geht in diesem Jahr an Lea Scharr. Sie wurde für ihre Arbeit mit dem Titel "Theater als Medium für Straffälligenhilfe - Entwicklung und Durchführung einer Theatereinheit im Strafvollzug" ausgezeichnet. "Dies ist eine außergewöhnliche Arbeit, die in Theorie und Praxis aufzeigt, dass Theaterarbeit im Gefängnis durchaus Sinn machen kann", so Hans-Wilhelm Fricke-Hein.

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Freuen sich über die Förderpreise (v.l.n.r.): Pfarrerin Ursula Borchert, Vorstand Innere Mission - Diakonisches Werk Bochum; Birgit Bernd (Sonderpreis Ev. Johanneswerk), Rektor Prof. Dr. Gerhard K. Schäfer; Lisa Koopmann (1. Förderpreis); Pfarrer Hans-Wilhelm Fricke-Hein, Direktor des Neukirchener Erziehungsvereins; Anne Julia Fröhlich (2. Förderpreis); Thorsten Puschner (Vorstand Förderverein); Daniela Engelbracht (Sonderpreis Neukirchener Erziehungsverein) und Lea Scharr  (Sonderpreis Diakonie Ruhr).

Foto: Christine Fernkorn

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Weiterbildender Master-Studiengang "Personzentrierte Beratung (Counselling)"

Der erste weiterbildende Studiengang an der EFH RWL ging im Sommersemester 2011 an den Start. Inzwischen hat eine dritte Kohorte von Studierenden das Studium aufgenommen. Der Studiengang wird in Kooperation mit der GwG - Gesellschaft für Personzentrierte Psychotherapie und Beratung e. V. durchgeführt. Er wendet sich an Fachkräfte in allen Berufs-bereichen, die bereits über ein abgeschlossenes Hochschulstudium verfügen und Möglichkeit eigener Beratungstätigkeit haben - sei es in beruflichen oder auch in ehrenamtlichen Arbeitsfeldern. In insgesamt fünf Semestern werden den Studierenden die wissenschaftlichen Grundlagen des Personzentrierten Beratungsansatzes vermittelt. Zugleich üben sie die reale Beratungspraxis in Einzel-, Paar-, Gruppen- und Organisationskontexten ein und erfahren dabei eine intensive persönliche und fachliche Begleitung. Professorinnen und Professoren der EFH, Lehrberaterinnen und Lehrberater der GwG stellen gemeinsam die theoretischen und praktischen Anteile der Lehre sicher und bilden die paritätisch besetzte Studiengangsleitung sowie den gemeinsamen Prüfungsausschuss. Die Standards für Aus- und Weiterbildung im Bereich Beratung werden zukünftig auf europäischer Ebene vereinheitlicht werden. Der Studiengang wurde deshalb unter Berücksichtigung der Standards der European Association of Counselling (EAC) konzipiert.
Weitere Informationen bei:

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„Leitung in der Erziehungshilfe“:  Neuer Master-Studiengang vermittelt Kompetenzen 

Die Evangelische Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe (EFH R-W-L) hat am 9. Januar gemeinsam mit vier Kooperationspartnern einen Vertrag zu einem berufsintegrierenden Master-Studiengang „Leitung in der Erziehungshilfe“ unterzeichnet. Die Kooperationspartner sind das Eylarduswerk, der Neukirchener Erziehungsverein, die Bergische Diakonie Aprath und die Graf-Recke-Stiftung. Der geplante weiterbildende Master-Studiengang vermittelt den Studierenden in sechs Semestern wissenschaftliche Kenntnisse und fundierte berufspraktische Kompetenzen, die für das Leitungshandeln in Erziehungshilfe-Einrichtungen relevant sind. Dazu gehören die Fähigkeiten abstrakt und vernetzt zu denken, neue Problemkonstellationen zu erkennen und innovativ zu handeln. Soziale Kompetenzen, die sich sowohl auf Führung als auch auf Teamarbeit, fachliches Handeln und Kommunikation mit verschiedenen Kooperationspartnern und Kunden beziehen, werden gezielt vermittelt und gefördert.

Die Kooperationspartner sind sich darin einig, dass die Ausbildung qualifizierter Führungskräfte im Bereich Erziehungshilfe eine Aufgabe der Bildungs- und Anstellungsträger ist, um zukunftsgerichtet der wachsenden Nachfrage nach Führungskräften gerecht zu werden. Zugleich soll qualifizierten Beschäftigten so eine angemessene Möglichkeit gegeben werden, einen weiteren berufsqualifizierenden Abschluss zu erlangen. Nach erfolgreichem Abschluss des Master-Studiengangs wird den Studierenden der akademische Grad „Master of Arts“ verliehen.

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Freuen sich über den vereinbarten Kooperationsvertrag (v.l.n.r.): Pfarrer Hans-Wilhelm Fricke-Hein, Direktion Neukirchener Erziehungsverein; Pfarrer Ulrich Lilie, Theologischer Vorstand Graf-Recke-Stiftung; Pfarrer Jörg Hohlweger, Vorstand Bergische Diakonie Aprath; Diplom-Ökonom Gerhard Schönberg, Vorstand Bergische Diakonie Aprath;  Rektor Prof. Dr. Gerhard K. Schäfer, Ev. Fachhochschule R-W-L und Detlev Krause, Vorstand Eyladuswerk.

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Aktualisiert am: 22 Mai, 2013

 
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